Spaß mit Hoverboards

Das schnelle Vergnügen mit dem Smart Scooter

Hoverboards? Sind das nicht diese frei schwebenden Skateboards aus dem Film „Zurück in die Zukunft“? Ja, auch, sie erobern langsam, aber sicher die reale Welt. Wir zeigen euch eines dieser Fun-Modelle.

Datum:
Smart Scooter Hoverboard

Kurzausflug auf der CeBit ohne Unfall und doppelten Boden.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Ein Hoverboard wie der Smart Scooter macht auf den ersten Blick wirklich Laune. Die ersten Fahrmeter sind zwar wackelig, aber das legt sich sehr schnell. Die Bedienbarkeit ist denkbar einfach. Die Geschwindigkeit und die Reichweite völlig ausreichend für kurze Strecken. Für ein echtes Testfazit wird das Gerät genauer unter die Lupe genommen.

Pro

  • Einfache Handhabung
  • Macht Laune
  • 15 km/h
  • bis zu 20 km Reichweite

Kontra

  • mit 10 kg durchaus schwer
  • etwas wenig Maximalgewicht mit 110 kg
Wie, auf so ein kleines Ding soll ich drauf? Mitten in der Menge der vorbeilaufenden Messebesucher? Der Inhaber der Firma Iconbit lacht und reicht mir die Hand. Die schlage ich freundlich aus, denn ich will es selbst packen. Also, Augen auf, Füße drauf, los geht es mit dem rohen Wackelei. Die ersten Meter sind wirklich spannend. Eigentlich weiß man ja, dass die Technik einen schon balancieren wird. Doch so ganz super einfach ist das nicht. Erstmal.
Zugegegen, nach etwas mehr als 60 bis 120 Sekunden hat man sich schon eher vertraut gemacht. Neigt die Füße leicht nach vorne und fährt los. Das ist alles? Nun, wer einen Kreis fahren will, belastet einen Fuß stärker. Das war es schon im Grunde. Wer langsamer fahren möchte, neigt die Füße wieder in die Horizontale. Das Grinsen dabei wird immer breiter. Das Ding macht echt Laune! Klar war mir das Vergnügen viel zu kurz. Ich habe den Inhaber gefragt, ob ich mir einen dieser verschiedenfarbigen Scooter zu Testzwecken ausleihen darf. Deal, er stimmte zu!
Iconbit Smart Scooter Hoverboard Video abspielen

Hoverboards wurden durch den Film Zurück in die Zukunft bekannt und sind in die Realität als elektrisch angetriebene Skateboards eingezogen. Heute existieren zahlreiche Angebote, eines davon konnten wir auf der diesjährigen Cebit kurz ausprobieren.

Das kleine Ding namens „Smart Scooter“ schafft bis zu 15 km/h und soll rund 20 Kilometer weit fahren können. Das ist allerdings abhängig von dem Gewicht, der Außentemperatur und den Straßenverhältnissen. Auf der Messe habe ich natürlich viel zu wenige Meter genießen dürfen, um das auszuprobieren, wie weit und wie schnell ich vorankomme. Werde ich aber!

Was man sonst noch wissen muss? Die Smart Scooter kosten bei Media Markt oder anderen Händlern um die 450 Euro aufwärts. Für die Scooter sind sogar Tragetaschen erhältlich, aber das Ganze wiegt um die 10 Kilo, insofern ist das kein leichtes Tragevergnügen. Kein Wunder! Die Elektromotoren sind mit 350 Watt ausgestattet und direkt an den Rädern angebracht. Ein 158-Wh-Akku liefert den Saft und wird an einer normalen Steckdose in rund zwei bis drei Stunden komplett aufgeladen. Hinzu kommt noch ein Gyroskop und die Elektronik, plus Ausgleichsgewichte. Schon sind 10 Kilo zusammen. Bei einem Steigungswinkel von 15 Grad und ab einem Gewicht von 110 Kilogramm ist Sense. Die Auflage besteht aus rutschfestem Silikon, die Räder sind vollgummibereift. Der Händler bietet ein Jahr Garantie und die Reparaturen werden über die Partnerfirma Rossicom ausgeführt.
Laut Inhaber erwartet man, dieses Jahr bis zu 100.000 Einheiten abzusetzen. Was mich nicht wundern würde, denn der Spaßfaktor ist auf den ersten Eindruck absolut gegeben.
So! Ich freue mich auf einen ausführlichen Test. Hamburg, Platz da, ich komme!
Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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