Unterwasser-Technik

Worauf du beim Kauf eines Tauchcomputers achten musst

Das Angebot an Tauchcomputern ist groß und unübersichtlich. Gleichzeitigt wächst die Palette der Funktionen immer weiter. eVivam erklärt dir, worauf du beim Kauf eines Tauchcomputers achten musst.

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Tauchcomputer Taucher

Ein Tauchcomputer gehört zu Grundausstattung eines Sporttauchers.

Oceanic, Subgear, Mares, Scubapro, Sherwood, Suunto, Aqualung, Cressi … : die Zahl der Hersteller für Tauchcomputer ist groß, die Zahl der Modelle noch größer. Das macht es schwierig, sich für ein bestimmtes Gerät zu entscheiden. Und doch ist der Computer aus dem heutigen Tauchsport nicht mehr wegzudenken. Neben ABC-Ausrüstung, Tauchanzug, Jacket, Atemregler, Tauchlampe, Tauchflache und anderem Zubehör gehört er zur Grundausstattung eines Sporttauchers.

Fehlkauf vermeiden

Von der Fülle an Modellen darfst du dich aber nicht irritieren lassen. Die Tauchcomputer der gängigen Markenhersteller wie beispielsweise Subgear oder Scubapro bieten in der Regel vergleichbare Grundfunktionen. Das erleichtert die Qual der Wahl aber nur bedingt. Denn: Bedienung und Display-Aufbau unterscheiden sich stark. Aber keine Angst. Bei einem Fehlkauf lässt sich der kaum gebrauchte Tauchcomputer mit geringem Wertverlust wieder verkaufen.

Grundfunktionen eines Tauchcomputers

Da du dich Unterwasser in einer für den Menschen lebensfeindlichen Umgebung befindest, ist vor allem das persönliche Handling wichtig. Sprich, du musst beim Tauchgang das Gerät gut bedienen und leicht die wichtigsten Werte ablesen können. Tauchtiefe, Tauchzeit, Aufstiegsgeschwindigkeit, Nullzeitgrenze und Sicherheitsstopp (Dekompressionsstufen) gehören auf jeden Fall dazu. Von Vorteil ist es, wenn der Tauchcomputer über ein akustisches Warnsignal verfügt, wenn du zu schnell auftauchst. Solche und andere Warnsignale sind aber nicht Standard bei allen Tauchcomputern.

Batterieleistung und Stickstoffsättigung

Du solltest auch auf die Batterieleistung achten. Ist der Tauchcomputer erstmal aktiviert, läuft er mehr als 24 Stunden, um deine Stickstoffsättigung zu berechnen. Moderne Tauchcomputer warnen dich daher, wenn der Strom zur Neige geht. Diese Funktion ist wichtig. Darauf verweisen auch Tauchausbildungsorganisationen wie die Professional Association of Diving Instructors (PADI). Das liegt daran, dass die Restsättigung mit Stickstoff bei weiteren Tauchgängen relevant ist. Der Tauchcomputer berechnet auf dieser Grundlage die Nullzeitgrenze und die Pausen, die du zwischen mehreren Tauchgängen machen musst. Im Urlaub sagt dir der Tauchcomputer so auch, wie lange du warten musst, bevor du wieder in ein Flugzeug steigen darfst.

Galerie: Fünf beliebte Tauchcomputer-Modelle

Tauchen mit Nitrox

Tauchen mit Nitrox war früher eine Nische. Das hat sich geändert. Mittlerweile betreiben es immer mehr Taucher. Der Vorteil: Deine Tauchzeiten sind mit Nitrox länger. Für den Tauchcomputer bedeutet das, dass er mit einem Nitrox-Modus die Sauerstoffbelastung erfasst. Moderne Tauchcomputer verfügen fast alle über diesen Modus. Beim Kauf solltest du dennoch darauf achten, da du dir so die Option für Tauchen mit Nitrox offenhältst.

Zusatzfunktionen eines Tauchcomputers

Ein Tauchcomputer ist ein komplexes Stück. So gibt es neben den Grundfunktionen viele weitere Extras. Sie sind meist für spezielle Taucharten gedacht und längst nicht jeder Hobby- und Urlaubstaucher braucht sie. Dazu gehören beispielsweise Tauchcomputer, die für verschiedene Atemgasmischungen wie beispielsweise Trimix geeignet sind. Solche Modelle kommen vor allem beim technischen Tauchen zum Einsatz.

Welche Tauchcomputer-Modelle gibt es?

Zu den weit verbreiteten Modellen gehören Tauchcomputer ohne Luftintegration. Die verbleibende Luft in der Tauchflasche musst du hier vom Finimeter ablesen. Eine andere Variante sind Tauchcomputer mit Schlauchanschluss. Der Luftverbrauch und die verbleibende Luft bis zum Auftauchen bezieht das Gerät so mit in die Berechnungen mit ein. Die Hightech-Version sind hierbei Tauchcomputer, die mit einem drahtlosen Sender ausgestattet sind. Er ersetzt den Schlauch. Tipp: Da der Sender gestört werden oder abbrechen kann, befestige einen zusätzlichen Finimeter an deiner Ersten Stufe. Typenübergreifend sind die meisten Tauchcomputer heutzutage Armbandmodelle. Das ist auch sinnvoll, da du so die Werte auf dem Display immer direkt vor Augen hast – eben wie bei einer Armbanduhr.

Fazit: Der Kauf eines Tauchcomputers

Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, solltest du dir genau überlegen, was du im Tauchsport noch alles vorhast. Wenn es nur hin und wieder ein Tauchgang im Urlaub sein soll, dann reicht ein einfaches Modell. Sollte dich das Tech-Tauchen interessieren, dann lohnt es sich unter Umständen, bereits als Anfänger in ein hochwertiges Gerät zu investieren. Wichtig ist, dass du dich vorher über die Funktionen des Tauchcomputers schlau machst. So weißt du, was er kann und was nicht. Ein Modell, das später deinen Anforderungen nicht mehr genügt, ist aber keine Geldverschwendung. Du kannst es immer noch als Backup verwenden oder weiter verkaufen.

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David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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