Sportliche Neuheiten

IFA 2017: Das sind die Fitness-Highlights

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin präsentieren Unternehmen stolz ihre Neuheiten aus den Bereichen Fitness und Sport. Der Trend zu Wearables und vernetzter Fitness bricht nicht ab. Hier sind die Top-Neuheiten.

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IFA-Highlights Fitness

Wieder ein großes Thema auf der IFA: Wearables und Connected Sports.

Nicht nur Fernseher und Kühlschränke gibt es auf der IFA zu bestaunen. Auch in puncto Fitness tut sich einiges. Immer mehr Hersteller setzten auf Connected Sports. Und diejenigen, die bereits im Geschäft sind, bauen ihr Angebot kontinuierlich aus. Garade namhafte Unternehmen wie Fitbit, TomTom und Garmin nutzen die Gelegenheit, ihre neuen Produkte der Fachpresse und Verbrauchern zu präsentieren. Welche neuen Produkte es diesen Herbst/Winter in den Handel schaffen? Hier erfahrt ihr es.

Samsung: Zuwachs in der Gear-Familie

Samsung IFa-Neuheiten

Großes Thema bei Samsung: Schwimmtracking. Das haben die Koreaner nicht nur bei der Gear Fit 2 Pro, sondern auch der bei Gear Sport mitgedacht.

Samsung spendiert seiner Gear-Reihe nicht nur Updates, sondern auch Neuzuwachs. Mit der Gear Fit 2 Pro stellen die Koreaner einen Fitnesstracker vor, der sich insbesondere fürs Schwimmen eignet. Bis zu 50 Meter wasserdicht ist der Tracker und dank einer Kooperation mit Speedo gibt es die passende App gleich dazu. Auch dynamische Sportarten wie Basketball, Tennis oder Tanzen werden automatisch getrackt. Die Gear Sport ist die neue Smartwatch im Fitness-Portfolio von Samsung und bietet fast die gleichen Funktionen wie die Gear Fit 2 Pro. Allerdings kommen hier noch interessante Smartwatch-Feature hinzu, wie das Steuern von Powernpoint-Präsentationen oder Smart-Home-Produkten. Die neuen IconX Eearbuds haben eine Laufzeit von rund sieben Stunden und ebenso wie die Gear Fit 2 Pro ein Spotify-Offline-Feature. Zudem tracken sie sogar eure Aktivitäten mit.

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Fitbit: Rundum-Sorglos-Paket

Fitbit IFA-Neuheiten

Fitbit ist zur IFA breit aufgestellt: Coaching-App, Smartwatch, Fitness-Kopfhörer und eine smarte Körperwaage sind im Produktportfolio.

Fitnessarmbänder von Fitbit kennen wir bereits. Nun bringt Fitbit mit der Ionic seine erste Smartwatch auf den Markt. Und die wird gleich zum Personal Trainer. Fitbit analysiert dafür deine Fitness-Daten und liefert dir zielgerichtet ein persönlich angepasstes Training. Das integrierte GPS soll noch genauer sein. Schwimm-Tracking funktioniert sogar bis 50 Meter Tiefe. Fürs Fitness-Training passende Bluetooth-Kopfhörer liefert Fitbit gleich mit dem Flyer. Der ist nicht nur nanobeschichtet und damit geschützt vor Regen und Schweiß, sondern kommt mit zwei Sound-Profilen für besseren Klang. Wenn es nach Fitbit geht, nutzen wir gleich auch noch die kostenpflichtige Fitbit Coach App: Audio-Coaching, Gesundheitsprogramme, personalisierte Bodyweight-Übungen – Fitbit verfolgt hier einen ganzheitlichen Ansatz, der mit externen Partnern ausgebaut werden soll. Mit der Aria 2 zeigt Fitbit zudem eine verbesserte Generation seiner smarten Körperwaage.

TomTom: Software-Update mit neuer Gesundheitsfunktion

TomTom IFA-Neuheit

TomToms Fokus liegt auf einem verbesserten Nutzerwert: mehr Personalisierung, bessere Datenauswertung.

Während andere mit neuen Produkten protzen, konzentriert sich TomTom auf ein spezielles Software-Update, von dem ein Großteil der Nutzer profitiert. TomTom will nicht nur Daten anzeigen, sondern sie auch auswerten und erläutern. Daher führt TomTom einen neuen Gesundheitsfaktor ein: das Fitness-Alter. Das gibt Aufschluss über die eigene Fitness im Vergleich zu Gleichaltrigen. Nutzer von Runner 2, Spark 3 & Co. können mit personalisierten Empfehlungen Fitness-Punkte sammeln, ihre eigenen Workouts zusammenstellen und spezielle Ziele verfolgen (Ausdauer, Geschwindigkeit ...).

Medion: Wearables-Sortiment

Medion IFA-Neuheiten

Medion bleibt beim Klassiker und bietet dafür mehr Datenschutz.

Auch Medion drängt in den Wearables-Markt. Zwei Fitnessarmbänder können IFA-Besucher ausprobieren: die Medion Life E1000 und die S2000. Beide Fitnessarmbänder richten sich eher an den Freizeitsportler: Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Distanz – Medion konzentriert sich auf beliebte Features. Das teurere Modell hat zudem einen Herzfrequenzmesser. Interessant für Verbraucher: Die gesammelten Fitness-Daten werden lokal auf dem Smartphone gespeichert. Sicherheitskopien landen bei Bedarf auf einem deutschen Server. Eine Sportswatch stellt Medion „nur” als Prototyp vor.

Fitnessarmbänder

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.