Jeder Meister fängt klein an

7 ultimative Tipps: So wirst du zum Pushup-Profi!

Sie sind eine der Königsdisziplinen, die jeder beherrschen will und an der viele scheitern: Pushups. Ja, Pushups sind nicht einfach. Dennoch kannst auch du sie meistern – mit diesen Tricks.

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Pushup-Tipps

Pushups sind nicht nur für Anfänger eine Herausforderung.

Pushups können einen echte Qual sein. Wer sie jedoch beherrscht, trainiert damit nicht nur seinen ganzen Körper. Man schafft damit die muskulären Voraussetzungen für viele Übungen, die ansonsten zum Scheitern verurteilt sind. Pushups trainieren Brust, Arme und den Rumpf. Daher profitieren nicht nur professionelle Athleten von dem Ganzkörperworkout. Das Problem: Pushups verlangen viel Selbstdisziplin und Formanalyse. Wer nicht auf seine Form achtet, tut sich nichts Gutes. Die Lösung: diese sieben ultimativen Tipps, die dich zum Pushup-Profi machen.

Ab auf den Boden!

Wer noch an seinen Pushups arbeitet, sollte ganz unten anfangen: auf dem Boden. Denn hier nehmt ihr bereits ganz natürlich die richtige Haltung an. Gefordert ist insbesondere der Rumpf. Er muss stabil bleiben. Lege dich also auf den Boden, spanne deine Bauchmuskulatur an und halte die Beine gerade. Jetzt hochdrücken. Wenn du merkst, dass Rücken oder Hüfte nach unten sacken oder der Po hochwandert, überlege, ob du nicht lieber zunächst eine einfachere Pushup-Variante machen solltest.

Überfordere dich nicht!

Es sieht so einfach aus, wenn andere Pushups machen. Dabei ist es enorm schwierig, den Rücken gerade und die Balance zu halten. Anfänger sollten daher nicht gleich mit den klassischen Pushups anfangen, sondern erst ihre Muskeln mit leichteren Variationen aufbauen. Es ist keine Schande, die Knie auf dem Boden zu lassen oder Pushups zunächst an der Wand zu üben. Überforderst du dich, ist das Risiko von Verletzungen hoch. Also starte behutsam.

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Um Handbreite versetzt

Je nachdem wie du deine Hände auf den Boden setzt, beanspruchst du unterschiedliche Muskelgruppen. Auch deine Haltung wird maßgeblich davon bestimmt. Solange du noch kein Profi bist, solltest dich am Pushup-Standard orientieren: Dabei setzt du die Hände etwas neben der Schulter auf, deine Daumen bleiben zu den Achseln ausgerichtet und die Ellenbogen bewegen sich seitlich zu einem 45-Grad-Winkel.

Absolute Po- und Hüft-Kontrolle

Die häufigsten Fehler von Anfängern: Sie strecken ihren Po hoch hinaus in die Welt oder lassen ihre Hüfte unterhalb des Brustkorbs versumpfen. Haltet ihr den Rücken jedoch nicht gerade, werden eure Rumpfmuskeln nicht gefordert. Das Ziel: den Körper gerade und hart wie ein Brett halten. Ansonsten könnten sich Rückenschmerzen einstellen. Und auch eure Schultern freuen sich nicht über die Absackerhaltung. Tipp: Bauchmuskeln fest anspannen und Bauchnabel zurückziehen. Dann geht es einfacher.

Kopf hoch!

Viele Pushup-Anfänger neigen dazu, den Kopf nach unten zu drücken, weil sie sich darauf konzentrieren, ihren Rumpf nach oben zu wuchten. Dabei sollte der Kopf im besten Fall auf einer Linie mit dem Rest des Körpers liegen. Konzentriert euch auf einen festen Punkt auf dem Boden. Das hilft euch auch mental dabei, eure Form zu wahren.

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Haltung, Haltung, Haltung

Pushups können regelrecht gefährlich werden, wenn sie falsch ausgeführt werden. Daher ist es wichtig, dass ihr auf eure Haltung achtet. Fangt mit einfachen Pushups an und wagt euch erst an klassische Pushups, wenn ihr bereits etwas Rumpfmuskulatur aufgebaut habt. Lieber drei oder fünf richtig Pushups als 20, die ihren Namen nicht wert sind. Also: Immer wieder Haltung kontrollieren, nachbessern, kontrollieren!

Die nächste Herausforderung

Nun wart ihr fleißig und habt euch geflissentlich an alle Tipps gehalten und Fortschritte gemacht. Wann ist also der Moment gekommen, um sich an schwierigeren Pushups zu versuchen? Wenn ihr mindestens 15 klassische Pushups astrein ohne Schwierigkeiten durchhaltet – und das natürlich dreimal hinterhereinander. An was ihr dann arbeiten könnt, zeigen euch Pushup-Profis auf Instagram.

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Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.