Oh No! Jetzt müssen wir alle rechnen!

Bist du schon dabei? Das sind die Fitness-Trends 2018

An was kommen wir im Fitness-Bereich 2018 nicht mehr vorbei? Ein amerikanisches Fachmagazin hat dies untersucht und Experten nach den größten Trends befragt.

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Fitness-Trends 2018

Am Puls der Zeit: Fitness-Fans, die ihre Sport- und Gesundheitsdaten mit Wearables auswerten.

Trend oder Hype? Vieles, was enthusiastisch gefeiert wird, entpuppt sich später als kurzweiliger Hype. Trends beginnen weniger emotional, begleiten uns dafür aber länger. Bei einer Umfrage unter 4.000 Fitness-Experten des American College of Sports and Medicine wurden speziell 40 mögliche Trends für 2018 untersucht. Heraus kam eine Liste mit den Fitness-Trends, an denen man 2018 nicht mehr vorbei kommt. Vieles kennen wir bereits aus den vergangen Jahren. Und wer es jetzt noch nicht „tut”, wird dieses Jahr ernsthaft darüber nachdenken (müssen).

HIIT

Der HIIT-Trend geht auch 2018 weiter, denn es spricht sich immer weiter rum, dass man damit binnen kürzester Zeit viel Fett verbrennen kann. Das High Intensity Interval Training (HIIT) ist bekannt für seine gnadenlosen, schweißtreibenden Übungen, bei denen sich kurze, schnelle mit langsamen abwechseln. Da benötigt man viel Motivation und Durchhaltevermögen. 20 bis 30 Minuten dauert das Training üblicherweise. Es ist zeiteffizient, effektiv und Pfunde schmelzen. Problem: Das hohe Verletzungsrisiko. Übungen werden oft nicht optimal ausgeführt oder angeleitet.

Gruppentraining

Gemeinsam macht alles mehr Spaß, das wussten wir doch schon immer! Nun etabliert sich der Trend wieder, nachdem lange Zeit viele auf individuelles Training setzten. Ob Fitness-Kurse, Bootcamps oder klassisches Jogging – gerade in Gruppen von fünf bis sechs Personen ist man motivierter, kann sich gegenseitig bis zum Limit pushen, trainiert intensiver und länger. Bei zu großen Gruppen tritt dieser Effekt weniger stark auf, da es das Individuelle in den Hintergrund gerät.

Wearables

Aktivitätstracker, Smartwatches, Sportuhren – der Wearables-Markt wird immer größer und auch die Nachfrage steigt. Selbst wer vorher nie ein Zahlenfan war, wird zum Statistiker, wenn es darum geht, seine Laufrouten per GPS zu tracken, seine Schritte zu zählen oder seine Pulsfrequenz beim Training zu optimieren. Wearables und die damit verbundenen Fitness-Apps bieten immer individuellere Möglichkeiten des Trainings und damit bessere, effektivere Chancen, seine Fitness-Ziele zu erreichen.

Yoga

Nur eins bleibt beim Yoga gleich: der stete Wandel. Jeder kann Yoga machen. Es gibt so viele verschiedene Arten und Übungen, da ist für jeden etwas mit dabei – ob zuhause, im Studio oder im Retreat auf Bali. Yoga ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist. Daher bleibt Yoga 2018 ein großer Trend im Fitnessbereich.

Funktionale Fitness

Wer in letzter Zeit Umzugskartons geschleppt hat, wird sich noch lebhaft daran erinnern, welche Muskelgruppen dabei „trainiert” werden. Ob nun Einkäufe tragen, Treppen steigen oder Möbel bewegen – das funktionale Training bietet viele Übungen, die eine direkte Auswirkung auf unseren Alltag haben, da wir durch sie genau das trainieren, was wir im Alltag brauchen: Balance, Koordination, Kondition, Kraft – der ganze Körper wird trainiert. Und das erleichtert z.B. auch den nächsten Umzug.

Training ohne Geräte

Workouts ohne Equipment erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dabei wird das eigene Körpergewicht zum Training genutzt. Vielfältige Übungen bringen den ganzen Körper in Form. Ohne oder fast ohne Equipment ist das besonders günstig. Die Übungen können wir jederzeit machen – wann und wo wir wollen. Funktioniert hat das schon immer. Jetzt werden diese Workouts neu entdeckt und liegen auch bei jungen Leuten im Trend.

Fitness für Ältere

Früher hieß „Rente”, sich zur Ruhe zu setzen – wörtlich. Heutzutage wollen immer mehr ältere Menschen auch im Alter aktiv bleiben und proaktiv etwas für ihre Gesundheit tun. Daher wird es immer mehr Angebote genau für diese Zielgruppe geben. Denn hier sind andere Anforderungen an ein Training gefragt, als für junge Menschen. Zudem kommen oft Vorerkrankungen hinzu. Gerade die Krankenkassen sind sehr darauf bedacht, neue Fitness-Angebote für ältere Menschen zu schaffen. Davon profitiert schließlich jeder.

Trainieren mit Personal Trainer

Wer Vorerkrankungen hat oder einen besonders dominanten Schweinehund, denkt vielleicht über einen Personal Trainer nach. Doch nicht nur dann sind Personal Trainer gefragt. Fitnessorientierte legen auch immer mehr Wert auf ein effektives, risikoarmes und individuelles Workout. Hier hilft der Personal Trainer, der Fehlhaltungen sofort erkennt und korriert, dem Training eine echte Struktur gibt und auf Fallen hinweist. Personal Training ist gar nicht so teuer, wenn man es gezielt einsetzt, z.B. zum Start oder nach dem Erreichen von Zwischenzielen.

Gewichte stemmen

Überaschenderweise interessieren sich auch immer mehr jüngere Menschen fürs Gewichtestemmen. #girlswholift ist nur eines dieser Phänomene, das den Trend zeigt. Fast 20 Millionen Fotos gibt es dazu bereits auf Instagram. Das Krafttraining hat viele positive Effekte, stärkt Knochen und Herzmuskel, verbrennt ordentlich Fett. Muckis sind wieder trendy und das wird auch eine Weile noch so bleiben.

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