Lass DAS mal lieber liegen ...

Nur diesen einen Ernährungs-Change musst du machen!

Gesünder essen wollen wir alle. Doch wo beginnen? Wenn du etwas verändern willst, dann solltest du hiermit anfangen!

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Ultra-verarbeitete Lebensmittel solltest du meiden

Ultra-verarbeitete Lebensmittel solltest auch du meiden. Dein Körper wird es dir danken!

Kennst du ultra-verarbeitete Lebensmittel? Nein? Dein Magen ganz sicherlich! Denn jeder von isst sie fast täglich. Laut einer Studie nehmen Amerikaner 60 % ihres täglichen Kalorienkonsums mit diesen Lebensmitteln zu sich und sogar 90 Prozent des aufgenommenen Zuckers. Bei uns dürfte das wenig besser aussehen. Denn ultra-verarbeitete Lebensmittel umgeben uns überall. Sie machen uns dick und krank – auch wenn wir das manchmal nicht wahrhaben wollen. Wenn du also etwas an deiner Ernährung ändern willst, dann bitte genau an dieser Stelle!

Was sind ultra-verarbeitete Lebensmittel?

Es gibt nicht verarbeitete Lebensmittel, wie z.B. Gemüse, minimal verarbeitete Lebensmittel, wie beispielsweise Joghurt, verarbeitete Lebensmittel, wie Käse oder Öl, und es gibt ultra-verarbeitete Lebensmittel, wie z.B. Chips, Chicken Nuggets oder Donuts. Letztere wurden mehrfach verarbeitet, enthalten typischerweise viel Zucker, Salz und chemische Zusätze, wie z.B. Geschmacksverstärker oder künstliche Farb- und Aromastoffe. Meist erkennt man ultra-verarbeitete Lebensmittel daran, dass sie wesentlich länger haltbar sind als ursprüngliche, frisch zubereitete und natürlichen Zutaten. Dazu gehören Instantnudelsuppen, Tiefkühlgerichte, aber manchmal auch vermeintlich gesundes Vollkornbrot.

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Was ist so schlimm an ultra-verarbeiteten Lebensmitteln?

Manche dieser Produkte sind lediglich auf dem Papier noch wirklich Lebensmittel. Sie wurden im Labor entwickelt, enthalten kaum bis gar keine wertvollen Nährstoffe. So gilt Margarine als gesunde Alternative zu Butter. Sie enthält jedoch so viele Transfette, dass sie Herzerkrankungen begünstigen kann. Kekse können bis zu 80 Zutaten haben, die alles andere als natürlich sind. Ein besonderes „Highlight”: Vanillin. Das künstliche Vanille-Aroma ist meist ein Abfallprodukt der Papier- und Holzindustrie (kein Scherz!) und ist soweit entfernt von echter Vanille wie nur möglich. Kekse mit „Industrieabfall-Geschmack” würde allerdings niemand kaufen. Instantnudelsuppen sind zwar schnell zubereitet, enthalten allerdings meist extrem viel Salz. Ketchup hat mehr Zucker als echte Tomate. Diabetes, Leberverfettung, Nieren- und Herzprobleme, Demenz, Kopfschmerzen, Krebs – all das und mehr wird durch ultra-verarbeitete Lebensmittel begünstigt.
Süßkartoffel-Chips statt ultra-verarbeiteter Lebensmittel

Chips zählen zu den schlimmsten ultra-verarbeiteten Lebensmitteln. Stattdessen solltest du deine Chips z.B. mit Süßkartoffeln selber machen.

Musst du jetzt auf alles verzichten?

Ganz sicherlich nicht. Es hilft bereits, wenn du auf die schlimmsten Sünden der Lebensmittelindustrie verzichtest und ein wachsames Auge für die größten Risikofaktoren entwickelst. Schlimm ist das nicht. Denn mit diesem Change verzichtest du schlicht auf Lebensmittel, die ohnehin alle gleich schmecken und dich lediglich mit Chemie süchtig nach mehr machen.

Worauf solltest du achten?

Lange Haltbarkeit ist grundsätzlich kein gutes Zeichen. Chips, Kekse und Tiefkühllasagne sind das perfekte Endzeitessen, weil sie extrem lange haltbar sind. Wenn du dennoch ab und zu Lust auf TK-Pizza hast, vergleiche die Angaben in den Nährwerttabellen und wähle die, die am wenigsten Zucker, Salz und Zusatzstoffe hat. Bio ist dabei nicht grundsätzlich besser. Der hier oft zu findende Maissirup ist im Endeffekt auch nur Zucker. Light-Produkte enthalten dagegen meist ungesunde Süßungsstoffe. Eine Cola Light hat nicht den geringsten Nährwert, steckt aber voller Chemikalien, die sogar Schlaganfälle auslösen könnten. Darauf kannst du ruhig verzichten. Frittiertes, Gebackenes und Geräuchertes sollte dich ebenfalls skeptisch machen. Pommes, Donuts, Hot Dogs, Schinken – bitte nicht zu oft. Und nein: Franzbrötchen werden nicht gesünder, wenn Kürbiskerne darüber gestreut wurden.
Ultra-verarbeitete Lebenmittel meiden mit Infused Water

Erfrischungsgetränke müssen nicht aus den Reihen der ultra-verarbeiteten Lebensmittel stammen. Hier eine Alternative mit Wasser, Blaubeeren und Orange (Infused Water).

Ernährungs-Change: Hier fängt es an!

  • Chips sind voller künstlicher Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe. Sie schmecken gut? Aber nur, weil die chemischen Komponenten darin es dir vormachen. Alternative: selbstgemachtes Popcorn. Das enthält viele Ballaststoffe und Antioxidantien und ist kalorienarm.
  • Kekse sind oft schon in praktischen, kleinen Snackpackungen zu kaufen. Ideal für unterwegs. Viel Wertvolles nimmst du damit leider nicht zu dir. Lieber selbst backen. Das schmeckt nicht nur besser, sondern macht auch noch Spaß!
  • Light-Getränke solltest in jedem Fall ersetzen. Wenn dir Wasser zu geschmacklos ist, kannst du z.B. auf Infused Water zurückgreifen. Einfach dein Lieblingsobst oder Gemüse in Wasser schnippeln (Grapefruit, Gurken, Orange ...) und das Wasser nimmt einen leichten Geschmack an. Wasser mit Geschmack aus dem Supermarkt ist oft eine Kalorienfalle. Im Bio-Regal findest du oft allerdings Infused Water, das nicht nur den Durst löscht, sondern auch lecker ist. Weitere Alternative: Limonade mit Zitrone und Honig selbst machen!
  • Tiefkühlpizza lieben wir alle, doch wir essen oft viel zu viel davon. Alternative: Blumenkohlteig! 300 Gramm Blumenkohl roh zerkleinern und die feine Masse mit zwei Eiern und 150 Gramm zerbröseltem Feta vermischen. Etwas Salz und Pfeffer und für 15 bis 20 Minuten in den Backofen bei 180 Grad. Backen bis der Teig leicht braun ist, dann mit frischen Zutaten belegen und backen bis diese gar sind. Diese Pizza-Variante ist wesentlich gesünder und eignet sich für eine kohlenhydratarme Diät.
  • Süßigkeiten sind leider so oder so böse. Aber auch hier gibt es eine Alternative: 70 % Schokolade enthält viel Magnesium und Antioxidantien. Damit kann sie helfen Cholesterin zu senken.

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Was kannst du noch tun?

Brot kannst du mit einem Backautomaten selbst herstellen. Auch ein selbstgemachtes Müsli mit Nüssen und frischen Früchten ist wesentlich gesünder als deine Froot Loops und mindestens genauso bunt. Fertige Dips und Saucen voller Zucker lassen sich auch wunderbar ganz schnell ersetzen, z.B. durch Quark mit Kräutern, deiner eigenen Guacamole-Mischung oder frischer Bolognese. Statt Tiefkühlpommes kannst du eigene Pommes aus Süßkartoffeln machen. Und auch Eiscreme schmeckt doch irgendwie besser, wenn du weißt, dass du gerade echte Vanille beigemischt hast.

Paleo-Produkte

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.