Mit voller Ladung

E-Bike: Das musst du beim Tausch von Akkus beachten

Das Herzstück eines E-Bike oder Padelec ist der Akku. Er versorgt den Elektromotor mit Energie. eVivam sagt dir, wie hoch die Lebensdauer ist und was beim Tausch zu beachten ist.

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Akku E-Bike Padelec
Der Elektromotor eines E-Bike oder Padelec ist wirklich praktisch. Die Energie erhält er aus einem Akku. Ohne ihn fällt die Trittunterstützung beim Fahren weg. Umso wichtiger ist es, dass der Akku eines E-Bikes betriebsbereit ist, wenn du dich auf Sattle schwingen willst.

Lithium-Ionen-Akkus haben sich durchgesetzt

Bei allen großen Herstellern von E-Bikes haben sich mittlerweile Lithium-Ionen-Akkus durchgesetzt. Sie sind mit zwei bis drei Kilogramm sehr leicht, besitzen gleichzeitig eine hohe Leistung und lassen sich umweltverträglich entsorgen. Ein weitere Pluspunkt: Eine Teilladung schadet nicht der Kapazität. Das macht sie zum idealen Energielieferanten für den Elektromotor.

Das Verschleißteil E-Bike-Akku

Aber der Akku eines E-Bikes ist nicht unverwüstlich. Er ist ein Verschleißteil des Padelec. Laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) garantieren die meisten Hersteller 500 Ladezyklen. Danach soll der Akku noch 80 Prozent der ursprünglichen Ladekapazität haben. Insgesamt hält er rund fünf Jahre – und das auch wenn das E-Bike nur in der Garage steht. Dass ein Akku verschleißt, wenn du ihn nicht nutzt, solltest du auch beim Kauf von Vorjahresmodellen berücksichtigen.

Akku-Tausch nötig

Bis der Akku des E-Bikes völlig hinüber ist, kommt er ungefähr auf 1000 Ladezyklen. Dann liegt die Kapazität zwischen 50 und 60 Prozent. Ein Akku-Tausch ist nötig. Ein Ersatzakku kostet je nach Kapazität zwischen 350 bis 1100 Euro. Vor dem Kauf solltest du dich gut informieren. Es ist schon häufiger passiert, dass große Hersteller wegen Mängel Akkus zurückgerufen haben. Im Fachhandel kannst du auch das alte Modell entsorgen lassen. Der Verkäufer ist verpflichtet ihn entgegenzunehmen.

Akku auffrischen lassen

Eine Alternative zum Neukauf ist das Auffrischen der alten Akkus. Das sogenannte „Refreshen“ von defekten Modellen scheint auf den ersten Blick eine kostengünstige Alternative zu sein. Allerdings raten die Hersteller davon ab. Die Argumentation: Der Lithium-Ionen-Akku in einem E-Bike oder einem Padelec ist ein komplexes Stück Technik. Das erfordert viel Fachkenntnis über das jeweilige Akku-Modell.

Den Akku selber tauschen

Den verschlissenen Akku des E-Bikes kannst du aber durchaus selber tauschen. Das erfordert nur geringes handwerkliches Geschick. Dazu klemmst du die Kabel ab, nimmst den Akku heraus und setzt das neue Modell ein. Jetzt schließt du wieder den Plus- und Minuspol an. Beim Einbau ist es wichtig darauf zu achten, dass sich die Kabel für die Pole nicht berühren. Das kann unter Umständen einen Kurzschluss verursachen. Wem der Wechsel zu heikel ist, der sollte ihn von einem Fachmann erledigen lassen. Die meisten Händler und Werkstätten bieten einen solchen Service an.

Lebensdauer verlängern

Wer den Akku-Tausch hinauszögern will, der sollte pfleglich mit der Energiequelle seines E-Bikes umgehen. Du solltest den Lithium-Ionen-Akku daher keinen extremen Temperaturen aussetzen. Kalt oder brütend heiß mögen sie nicht. Den Akku komplett leer fahren schadet ebenfalls. Der Tipp des ADFC: Jeden Tag laden. Bei der Pflege ist es hilfreich, sich die Bedienungsanleitung durchzulesen. Dort steht in der Regel auch etwas zur Pflege. Hältst du dich daran, hast du umso länger Spaß an deinem E-Bike-Akku.
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David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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