Manipulativ, narzistisch, aggressiv

Studie: Diese Foodies sind gestörte Persönlichkeiten

Bist du liebenswert oder manipulierst du andere gerne? Das könnte man an deinen Essgewohnheiten erkennen, sagt eine neue Studie.

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Gestörte Persönlichkeiten

Zeigt unser Geschmack auf Bitteres unsere schlechten Charakterzüge?

Verrät unsere Vorliebe für bestimmtes Essen unsere geheime Persönlichkeit? Das legt eine Psychologie-Studie aus Innsbruck nahe. Demnach sollen Freunde bitterer Schmankerl und Getränke eher zu einer gestörten Persönlichkeit neigen. Dazu zählen dann z.B. alle, die dunkle Schokolade lieben oder Gin-Tonic. Die Studie analysierte Persönlichkeitsmerkmale und verglich diese mit den bevorzugten Geschmacksrichtungen der Probanden: sauer, süß, bitter oder salzig.

Wie viel Psychopath steckt in dir?

Ganz spezifisch untersuchte die Studie, die Neigung zu Brutalität, Narzismus, psychopathischem und manipulativem Verhalten. Auch wurde abgefragt, ob die Probanden ein Vergnügen dabei empfänden, andere zu quälen. Das Ergebnis: Menschen mit Vorliebe fürs Bittere zeigten eher psychopathische Tendenzen als andere. Warum das so ist, erklären die Forscher sich so: Bitterstoffe sind eine Warnung für unsere Gaumen. Sie sagen uns normalerweise, dass etwas nicht genießbar ist. Wer dennoch gerne das Risiko in Kauf nimmt, spielt gerne mit Feuer. Ein bisschen klingt das schon nach Hellseherei. Spinnt man diese Annahmen weiter, wären Menschen mit süßem Schleckzahn besonders liebenswert, Liebhaber von Saurem Gefühlsmuffel. Ob wir das alles so glauben können?

Bitterschokolade