Multisportuhr von Suunto im Test

Suunto Spartan Trainer Wrist HR: Sportuhr im Test

Suuntos neue Multisportuhr heißt Spartan Trainer Wrist HR. Sie soll sich dank ihrer kompakteren Form besser für den Alltag eignen. Ob das gelingt, verrät eVivam.

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Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Wie lange habe ich schon trainiert? Das zeigt die Suunto Spartan Trainer im Menü.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Die Suunto Spartan Trainer HR ist eine solide Sportuhr mit durchdachter Software. Die kompaktere Form gefällt und trotz des deutlich günstigeren Preises verzichtet sie nicht auf die Kernfunktionen der großen Spartan-Modelle. Die große Auswahl an Sportprofilen gefällt, ebenso wie die Individualisierbarkeit durch Apps.

Pro

  • Gute Akkulaufzeit
  • Viele Sportarten
  • GPS-Sensor und Pulssensor
  • Smartphone-Benachrichtigungen

Kontra

  • Kein Barometer
  • Bedienung für Einsteiger umständlich
  • Smartphone-App etwas unübersichtlich

Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Kleiner, kompakter, abgespeckt – die Spartan Trainer Wrist HR ist die „Neue“ von Suunto. Sie misst den Puls am Handgelenk und ermittelt per GPS-Sensor die zurückgelegte Route. An Bord sind diverse Sportmodi. Heiß ist vor allem der Preis: Denn die Spartan Trainer kostet deutlich weniger als die anderen Modelle der Serie. Was hat sie drauf und worauf verzichtet sie?

Spartan: Uhren im Vergleich

Die Spartan Trainer Wrist HR ist die günstigste und kompakteste Multisportuhr von Suunto. Das Gehäuse misst 46x46x15,7 Millimeter – und ist damit 4 Millimeter kleiner als das der anderen Spartan-Modelle. Die Spartan Trainer wiegt 56 Gramm und fühlt sich am Handgelenk trotz der kompakteren Form noch etwas klobig an. Wie die großen Spartan-Modelle besitzt die Trainer Wrist HR ein Farbdisplay, mit geringerer Auflösung als die anderen und ohne Touchscreen.
Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Die Spartan Trainer Wrist HR misst den Puls mit einem optischen Sensor.

Suunto Spartan Trainer Wrist HR: Ausstattung

Die Suunto Spartan Trainer Wrist HR verfügt über einen GPS-Sensor und einen optischen Pulssensor. Ihr fehlt im Gegensatz zu den großen Modellen ein barometrischer Höhensensor. Die Höhe errechnet sie stattdessen mit Hilfe des GPS-Sensors – das ist natürlich weniger genau. Über 80 Sportarten unterscheidet die Multisportwatch. Der Nutzer bestimmt seine Favoriten. Die Auswertung beinhaltet etwa den EPOC-Wert. Der ist ähnlich wie der VO2max-Wert ein Maß für die Sauerstoffaufnahme.

Sportuhr im Praxis-Test

Die Bedienung der Uhr ist nicht so komfortabel wie bei einer Touchscreen-Smartwatch, funktioniert nach der Eingewöhnung aber ganz gut. Fünf Knöpfe rund um das Display stehen bereit. Mit den Knöpfen rechts oben und rechts unten scrollt der Nutzer, der mittlere rechte Knopf ist der OK-Knopf. Links oben schaltet man die Displaybeleuchtung an, links unten geht's zurück. Bei längerem Drücken auf die Knöpfe öffnen sich an bestimmten Stellen noch zusätzliche Menüs – daran muss man sich erst gewöhnen, manches ist zudem nicht ganz intuitiv. Der Akku der Suunto Spartan Trainer Wrist HR hält im Nutzungsmix mit teilweiser GPS-Nutzung gut sechs Tage – kein schlechter Wert. Wer Strom sparen will, hat die Möglichkeit, die GPS-Genauigkeit zu verringern, dann wird die Position nicht mehr so häufig abgefragt und der Akku hält länger.
Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Die Bedienung erfolgt über fünf Knöpfe.

Suunto Movescount

Die Ergebnisse der Trainings sieht der Nutzer entweder unter dem Menüpunkt Logbuch direkt auf der Uhr. Alternativ geht das über die Plattform Suunto Movescount. Die Anwendung gibt es für PC (Mac ab OS X 10, Windows ab Version 7) und als App (iPhones ab iOS 9 und Android-Smartphones ab Version 4.3). Die Smartphone-App synchronisiert sich via Bluetooth mit der Uhr und ist vor allem zur Einsicht der Ergebnisse. Am Browser gibt es mehr Funktionen. Hier kann der Nutzer einzelne Apps herunterladen und auf die Uhr übertragen. Beispielsweise gibt es Apps für zusätzliche Parameter bei der Auswertung, etwa den Pace – eine Maßzahl für die Zeit, die man für eine Strecke braucht (min/km). Bastler haben die Möglichkeit, auch selbst Apps zu erstellen. Außerdem lassen sich Routen erstellen und die Routen anderer Mitglieder einsehen.
Movescount App

Die Ergebnisse sieht man in der Movescount-App. Ebenso wie Routen, die andere nutzen.

Test: Alltagstauglichkeit der Spartan Trainer

Was macht die Spartan Trainer Wrist nun alltagstauglich? Ihre Form ist kompakter, optisch sieht sie aber eher funktionell als modisch aus. Zudem zieht das Armband Staub an. Praktisch: Die Spartan Trainer empfängt diverse Smartphone-Benachrichtigungen, wenn man sie per Bluetooth mit dem Smartphone koppelt. Dazu gehören etwa Anrufe und WhatsApp-Nachrichten. Reagieren kann man darauf nicht.
Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Das Ladekabel hält über eine Klemme.

Verfügbarkeit und Preis

Die Spartan Trainer Wrist HR ist bereits verfügbar und kostet 279 Euro mit blauem, schwarzem oder türkisem Silikonarmband. Mit Edelstahl-Lünette oder Goldfarbener Lünette kostet sie 329 Euro.

Suunto Spartan Trainer Wrist HR

Julia Struck

von

Beauty, Sport und Technik – für euch teste ich auf eVivam die besten neuen Produkte und fühle aktuellen Trends auf den Zahn!