Sportler, aufgepasst!

Fitbit Surge, Charge und Charge HR: Die Fitbit-Tracker im Test

Nachdem Fitbit das Force vom Markt nehmen musste, ist das Unternehmen nun mit drei neuen Geräten zurück. eVivam hat Surge, Charge und Charge HR getestet.

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Fitbit Charge Charge HR und Surge

Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi? Bei dem Charge, dem Charge HR und der Smartwatch Surge findet jeder das richtige Fitbit-Band.

Fitbit war zuletzt nur mit negativen Schlagzeilen in den Medien: Das Armband Fitbit Force des Fitness-Trackers sorgte bei einigen Trägern für allergische Reaktionen. Fitbit nahm das Band vom Markt. Nun ist der Hersteller wieder da, aber wie: Gleich drei neue Modelle präsentiert das Unternehmen. Das spannendste ist die Fitbit Surge. Hier handelt es sich weniger um einen klassischen Fitness-Tracker, sondern eher um eine Smartwatch für ambitionierte Sportler.

Fitbit Surge: Das Armband für Profis

Bei einem Preis von 249,99 Euro (UVP) ist die Surge gut ausgestattet. Sie bietet neben einem LCD-Touchscreen einen GPS-Sensor und einen Herzschlag-Monitor. Letzterer misst den Pulsschlag nicht nur auf Wunsch des Nutzers, wie etwa der Rivale Samsung Gear Fit, sondern dauerhaft. Die PurePulse-Technik sorgt dafür, dass der Sportler im Zusammenspiel mit den passenden Apps seine Leistungen stets im Blick behält.

Integration von Cortana

Ein Highlight ist definitiv die Integration von Microsofts persönlichem Assistenten Cortana in die Fitbit-Anwendung für Windows Phone. Du kannst der App beispielsweise per Spracherkennung diktieren, was du gegessen hast.
Wenn ein Smartphone mit der Surge über Bluetooth verbunden ist, kannst du eingehende Nachrichten und Anrufe auf dem Display des Fitness-Armbands stehen. Auch den MP3-Player deines Smartphones steuerst du über die Surge. Natürlich erfüllt die Uhr auch die üblichen Standards, also Schrittzähler und Schlafanalyse. Mit einer Akkuladung hält die Uhr sieben Tage durch.

Fitbit Charge und Charge HR: Light-Versionen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Etwas schwächer ausgestattet sind die beiden Fitness-Armbänder Charge und Charge HR – hier richtet sich Fitbit an Hobbysportler und Sport-Neulinge. Sport-Muffel, die endlich in Bewegung kommen wollen, sind beim Charge richtig. Das Band bietet nur wenig mehr als ein herkömmlicher Schrittzähler. Wenn du bereits regelmäßig Sport treibst, beispielsweise im Fitnessstudio, greifst du lieber zum Charge HR. Das Fitnessband misst auch deinen Herzschlag. Wenn du dein Smartphone mit dem Charge HR verbindest, siehst du eingehende Anrufe auf dem Display – Nachrichten allerdings leider nicht. Einen GPS-Sensor bietet keines der beiden Bänder. Dafür sind sie aber auch deutlich günstiger als die große Schwester Surge: Das Fitbit Charge kostet 129,99 Euro und das Charge HR 149,99 Euro.

Fazit: Fitbit Charge, Charge HR und Surge im Test

Im Rahmen eines Presse-Events konnte eVivam die drei Gadgets kurz ausprobieren. Alle drei Geräte, das Charge, das Charge HR und die Surge, machten einen sehr wertigen Eindruck, wirkten gut verarbeitet und ließen sich angenehm tragen. Ein Manko: Der Touchscreen reagierte teilweise träge auf Eingaben. Ambitionierte Sportler, denen es um ihre Leistungen und nicht um Technik-Spielereien geht, sollte das aber nicht stören. Wie exakt die Sensoren in den Armbändern arbeiten, kann erst ein ausführlicher Praxis-Test zeigen.
Marco Engelien

von

Jahrgang 1986; geboren in Bremerhaven. Beschäftigt sich beruflich in der Hauptsache mit Google, Android, Computer- und Unterhaltungselektronik.

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