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Körper entwässern - ein Widerspruch in sich?

Gesundheits- und Ernährungsexperten sagen immer wieder, dass Wasser unheimlich wichtig für den Körper ist. Gleichzeitig raten manche aber auch dazu, den Körper zu entwässern. Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

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Körper entwässern

Körper entwässern mit Profihilfe - die Lymphdrainage.

Nicht ganz, denn Wasser ist zwar das Benzin für unseren Körper, sollte sich aber nicht im Gewebe einlagern.
Besonders Frauen sind davon oft betroffen, die Einlagerungen zeigen sich in Übergewicht, geschwollenen Gliedmaßen und einem allgemeinen Unwohlsein. Um auszuschließen, dass dies ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung ist, solltest du einen Arzt konsultieren. Ansonsten kannst du den Körper auch mit der richtigen Ernährung und pflanzlichen Hilfsmitteln entwässern.

Zum Körper entwässern ist ein Kraut gewachsen

Eine regelmäßige Entwässerung des Gewebes ist eigentlich keine schwierige Sache. Und das bedeutet nicht, wie manche Models es machen, ganz auf Trinken zu verzichten, wenn du in ein schickes Kleid passen willst. Die Natur ist voller Kräuter und Nahrungsmittel, die dir helfen, den Körper zu entwässern:
  • Bei Obst solltest du, wegen des Fruchtzuckergehalts, eher verhalten zugreifen. Am besten sind hier jedoch Melone und alle Beerenfrüchte.
  • Beim Gemüse kannst du dich richtig austoben und mit Spargel, Rettich, Sauerkraut oder Kürbis leckere Gerichte bereiten. Auch Gurke und Sellerie sind sehr entwässernd. Dazu passt Reis hervorragend.
  • Salz bindet Wasser im Gewebe und sollte deswegen nur mäßig auf deinem Speiseplan stehen. Damit das Essen schmeckt, greifst du einfach zu Gewürzen wie Pfeffer, Kurkuma oder Majoran.

Den Körper mit Flüssigkeit entwässern

Um den Körper zu entwässern, solltest du nicht auf Flüssigkeit verzichten - es kommt allerdings drauf an, was du trinkst.
  • Du musst jederzeit ausreichend trinken, am besten in Form von ungesüßtem Tee oder dünnen Schorlen.
  • Birkenblättersaft, der von Natur aus sehr lecker und kalorienarm ist, kann dir beim Flüssigkeitshaushalt helfen. Neuerdings gibt es ihn trinkfertig in vielen Bio-Supermärkten.
  • Ingwertee ist in Sachen Entwässerung (und Gesundheit) ein absolutes Allroundtalent. Bereite ihn frisch zu und lass ihn gut ziehen. Wer es aushält, kann auch an der rohen Knolle knabbern.
  • Schlichtes Mineralwasser ist eine ebenso gute Idee. Dabei solltest du nur von einer hohen Dosis Kalium im Produkt Abstand nehmen.
  • Molke als Kur soll ebenfalls wirken, hier gibt es verschiedene Produkte in fertiger Form zu kaufen.

Körper entwässern mit Profihilfe

Wenn die Wassereinlagerungen für Schwellungen und andere körperliche Beschwerden sorgen, solltest du dir professionelle Hilfe holen:
  • Bei der Lymphdrainage massiert ein Physiotherapeut Schwellungen einfach weg. Du brauchst dafür kein Rezept, und in der Regel geht es dir nach ein paar Sitzungen um einiges besser.
  • Bewegung tut immer gut und ist beim Körperentwässern eine wichtige Hilfe, um das Gewebe wie einen Schwamm auszuwringen. Mach also einmal einen Termin im Fitnessstudio und lass dich beraten.
  • Erst, wenn alles andere versagt und die körperlichen Beschwerden überhandnehmen, solltest du dir chemische Mittel vom Arzt verschreiben lassen. Nimm diese aber nur so lange wie unbedingt nötig und versuche in der Einnahmezeit, deine Ernährung daran anzupassen.

Entwässern ist hilfreich - aber immer in Maßen

Den Körper zu entwässern hat für dich viele Vorteile, solange du es nicht übertreibst und dafür sorgst, dass ansonsten der Motor deines Körpers rund läuft. Und zwar mit dem Lebenselixier schlechthin: Wasser.

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