Outdoor-Handys

Outdoor-Handys: Die robusten Alleskönner

Moderne Smartphones sind zwar schicke Taschencomputer, aber alles andere als unempfindlich. Die Ausnahme bilden Outdoor-Handys, die damit werben, wasserdicht und stoßfest zu sein. In unserem Überblick erfährst du alles, was du wissen musst.

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Outdoor-Handys

Draußen mit dem Handy: Eine schöne Erfahrung – wenn das Gerät passt.

Outdoor-Handy ist nicht gleich Outdoor-Handy. In kaum einem anderen Gebiet gibt es so große Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Die Bandbreite reicht dabei von Wasserdicht bis hin zum richtigen "Baustellen-Smartphone", welches sogar einen Sturz folgenlos wegstecken kann. Am besten fragst du dich, was dein Smartphone können soll und triffst danach deine Entscheidung. eVivam stellt die fünf beliebtesten Outdoor-Handys vor.

Ein Smartphone für jede Gelegenheit

Mit unseren fünf Alleskönnern bist du in fast jeder Situation bestens gerüstet. Egal ob Baustelle, Bergbesteigung oder das sonnige Plätzchen am Strand: Diese Outdoor-Handys lassen dich nie im Stich. In unserer Bildergalerie findest du alle Outdoor-Handys im Überblick.
CAT B15 Q

Das Cat B15 Q ist optisch eine klobige Angelegenheit.

Caterpillar CAT B15 Q
Die dicke Hülle des CAT B15 Q zeigt auf den ersten Blick, wofür dieses Smartphone entwickelt wurde. Wasser- und staubdicht trotzt es Temperaturen von -20 bis 55 Grad. Dazu ist es stoßfest und darf laut Hersteller auch mal aus einer Höhe von bis zu 1,80 Meter fallen gelassen werden. Während das Äußere zu überzeugen weiß, hapert es mit den inneren Werten. Zwar ist der Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz guter Durchschnitt, das Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln ist hingegen im wahrsten Sinne des Wortes kein Hingucker.
Bestore A9
Noch nie von der Marke Bestore gehört? Das mag daran liegen, dass sich der Hersteller auf Outdoor-Handys spezialisiert hat. Das merkt man auch dem Bestore A9 an. Die dicke Hülle schützt das Smartphone nicht nur vor Staub und Wasser, sondern kann auch mit Stoßfestigkeit punkten. Besonderes Plus ist der eingebaute Kompass. So verlierst du wohl niemals die Orientierung. Die zwei Megapixel Frontkamera sorgt für Bilder mit einer Auflösung von 3264 x 2448 Pixel. Dafür gibt es auch hier Schwächen beim Display. Mit 854 x 480 Pixeln kannst du Videos nur in niedriger Qualität schauen.
Kyocera KC-S701 Torque
Nicht ganz so wuchtig wie viele seiner Kollegen, ist das KC-S701 Torque trotzdem ein stämmiger Vertreter seiner Art. Wie beim Samsung ist das untere Bedienelement mit Tasten anstatt einem Touchpad versehen. Im Gegensatz zu den anderen Handys kann das Kyocera nicht mit einer IP Zertifizierung aufwarten. Dafür wirbt der Hersteller mit der US-amerikanischen Militärnorm MIL-STD-810G. Mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und dem 1,4 GHz Prozessor liegt es im oberen Mittelfeld der vorgestellten Outdoor-Handys. Auch das Display mit seinen 4,5 Zoll ordnet sich im Mittelfeld ein. Mit der acht Megapixel-Kamera kannst du schon ganz ansehnliche Fotos schießen.
Samsung Galaxy Xcover 3

Das Samsung begeistert mit seinem günstigen Preis.

Samsung Galaxy Xcover 3
Optisch ist das Galaxy Xcover 3 von Samsung ein wahrer Hingucker. Klare Kanten und eine dezent dickere Schutzhülle lassen das Xcover 3 bei weitem nicht wo klobig aussehen wie die Konkurrenz. Dafür ist es allerdings auch nicht so robust wie seine Mitbewerber. Zwar ist es wasser- und staubdicht, mit Stoßfestigkeit wirbt Samsung aber bewusst nicht. Auch innen hinkt das Xcover 3 etwas hinterher. Das Display hat zwar nur eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, dafür kann die Kamera mit ihren fünf Megapixeln Videos sogar in HD aufzeichnen.
Sony Xperia Z5
Das Sony Xperia Z5 ist der Rolls-Royce unter den Outdoor-Handys. Wasser- und staubdicht besitzt das Smartphone eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel und kann somit auch Full-HD darstellen. Auch die Kamera ist mit 23 Megapixeln der Konkurrenz weit überlegen. Das Xperia Z5 ist staub- und wasserdicht nach IP 65/68 und damit noch einmal ein klein wenig besser, als die anderen hier vorgestellten Handys. Dafür besitzt es keine Schutzhülle und das 5,2 Zoll große Display ist anfälliger bei Stürzen. LTE rundet das technisch niveauvolle Gesamtpaket ab.
War für dich etwas dabei? Wenn nicht, schau doch einfach mal bei Computer Bild. Hier sind weitere Outdoor-Handys im Test.

Galerie: Outdoor-Handys: Die robusten Alleskönner

Was bedeutet eigentlich IP?

Damit du nicht umständlich suchen musst, sind hier die wichtigsten IP-Schutzklassen aufgelistet. So weißt du direkt, was die IP-Bezeichnungen bei den genannten Handys bedeuten. IP steht für International Protection oder auch Ingress Protection (Schutz gegen Eindringen) und ist ein internationales Zertifikat. Übrigens wird die anschließende Nummer der IP-Bezeichnung zwar als eine Zahl ausgesprochen, tatsächlich hat aber sowohl die vordere als auch die hintere Zahl ihre eigene Bedeutung.
Vordere Zahl (Berührungsschutz)
1: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser kleiner als 50 Millimeter.
2: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser kleiner als 12 Millimeter.
3: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser kleiner als 2,5 Millimeter.
4: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser kleiner als 1 Millimeter.
5: Vollständiger Berührungsschutz, Schutz gegen Staubablagerungen im Innern.
6: Vollständiger Berührungsschutz, Schutz gegen Eindringen von Staub.
Hintere Zahl (Wasserschutz)
1: Geschützt gegen senkrecht fallende Wassertropfen.
2: Geschützt gegen schräg fallende Wassertropfen (bei einem Winkel von 15 Grad gegenüber der Senkrechten).
3: Geschützt gegen Sprühwasser (bei einem Winkel von 60 Grad gegenüber der Senkrechten).
4: Geschützt gegen Sprühwasser.
5: Geschützt gegen Strahlwasser (aus allen Richtungen).
6: Geschützt vor eindringendem Wasser bei vorübergehender Überflutung.
7: Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen.
8: Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen für unbestimmte Zeit.
9: Geschützt vor eindringendem Wasser aus jeder Richtung, auch bei stark erhöhtem Druck gegen das Gehäuse (80 bis 100 bar).

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