So macht Fitness Spaß!

Aerial Fitness: Nur Fliegen ist schöner

In der Luft schwingen wie ein Akrobat und tanzen wie eine Ballerina – Aerial Fitness kombiniert Elemente aus der Luftakrobatik mit Yoga, Pilates, Tanz und Stretching. Ein Trend, der langsam auch bei uns ankommt.

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Aerial Fitness

Aerial Yoga – auch bekannt als Anti-Gravity Yoga – gibt es zunehmend auch in deutschen Städten.

Cirque du Soleil hat die private Luftakrobatik populär gemacht. In den letzten Jahren ist Aerial Fitness zu einem echten Trend herangewachsen, der immer mehr begeisterte Anhänger findet. Das „fliegende Workout” schaut nicht nur besonders eindrucksvoll aus. Es trainiert den ganzen Körper, macht ihn flexibel und geschmeidig. Insbesondere Körperregionen, die bei Massensportarten nicht zum Einsatz kommen, werden mit Aerial Fitness aufgebaut und schön definiert. Besonders beliebt: Aerial Yoga, quasi eine Weiterentwicklung des klassischen Yogas. Aber auch die künstlerischeren, fitnessorientierteren Varianten der „schwebenden Fitness” finden immer mehr Fans. Grundsätzlich ist Aerial Fitness für alle Altersklassen geeignet. Je nach Workout solltet ihr aber vorher mit dem Trainer sprechen, ob der Kurs auch für euren Fitnessgrad geeignet ist. Wir stellen euch die bekanntesten Varianten der Aerial Fitness vor. Es gibt allerdings auch diverse andere, die sich z.B. speziell aufs Stretching konzentrieren.

Aerial Yoga

Aerial Yoga kombiniert bekannte Yoga-Posen mit Pilates und Tanzelementen. Natürlich darf hier auch das Tuch nicht fehlen, das an der Decke befestigt ist und neben Stabilität auch Geborgenheit liefern soll. Körper und Geist profitieren von Aerial Yoga gleichermaßen. Bei dieser Variante der Aerial Fitness bleibt ihr näher am Boden. Unterstützt durch das Tuch bekommt ihr hier ein Ganzkörperworkout, das den Rumpf stärkt, den ganzen Körper flexibler macht und dabei die Gelenke besonders schont, weil das Tuch euch stützt.

Aerial Loop

Aerial Loop hat schon einiges von klassischer Luftakrobatik. Sobald ihr die Basisübungen könnt, wird der Stahlring höher unter die Decke gezogen, um euch genügend Platz für eure kunstvolle Performance zu bieten. Meist werden kleine Programme eingeübt. Ihr könnt einzeln oder zu zweit üben. Der Ring dreht sich, schwingt oder wird ruhig gehalten. Aerial Loop ist schon ziemlich anstrengend und erfordert viel Körperbeherrschung. Wenn ihr fleißig übt, werdet ihr allerdings schnell Erfolge sehen. Arme und Rücken werden getont, der ganze Körper gewinnt an Spannung.

Aerial Silk

Aerial Silk kann kunstvoller oder fitnessorientierter sein als Aerial Yoga. Je nach Workout fordert das von euch mehr oder weniger Geschick. Meist werden kleine Kombinationen eingeübt, die hinterher schon wie eine artistische Performance anmuten. Genutzt werden ein oder zwei Tücher. Eine Sequenz wird oft über mehrere Wochen eingeübt. Die Luftakrobatik fordert einiges vom Übenden, bietet aber auch viele kreative Freiheiten. Übungen können hoch in der Luft oder am Boden umgesetzt werden.

Aerial Pole

Aerial Pole ist eine Mischung aus klassischem Pole Dance und Aerial Silk, d.h. zusätzlich zur Pole-Stange wird dann ein Tuch genutzt. Diese Variante der Aerial Fitness ist wahrscheinlich die, die am meisten rhythmisches Feingefühl erfordert. Tänzerischer Ausdruck ist gefragt. Ihr werdet im Laufe des Trainings aber auch viele Muskeln aufbauen – insbesondere am Rumpf, aber auch an den Beinen und Armen. Das komplexe Workout eignet sich am besten für diejenigen, die bereits etwas Erfahrungen mit Pole Dance oder Aerial Silk haben.

Aerial Yoga-Set

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.