Gift-Cocktail

Gesundheitsschädlich: Ministerium warnt vor Cocktail Moscow Mule

Behörde schlägt Alarm: Der Cocktail Moscow Mule aus Wodka, Ginger Beer und Limettensaft soll in seiner üblichen Darreichungsform ungesund sein.

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Moscow Mule

Mit Minze garniert und im Kupferbecher serviert: Der klassische Moscow Mule.

Im US-Bundesstaat Iowa warnt die staatliche Kontrollbehörde für alkoholische Getränke vor der Benutzung von Kupferbechern für den Verzehr von Drinks, die einen pH-Wert unter 6,0 haben. Solche sogenannten „sauren” Flüssigkeiten sind unter anderem Fruchtsaft, Wein und eben der beliebte Moscow Mule. Die Säure an sich ist für die Verdauung nicht schlecht oder schädlich, solange man die sauren Lebensmittel nur in Maßen zu sich nimmt. Entscheidend ist die Kombination mit Kupfer. Das Metall kann sich bei Berührung mit sauren Komponenten vom Becher lösen und im Getränk landen. Dies führe zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, warnt das amerikanische Gesundheitsministerium.

Giftig oder einfach nur sauer?

Tatsächlich hat der Moscow Mule – zubereitet aus Wodka, Ginger Beer und Limettensaft – einen ph-Wert unter 6,0 und gilt damit als leicht säurehaltig. Experten geben aber Entwarnung für alle Cocktail-Liebhaber, denn der Drink kommt gar nicht direkt mit dem Kupfer in Kontakt. Diese Becher sind in der Regel auf der Innenseite mit Zinn oder rostfreiem Edelstahl ausgekleidet, somit ist eine Reaktion von Kupfer und Getränk nicht möglich. Barkeeper und Restaurantbesitzer auch hierzulande kennen diesen Umstand bereits, daher ist die Auswahl geeigneter Kupferbecher teil der Qualitätssicherung. Ihr könnt euren Moscow Mule also auch weiterhin sorgenfrei genießen.

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Giovanni Cardillo

von

Fitness-Tracker, Smartwatches und Waagen, die mehr über mich wissen als ich selbst. Notwendig oder nicht? Ich finde es für euch heraus.