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Sportkopfhörer im Test: Welches Modell gibt beim Training den Ton an?

Sportkopfhörer haben es nicht leicht: Sie müssen Wind wie Wetter beim Joggen abkönnen und sind bei auch bei anderen schweißtreibenden Aktivitäten ständig Feuchtigkeit ausgesetzt. eVivam hat vier Modelle auf Klang und Sitz getestet.

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Sportkopfhörer von Jabra

Gut sitzende Kopfhörer wie das Modell von Jabra helfen beim entspannten Laufen.

Sportkopfhörer müssen robuster sein als herkömmliche Kopfhörer, einen sicheren Halt am Ohr aufweisen und auch auf Dauer angenehm sitzen. Trotzdem darf die Klangqualität nicht darunter leiden – schließlich ist die Musikwiedergabe nach wie vor die existenzielle Aufgabe von Kopfhörern. Wenn diese grundlegenden Anforderungen erfüllt sind, freut sich das Sportlerherz über nützliche Extras wie eine Headset- oder sogar eine Pulsmesser-Funktion. Um herauszufinden, wer bei deinem nächsten Training den Ton angibt, hat eVivam vier Kopfhörer-Modelle verglichen.

Schutz vor Schweiß und Regen

So soll es ein: Alle getesteten Modelle können mit Feuchtigkeit umgehen – bei den Dr. Dre PowerBeats2 Wireless ist sogar die USB-Ladebuchse spritzwassergeschützt. Als besonders robust erwiesen sich die Jabra Sport Pulse Wireless: Für die mit Kevlar verstärkten Kabel sind weder Feuchtigkeit noch Staub oder gröbere Bewegungen ein Problem.

Galerie: Übersicht: Sportkopfhörer im Test

Sicherer Halt und komfortabler Sitz

In-Ear-Kopfhörer werden vorsichtig in den Gehörgang eingeführt und bieten dadurch einen besonders stabilen Sitz. Damit sie auch beim Joggen nicht herausfallen, werden die meisten Sportkopfhörer durch zusätzliche Befestigungsmechanismen gesichert. Auch die vier getesteten Modelle waren jeweils mit anpassbaren Ohrmuschel-Klemmen – oder biegbaren Silikonbügeln bei den Bose Freestyle Earbuds – ausgestattet. In puncto Tragekomfort überzeugten die Sportkopfhörer mit einem angenehmen Sitz; nur die SMS Audio BioSport drücken bei längeren Einsätzen, da sie für eine gute Klangqualität tiefer ins Ohr gepresst werden müssen. Besonders positiv zeichnen sich die Bose Freestyle Earbuds aus: Sie sitzen etwas weiter außen und dadurch noch komfortabler als herkömmliche In-Ear-Kopfhörer.

Klangqualität und Zusatzfunktionen

Akustisch trumpfen die Dr. Dre PowerBeats2 Wireless mit gleich zwei Klang-Erzeugern pro Ohrstöpsel auf. Bei den ebenfalls kabellosen Jabra Sport Pulse Wireless und den SMS Audio BioSport fiel dagegen auf, dass die Tonqualität je nach Sitz der Ohrhörer unverhältnismäßig schwankte. Alle vier Modelle sind mit einer Headsetfunktion ausgestattet sowie mit Bedientasten für Lautstärkeregulierung und Rufannahme. Eine für Sportler besonders nützliche Funktion bieten die Modelle Jabra Sport Pulse Wireless und SMS Audio BioSport: Durch einen im Ohrstöpsel integrierten Pulssensor messen sie beim Musikhören zuverlässig die Herzfrequenz und bieten damit eine tolle Alternative zu lästigen Brustgurten.

Preisvergleich

Betrachtet man die aktuelle Preislage der Geräte (Stand: Amazon, 8.5.2015), schlagen die Jabra Sport Pulse Wireless für knapp 200 Euro mit Abstand am meisten zu Buche. Vergleichsweise günstig sind die Bose Freestyle Earbuds für 120 Euro. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Sportkopfhörern findest du in den verlinkten Einzeltestberichten in der obigen Bildergalerie.

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