Elektrisch, praktisch, gut

Movpak: E-Skateboard mit Rucksack und App-Steuerung

Ein elektrisch betriebenes Skateboard, das mit einer Fernbedienung gesteuert wird? Ok, ganz nett. Dazu noch ein integrierter Rucksack, in den man das Skateboard mitsamt Notebook verstauen kann? Ok, das hat was! Movpak heißt die tolle Idee.

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Movpak wird mit einem Smartphone gesteuert

Movpak – das elektrische Skateboard – wird per Fernbedienung (Bluetooth) gesteuert.

Manchmal überzeugt eine Idee sofort. Movpak ist ein guter Kandidat. Man baue einen kleinen Elektromotor an ein Skateboard dran. Dazu integriere man einen Rucksack, in dem man das Skateboard wie in der Art eines Tragegriffs bei modernen Reisekoffern einschieben und ausfahren kann. Das Verstauen des Skateboards erfolgt mittels Fußraste, es wird von unten in den Rucksack eingeschoben (im Video gut zu sehen). Der Rucksack bietet genügend Platz für Notebooks, Kabel und Papiere. Et voilà! Fertig ist das Paket, das zurzeit auf der Ideenplattform Indiegogo immer mehr Unterstützer findet.

Das Skateboard

Elektrisches Skateboard mit Rucksack Video abspielen

Ein elektrisch betriebenes, mit einer Fernbedienung gesteuertes Skateboard? Dazu noch ein integrierter Rucksack, in den man das Skateboard mitsamt Notebook verstauen kann? Movpak heißt die tolle Idee!

Der E-Motor erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 30 km/h. Der Akku soll bis zu 20 Kilometer weit Saft liefern. Das Besondere ist allerdings die Steuerung: Mittels Fernbedienung – die mit Bluetooth verbunden wird – kann der Skater Gas geben und abbremsen. Was auch sinnig ist, denn so spart man sich einen Griff, wie wir es üblicherweise bei Skateboards vorfinden, die einen Motor verpasst bekommen haben. Auch das Smartphone wird mit dem Skateboard verbunden. Was gerade im Falle eines Diebstahls praktisch sein kann („Dein Skateboard ist außerhalb der Reichweite, hier ist die momentane Position ...“).
Die Rollen müssen nicht etwa abgeschraubt werden und finden mitsamt Skateboard im Rucksack Platz. Der Elektroantrieb wurde in den Vorderrädern platzsparend eingebaut (zwei E-Motoren, 100-240v~50/60hz 2.0A). Die Bremsen wirken rekuperativ, sprich sie laden den Akku leicht wieder auf. Klasse ist übrigens auch die LED-Lampe für vorne und hinten, um nachts gesehen zu werden. Das maximale Tragegewicht beträgt ungefähr 120 Kilo.
Die Steuerung des Movpaks

Die Seitenansicht mitsamt Steuereinheit.

Der Rucksack

Klar, der Rucksack wird in diversen Ausführung von Kunststoff bis Leder erhältlich sein. In mehreren Farben sowieso. Da im Rucksack der Akku versteckt ist, können sich Smartphone-Freunde via USB-Verbindung Saft holen. Es passen nicht nur Notebooks und Papiere hinein, auch für Flaschen und üblichen Krimskrams ist Platz.
Moment, das ist noch nicht alles. Der Rucksack kann auch als Einkaufskorb genutzt werden, da die Anordnung der Elemente variabel gestaltet wurde.

Galerie: Movpak: Elektrisches Skatebord mitsamt Rucksack

Zudem verfügt er über eine eingebaute Lokalisierungsmöglichkeit, die im Falle eines Diebstahls von Nutzen sein kann. Die Macher haben noch viele weitere ideen, wie Lautsprecher-Stecker und und und vorgesehen.
Wie viel der Rucksack wiegt? Um die 8 Kilogramm mitsamt E-Motor, Akku und Skateboard. Klingt gewissermaßen in Ordnung.

Preise und Erscheinungsdatum

Movpack plant die erste Auslieferung Ende des Jahres. Die Vorbestellpreise betragen um die 650 US-Dollar, werden danach auf rund 1.500 US-Dollar hochgehen. Es ist zu befürchten, dass die Skateboards in Deutschland wohl keine Zulassung bekommen bzw. der Hersteller womöglich keine Anstalten machen wird, sich eigens um den deutschen Markt zu kümmern. Ach, menno!

Skateboards

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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