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Ticwatch S & E: Personalisierte Smartwatches mit Stil

Bereits die erste Generation der Ticwatch lief auf Kickstarter außerordentlich gut. Nun wurde die Smartwatch überarbeitet – mit Feedback der Community. Das Ergebnis ist definitiv einen Blick wert.

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Ticwatch bei Kickstarter

Ticwatch E und Ticwatch S sehen nicht nur schick aus, sie versprechen auch smartes Sport- und Alltags-Management.

Mit den Chinesen ist immer zu rechnen. Das zeigt nicht nur die Entwicklung von Unternehmen wie Huawei oder Haier. Mit mobvoi steht nun ein AI-Unternehmen mit einer Smartwatch in den Startlöchern, die eine wachsende Fangemeinde verzeichnet. Gegründet von Ex-Google-Mitarbeitern, brachte mobvoi 2014 seine erste Smartwatch auf den Markt. Die Ticwatch wurde zur erfolgreichsten Android-Smartwatch in China. Doch das reichte dem auf Sprachsteuerung spezialisiertem Unternehmen nicht. 2016 folgte eine „Global Edition”, die über Kickstarter sehr erfolgreich an die Community gebracht wurde. Größter Unterschied zur chinesischen Edition: Die eSim-Verbindung wurde gekappt – weil dafür globale Partner fehlten. Im Westen ist man noch nicht bereit dafür. Trotz des erfolgreichen Debuts auf Kickstarter mit zwei Millionen eingesammelten US-Dollar, gab es natürlich auch kritisches Feedback. Nun kommt die zweite Generation der Ticwatch auf den globalen Markt. Ebenfalls via Kickstarter. Optimiert. Auf Basis des besagten Feedbacks.
Ticwatch Express

Die Ticwatch E hat ein austauschbares Armband und ein durchsichtiges Gehäuse. Mit 41,5 Gramm ist sie etwas leichter und schmaler als ihr sportlicher Bruder. Dafür ist sie allerdings minimal dicker.

Ticwatch mit neuem Betriebssystem

mobvoi setzt bei seinen zwei neuen Ticwatch-Modellen auf Android Wear 2.0. Zuvor versuchte man noch mit eigenem OS einen Akzent zu setzen. Das funktionierte nur so mittelprächtig. Es fehlte die optimale Anbindung zu Android- und iOS-Geräten. Das gewährleistet nun Android Wear und bietet Zugang zu einer Vielzahl von Apps aus dem Play Store. Zudem kommt die Ticwatch mit einigen nativen Features, wie einem Schlaftracker. GPS wurde optimiert – ebenso wie der Wasserschutz. Der kommt nun mit IP67. Heißt: Staubdicht und resistent gegen zeitweiliges Untertauchen. Schwimmen ist mit der Ticwatch weiterhin NICHT erlaubt. Leider. Versprochene Akku-Laufzeit: mindestens 48 Stunden. Gut.

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Ticwatch E und Ticwatch S – spezialisierte Begleiter für Alltag und Sport

Bei der Entwicklung der Ticwatch-Modelle wurden zwei Zielgruppen anvisiert: Diejenigen, die eine Smartwatch als Allrounder benötigen und diejenigen, die sie vor allem zum Erreichen ihrer Fitness-Ziele nutzen. Entsprechend wurden die Modelle angepasst. Die Ticwatch E(xpress) soll dem Träger helfen, seinen Alltag (schnell) zu organisieren – z.B. durch Sprachnotizen über den Google-Assistenten oder Messaging via Handgelenk. Fitness-Ziele können auch mit der Ticwatch E kontrolliert werden. Nur ist sie nicht so genau wie die Ticwatch S(port), die auf eine verbesserte GPS-Integration setzt. Die sitzt im Armband. Daher kann das atmungsaktive Armband der Ticwatch S nicht selbst ausgetauscht werden, so wie die etwas elegantere Ticwatch E. Beide Smartwatches haben einen Pulsmesser, spielen Musik ab. Köpfhörer können mit den Ticpods auf Kickstarter gleich mitbestellt werden. Ticwatch E & S können z.B. über WatchFace-Apps auch modisch personalisiert werden und sind in drei Farben erhältlich: Schwarz, Weiß und Gelb.
Ticwatch S

Die Ticwatch S kommt mit optimiertem GPS-System. Daher lässt sich das aktmungsaktive Armband nur vom Experten austauschen. Die Uhr ist 45,5 Gramm schwer.

Was kostet die Ticwatch und wo bekommt man sie?

Bis zum Freitag (18.8., 10 Uhr) läuft noch die Kickstarter-Kampagne. Als „Early Bird” gibt es die Ticwatch E für 119 USD, also gute 100 Euro. Die Ticwatch S ist mit 139 USD etwas teurer. Dennoch spart man 25 bzw. 30 Prozent zum späteren UVP. Die Ticpods können für 25 statt 79 USD mitbestellt werden. Mit 15 USD (circa 12 Euro) ist der weltweite Versand akzeptabel. Natürlich fällt auf die Smartwatch regulär Zoll an.
Zur Kickstarter-Kampagne geht es hier: Ticwatch S & E – A Truly Optimized Smartwatch
Später wird die Uhr im TicStore erhältlich sein.

Lohnt sich der Kauf?

Für alle, die ihre Smartwatch personalisieren und insbesondere Googles breites Angebot (Google Assistent, Google Fit ...) nutzen, ist die Ticwatch ein interessantes Angebot. Auch für iPhone-Nutzer ist die Smartwatch dank Android Wear mit neuen Möglichkeiten spannend. „Perfekt” wird die neue Ticwatch nicht sein – dafür fehlen ihr einfach einige Features. Eine Alternative zu bekannten Herstellern ist sie dennoch – das zeigt der wachsende Erfolg der Ticwatch. Wer nun kontrollieren will, ob sein Smartphone mit Android Wear kompatibel ist, kann das hier tun: g.co/wearcheck.

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Ticwatch-Konkurrenten

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.