Bargeldloses Zahlen

Jawbone Up4: Fitness-Tracker mit Bezahlfunktion

Das US-amerikanische Unternehmen Jawbone hat jetzt mit dem Up4 einen Fitness-Tracker vorgestellt, mit dem sich auch bargeldlos zahlen lässt.

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Jawbone Up4

Das Jawbone Up4 (Bild) sieht seinem Vorgängermodell Up3 zum Verwechseln ähnlich.

Jawbone bläst im hart umkämpften Wearable-Markt erneut zum Angriff: Erst kürzlich präsentierte der US-amerikanische Peripherie-Hersteller die Fitness-Tracker Up Move und Up3. Jetzt bekommt Letzterer mit dem Up4 bereits einen Nachfolger. Und der hat es in sich: Der neue Aktivitäts-Tracker bietet nämlich als erstes Gerät der Serie eine integrierte Bezahlfunktion. So behalten Anwender mithilfe des Armbandes nicht nur ihre Gesundheit im Auge, sondern bezahlen auf Wunsch auch noch bargeldlos.

NFC integriert

Um das bargeldlose Bezahlen zu ermöglichen, integriert Jawbone in das neue Up4 nicht nur die drahtlose Kommunikationstechnik NFC, sondern arbeitet auch mit American Express zusammen. Der bekannte Kreditkartenanbieter fungiert nämlich als erster Partner, sodass Nutzer mit dem Up4 an jeder für das kontaktlose Zahlen ausgestatteten American-Express-Akzeptanzstelle bezahlen können.

MasterCard und Visa bald ebenfalls an Bord?

Was bei Nutzern in den USA als positiver Schritt ankommen dürfte, könnte Anwender in Deutschland eher verzweifeln lassen: Denn im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten sind American-Express-Kreditkarten hierzulande deutlich weniger verbreitet, was zur Folge hat, dass sich nur in wenigen Geschäften mit den Kreditkarten bezahlen lässt. Ob Jawbone bereits hierzulande weiter verbreitete Kreditkartenanbieter – wie MasterCard oder Visa – als Partner gewinnen konnte, zeigt sich spätestens im Sommer. Dann kommt das Up4 laut Jawbone nämlich auf den Markt.

Weitere Ausstattung

Abseits der Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen, bietet das Up4 die gleichen Funktionen wie sein Vorgänger: Dazu gehört neben dem Überwachen der Aktivitäten – etwa das Zählen von Schritten – und des Schlafs des Trägers auch ein Herzfrequenzsensor. All das bekommen Interessenten laut der US-amerikanischen Internetseite Re/code für 199 US-Dollar. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell Up3 kostet in den USA 179,99 US-Dollar.
Przemyslaw Szymanski

von

Geboren 1988 in Bielitz, aufgewachsen in Weiden in der Oberpfalz. Nach Schule und Abitur Studium an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (Management und Europäische Sprachen).

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