Babypod: Frühchen-Beschallung

Babypod: Vaginal-Lautsprecher für Schwangere

Statt in die Ohren steckt man den „ Babypod“ in die Vagina? Richtig gehört! Sinn und Zweck sei die Glückseeligkeit des Babys im Mutterbauch. Das die leise Dröhnung mit 54 Dezibel unmittelbar abbekommen soll.

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Das Babypod

Der Babypod.

Die spanische gynäkologische Klinik Institut Marquès hat den Babypod entwickelt. Die Behauptungslogik ist im Grunde einfach: Wenn Musik dem Baby bereits im Mutterbauch gut tut – was wissenschaftlich erwiesen sei –, muss unmittelbare Musik dem Baby noch besser tun. So der Gedanke und das Hauptargument, das vaginal einführbare Beschallungsgerät für 150 Euro online zu verkaufen.

Die Klinik schreibt:
Babypod ist ein kleines, intravaginales Gerät, das die neuronale Entwicklung von Ungeborenen während der Schwangerschaft über Musik stimuliert. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass es die Artikulation und die Kommunikation der Babys vor der Geburt stimuliert, und zwar durch die Musik, die es abspielt. Babypod bietet dem Ungeborenen seine erste musikalische Erfahrung und Lernerfahrung.
Ob die bisher geborenen Testbabys – an denen die Beschallung durchgeführt wurde – größere Hirnvolumina oder mehr Nervenzellen aufweisen? Vielleicht nicken und wackeln sie häufiger? Das wurde von der Klinik wissenschaftlich nicht gemessen.
Auf der anderen Seite kann man sich fragen, warum die Natur dem Mutterbauch keine Ohren verpasst hat? Oder die Evolutionslabore von Mutter Natur kamen noch nicht auf diesen Dreh, Schall direkt weiterzuleiten anstatt ihn zu dämpfen. Würde aber auch zu komisch aussehen, wenn Ohren am Mutterbauch dran wären.
Lassen auch Sie sich neuronal stimulieren ... umfz, umfz, umfz!
Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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