Smartwatch-Akkus

Mehr Power mit der Origami-Falttechnik

Smartwatches und Fitnessarmbänder schwächeln bei der Laufzeit. Die Lithium-Ionen-Akkus sind zu klein, um genug Energie zu speichern. Forscher aus den USA wollen dieses Problem mithilfe von Origami lösen.

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Origami Akku Smartwatch Samsung

Eine Samsung-Smartwatch haben die Forscher bereits mit ihren Krigami-Akkus betrieben.

Die Batterie befindet sich hinter dem Bildschirm einer Smartwatch. Der Akku nimmt viel Platz ein, ist aber trotzdem recht klein. Das ist der Grund, warum Smartwatches und Fitnessarmbänder oft nur über geringe Laufzeiten verfügen. Für den Forscher Hanqing Jiang besteht die Lösung des Problems in faltbaren Akkus.

Forscher falten Smartwatch-Akkus

Der Professor für Maschinenbau und Luftfahrt an der Arizona State University experimentiert dazu seit einiger Zeit mit der japanischen Origami-Falttechnik. Lithium-Ionen-Akkus falten die Forscher dabei so, dass sie in ein Armband passen. Dazu bedienen sie sich der Miura-Faltung, deren Muster dem von Silizium in Nanogröße ähnelt. Silizium ist auch ein Bestandteil von modernen Akkus.

Samsung-Smartwatch mit Strom versorgt

Bei aktuellen Versuchen arbeitet das Team um Hanqing Jiang mit der Origami-Variante Krigami. Hier ist neben dem klassischen Falten auch Schneiden erlaubt. So lassen sich die Smartwatch-Akkus leichter in ein Armband integrieren. Eine Smartwatch von Samsung haben die Forscher schon mit Strom versorgt. Das Verfahren soll mit gängigen Produktionsprozessen von Batterien in der Industrie vereinbar sein.
David Huth

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Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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