IFA-Neuheit

Garmin Vivoactive 3: Erster Praxis-Test, Preis, Release

Die Sportuhr Garmin Vivoactive 3 bietet ein interessantes Komplettpaket – wagt Garmin sich damit Richtung Smartwatch? eVivam hat sie sich auf der IFA angesehen.

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Auf der IFA 2017 zeigte Garmin die Vivoactive 3.

Mit starkem Funktionsumfang, guter Akkulaufzeit und zuverlässiger Technik gehören Sportuhren von Garmin schon seit Längerem zu den allerbesten. Ein Kritikpunkt war bisher die Bedienbarkeit der Garmin-Uhren: Die typische Steuerung über die fünf Menüknöpfe und zahlreichen Untermenüs ist umständlich. Auf der Internationalen Funkausstellung IFA 2017 in Berlin (1. bis 6. September) zeigte der Hersteller nun drei neue Wearables. Die Garmin Vivoactive 3 vereint das schlichte Design der Garmin Fenix 5S mit einem Touchscreen, der einfach bedienbar ist. Alle Details und eine erste Einschätzung lesen Sie hier.

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Garmin: Die Vivoactive-Serie und Neuerungen

Schon die vorherigen Modelle der Garmin-Vivoactive-Reihe waren mit einem Touchscreen ausgestattet. Neu an der Vivoactive 3 ist aber, dass sie genau wie Forerunner- und Fenix-Modelle ein rundes Display besitzt. Die Vivoactive 3 ist die erste Garmin-Watch mit NFC-Chip, die Garmin Pay unterstützt, also eine Methode zum kontaktlosen Bezahlen. Noch gibt es in Deutschland allerdings keine Partner, die das System unterstützen. Das soll sich laut Garmin 2018 ändern. Wie erwähnt, gleicht das Design der Vivoactive 3 dem der Fenix 5S. Statt fünf Knöpfen gibt es nur einen – und einen Touchscreen. Laut Garmin wurden nicht ganz so hochwertige Materialien verwendet wie bei der Fenix-Serie.

Garmin Vivoactive 3: Technische Details

Das Gehäuse misst 43,4x43,4x11,7 Millimeter. Mit einem Gewicht von 43 Gramm trägt sich die Vivoactive 3 angenehm leicht. Das transflektive MIP-Farbdisplay mit 30,3 Millimeter Durchmesser löst mit 240x240 Pixel auf. Das Gehäuse ist bis zu 5 ATM wasserdicht, also zum Schwimmen geeignet. Die Akkulaufzeit beziffert Garmin mit 13 Stunden im GPS-Modus und sieben Tagen im normalen Modus. Das ist ordentlich, aber etwas geringer als bei den Forerunner- und Fenix-Modellen. Kompatibel ist die Uhr mit Android-Smartphones und iPhones.

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Garmin Vivoactive 3: Erster Eindruck

Die Vivosmart 3 ist mehr als ein Fitnesstracker, kann mit Sportuhren mithalten und geht dank NFC-Chip in Richtung Smartwatch. Smartphone-Nachrichten zeigt sie ebenso an. Auch mit dem Garmin-Connect-IQ-Store zum Herunterladen von Garmin-Apps ist die Uhr kompatibel und so lassen sich neben den installierten Sportmodi weitere hinzufügen. Übrigens: Neu hinzugekommen ist als Sportart beispielsweise Yoga. Im ersten Eindruck überzeugte die Steuerung, sie ist dank Touchscreen deutlich intuitiver. Auch Tragekomfort und Design gefallen.

Die Garmin Vivoactive 3 kommt in unterschiedlichen Farben.

Preis und Verfügbarkeit

Die Garmin Vivoactive 3 gibt es ab Ende September für 330 Euro. Das klingt vielleicht nicht nach einem Schnäppchen. Im Vergleich zu anderen Sportuhren-Modellen von Garmin ist das aber deutlich günstiger.
Julia Struck

von

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