Pedelecs auf dem Vormarsch

Ersetzten E-Bikes bald das Auto? Studie zum Elektrorad

Der E-Bike-Trend lässt nicht nach. Eine Umfrage hat ergeben, dass die elektrischen Fahrräder weiter an Beliebtheit gewinnen und für Verbraucher eine mögliche Alternative zum Auto sind.

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E-Bikes an Aufladestation

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Immer mehr E-Bikes lassen sich blicken.

Der tägliche Weg zur Arbeit, ein kurzer Einkauf oder die Freizeitgestaltung – E-Bike und Pedelec sind immer öfter im Einsatz. Für eine Studie zum Thema elektrische Drahtesel startete der Fahrradhändler fahrrad.de gemeinsam mit dem Pedelec-Magazin „e-bike“ eine Umfrage. Ungefähr 1.000 Personen nahmen teil und beantworteten Fragen zu Anschaffung, Nutzung und Funktionen. eVivam hat die Ergebnisse zusammengefasst.

Beliebte Drahtesel

43,8 Prozent der Studienteilnehmer benutzen ihr E-Bike regelmäßig und lediglich 20,3 Prozent sind noch nie mit einem gefahren. Das heißt, dass es sich bei einem großen Teil der Befragten um Verbraucher handelt. 47,2 Prozent besitzen bereits ein elektrisches Fahrrad und mehr als 10 Prozent planen eins zu kaufen. Über 20 Prozent interessieren sich zwar für das Thema, möchten sich aber keins zulegen, und fast 9 Prozent interessieren sich gar nicht erst für das Thema. Die meisten Besitzer des elektrischen Rads haben sich ein E-Bike angeschafft, um ihre Freizeitmöglichkeiten zu erweitern, und nur die wenigstens, um ihr Auto zu ersetzen. Dennoch glauben mehr als Dreiviertel der Befragten, dass das Rad mit Elektromotor das Auto zukünftig eventuell teilweise – wenn nicht sogar weitestgehend – ersetzt.

Kaufen oder umrüsten?

Ausgeben würden die meisten mehr als 2.500 Euro für ein E-Bike mit Elektromotor. Der Kauf findet beim stationären Fachhändler statt. Nicht einmal 20 Prozent der Befragten ziehen in Erwägung, es im Internet oder beim Discounter zu kaufen. Dadurch, dass viele ihr Rad für Ausflüge und Reisen benutzen, ist es ihnen umso wichtiger, dass der Akku für mindestens 50 bis 120 Kilometer hält. Das scheint mit das wichtigste Kriterium beim E-Bike-Kauf, wohingegen die Marke den meisten egal ist. Auch, ob man den Elektromotor sieht und hört, ist der Hälfte der Teilnehmer nicht wichtig. Ans Umrüsten ihrer alten Räder denken jedoch nur die wenigstens: Über 80 Prozent der Befragten würden sich ein neues E-Bike kaufen. Für das Umrüsten würden sie maximal 1.000 Euro ausgeben.

Galerie: Entspannt radeln: Die 20 beliebtesten eBikes

Eine Studie von und für E-Bike-Fans?

Inwiefern die Studienergebnisse die Meinung der Allgemeinheit widerspiegeln, ist nur schwer zu sagen, da die Umfrage wahrscheinlich zum größten Teil die User von fahrrad.de erreichte, auch wenn diese sie auf mehreren Kanälen und Plattformen geteilt haben. Dabei handelt es sich größtenteils um Personen, die ein gewisses Interesse an E-Bikes und Pedelecs haben und eventuell sogar bereits ein elektrisches Fahrrad besitzen. Das würde heißen, dass die Studie die Meinung von E-Bike- und Pedelec-Fans vertritt.
Sabine Stanek

von

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