Software-Update zur IFA

TomTom führt für Wearables das Fitness-Alter ein!

Zur IFA hat TomTom ein Software-Paket geschnürt, das Fitness-Fans ein noch zielgerichteres Training erlaubt. Wichtigeste Neuerung: Die Einführung des Fitness-Alters.

Datum:
TomTom mit Software-Update

TomTom-Nutzer können künftig über Wearables an ihrem Fitness-Alter arbeiten.

Spektakulär sehen die Sportuhren von TomTom nicht aus, doch das ist Konzept. Man will sich auf das Wesentliche konzentrieren: Funktionen und leichte Bedienbarkeit. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass TomTom zur IFA vor allem mit einem Highlight punkten will: einem Software-Update. Von diesem profitieren TomTom Runner 2, Spark, Runner 3, Spark 3 und Adventurer. Ausgangspunkt sind hier natürlich die Fitness-Daten, die das Geräten sammelt. Während sich die Konkurrenz immer noch auf die Anzeige konzentriert, geht TomTom einen Schritt weiter und nutzt die persönlichen Daten gleich produktiv für personalierte Workouts und verrät dem Trainierenden, was diese Zahlen, die er da sieht, eigentlich bedeuten.

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Fitness-Alter

Stolz präsentiert TomTom einen neuen Gesundheitsfaktor: das Fitness-Alter. Es gibt Aufschluss über die eigene Fitness im Vergleich zu Gleichaltrigen. Hierbei geht es speziell ums Herz-Kreislauf-Niveau. Aussagen über Muskeln, Knochen etc. werden nicht getroffen. Wer also mit einem TomTom-Gerät trainiert, erhält künftig Aussagen wie: Sie sind fitter als andere in Ihrem Alter. Wer weniger fit ist, muss sich jedoch nicht grämen. Denn hier gibt es motivierende Nachrichten. Sie können nämlich gezielt an Ihrem Fitness-Alter arbeiten.

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Fitness-Punkte

Für jede Aktivität sammeln TomTom-Nutzer nun Fitness-Punkte, die auch ins Fitness-Alter mit einfließen. Für Intervalltraining gibt es reichlich Punkte. Fürs Schwimmen keine. Denn: Hier ist der Herzschlag mit den TomTom-Geräten nicht messbar. Leider kann man das Schwimmtraining auch nicht später manuell nachtragen. Dafür tracken Sie das Lauftraining per GPS. Um Punkte zu sammeln, muss man jedoch kein Top-Athlet sein. Die Software berücksichtigt das aktuelle Fitness-Level. Je höher es ist, desto mehr muss geleistet werden, um Punkte zu sammeln. So können sich auch Anfänger punktuell verbessern.

Personalierte Workouts

Die TomTom-App macht nicht nur Aussagen über den aktuellen Fitness-Zustand, sondern gibt auch Empfehlungen, z.B. dass nach einem Intervalltraining eine Ruhepause eingehalten sollte. TomTom bietet verschiedene Programme an, um Fett zu verbrennen, Ausdauer, Kraft oder Geschwindigkeit zu trainieren – oder eben an der allgemeinen Fitness zu arbeiten. Sie können auch eigene Programme erstellen. Über die App allerdings nur grob, z.B. Warm-up. Über das Web-Interface fügen Sie hingegen auch konkrete Übungen hinzu, die dann auf der Uhr erscheinen, z.B. Burpees, 2 Min. Erreichte Ziele werden über Strecke, Zeit oder nach Erreichen durch einen extra Klick getrackt. Auf mehrwöchige Programme verzichtet TomTom und setzt auf die tagesaktuelle Auswahl. Grund: Das Feedback aus der Fitness-Gemeinschaft zeigte, dass die meisten mehrwöchtige Programme ohnehin nicht nutzen bzw. abbrechen.

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Wann kommt das Software-Update?

Ab September werden die neuen Features ausgerollt. Bis Ende des Monats sollten die meisten dann das Update auf Uhr, App und Web sehen. Zwei weitere Neuerungen kommen dann gleich mit auf die TomTom-Uhren: Autopause und Smartphone-Benachrichtigungen.
Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.