Vom Morgenmuffel zum Frühaufsteher

7 Schritte: So wirst du zum Morgenmensch

Früh aufstehen, fröhlich und fit zur Arbeit gehen – für einen Morgenmuffel schier undenkbar. Oder doch nicht? Mit kurzfristiger Disziplin und diesen Tipps rund um deine Morgenroutine läufst du gleich morgens zur Höchstform auf!

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Ganz einfach zum Morgenmensch

Morgenmenschen sind im Schnitt glücklicher und gesünder.

Beim frühen Aufstehen spalten sich die Geister. Den einen fällt es scheinbar ganz leicht. Die anderen quälen sich durch den ganzen Vormittag und sind erst nach gefühlten zehn Tassen Kaffee halbwegs fit. Morgenmenschen haben einfach einen anderen Biorhythmus als der Rest von uns. Müssen wir uns nun mit der Qual am Morgen abfinden? Nein. Denn mit kleinen Ritualen können wir unseren Körper austricksen und ihn wesentlich kooperativer machen fürs frühe Aufstehen. Dafür benötigt ihr sieben Wochen etwas Disziplin. Doch das lohnt sich, wenn ihr euch danach selbst Morgenmensch nennen könnt.

Morgenmenschen leben glücklicher

Ganz klar: Ihr werdet nicht über Nacht zum Morgenmensch. Studien zeigen jedoch, dass Morgenmenschen glücklicher, zuverlässiger und emotional stabiler sind. Zudem haben sie ein geringeres Stressrisiko, sind seltener übergewichtig und kommen mit Problemen in ihrem Alltag besser zurecht. Auch Diabetes und Bluthochdruck sind bei Morgenmenschen weniger zu finden. Doch wie werdet ihr zum Morgenmensch? Mit Routinen! Wollen wir morgens nicht mehr so müde sein, müssen wir uns früher bewegen – geistig und körperlich. Und das nicht nur dreimal die Woche oder wenn wir denken, wir müssten jetzt endlich mal wieder eine Runde laufen. Konsequenz ist hier das Stichwort. In der Umstellungsphase benötigt das ein wenig Disziplin. Doch wer seine Morgenrituale durchzieht, dem wird das frühe Aufstehen bald wesentlich leichter fallen und das nicht nur an einer besseren Laune merken. Wir haben für euch nun sieben Morgenrituale. Ihr startet mit einer und nehmt jede Woche eine neue Routine dazu. Nach sieben Wochen solltet ihr jeden morgen sieben Rituale mit Leichtigkeit, frischem Geist und Körper ausführen.
Morgenmenschen starten mit einem Glas Wasser

Ein Glas Wasser am Morgen sorgt dafür, dass du ausreichend hydriert bist.

Morgenritual 1: Wasser statt Snooze-Button

Stell dir vor, der Wecker klingelt und du drückst nicht als erstes auf den Snooze Button. Um dich morgens fit zu bekommen, musst du konsequent beim ersten Weckerton aufstehen – ansonsten verharrst du im Halbschlaf und wirst doch nicht wach. Trinke dann gleich ein Glas Wasser. Ein ganzes Glas! Nach all den Stunden Schlaf benötigt dein Körper dringend Wasser, um wieder auf Trab zu kommen. Trinkst du brav dein Glas Wasser am Morgen, wirst du nicht nur schneller wach. Du kurbelst vor allem auch deinen Stoffwechsel an.

Morgenritual 2: Werde aktiv

Keine Panik. Du musst jetzt nicht aus dem Bett direkt in die Laufschuhe. Beginne ganz leicht mit Stretching. Rolle dich hin und her. Strecke dich. Kleine, einfache Bewegungen. Die reichen bereits, um deinen Körper und dein Gehirn in den Bewegungsmodus zu versetzen. Danach wird dir auch das Aufstehen wesentlich leichter fallen. Du bist weniger steif und deine Muskeln sind jetzt bereit, um sich den Herausforderungen des Tages zu stellen. Bist du schon mordsmäßig wach? Dann starte durch mit Laufen, Yoga oder Pilates.

Morgenritual 3: Mach dein Bett

Es ist genauso simpel wie es klingt. Mach morgens nach dem Aufstehen gleich dein Bett. Kein wehmütiger Blick mehr aufs ungemachte Bett. Kein: Ach wäre es schön, wenn ... damit ist jetzt Schluss! Der Tag startet produktiv, indem du dein Bett machst und dich anderen Aufgaben widmest. Und: Laut einer Studie der National Sleep Foundation schlafen Menschen in einem täglich gemachten Bett besser als solche, die abends in zerwühlte Bettwäsche steigen. Du könntest damit also auch deinen Schlaf insgesamt verbessern!
Frühstück für Morgenmuffel

Overnight Oats sind ein idealer Starter für den Tag.

Morgenritual 4: Bereite dein Frühstück vor

Morgens noch Obst schnippeln? Welcher Morgenmuffel macht das schon? Wenn du abends dein Frühstück vorbereitest (z.B. Overnight Oats), sparst du morgens nicht nur Zeit. Du hast gleich etwas, worauf du dich beim Aufwachen freuen kannst und isst wahrscheinlich gesünder als du es sonst tun würdest.
Lichtwecker helfen beim Aufstehen

Lichtwecker, wie von Philips, helfen beim Aufstehen.

Morgenritual 5: Gönne dir mehr Licht

Licht am Morgen hilft dir nicht nur beim Aufwachen. Es kann einen entscheidenden Einfluss auf unseren Schlafrhythmus haben. Anhand des Lichts kann unser Gehirn entscheiden, ob gerade Tageszeit oder Nachtzeit ist. Deshalb ist z.B. Blaulicht von Monitoren auch so gefährlich für unseren Biorhythmus. Gut sind Lichtwecker oder Tageslichtlampen. Diese helfen beim sanften Aufwachen und beugen u.a. Herbstdepressionen vor.

Galerie: Beliebte Tageslichtlampen-Modelle

Morgenritual 6: Fitness-Outfit vorbereiten

Das klingt ziemlich Old School, erleichtert dir aber den Start in den Morgen. Lege dir abends bereits dein Fitness-Outfit zurecht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du morgens wirklich zur Tat schreitest. Und: Du brauchst morgens nicht so lange, um dich bereit zu machen.

Morgenritual 7: Steh auch an freien Tagen früh auf

Wer zum Morgenmensch werden will, muss konsequent bleiben. Wichtig ist eine feste Aufwachzeit – ansonsten sabotierst du all die Rituale, die du über die Woche gepflegt hast. Dein Körper startet circa 90 Minuten vor dem Aufwachen damit, sich eben dafür bereit zu machen. Änderst du konstant etwas an deinem Terminplan, verwirrst du deinen Körper und deinen Biorhythmus. Aufwachen wird dann noch schwerer.

Lichtwecker

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.