Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen

Wie viel Lichtschutzfaktor braucht meine Sonnencreme?

Im Sommer kommt man um eine Frage nicht herum: Wie viel Lichtschutzfaktor braucht eigentlich meine Sonnencreme? Der Begriff „Lichtschutzfaktor“ ist schnell erklärt. Er beschreibt, wie stark ein Präparat die Haut vor Sonnenbrand schützt.

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Frau cremt sich ein

Der richtige Schutz für die Haut ist im Urlaub erste Touristenpflicht.

Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger kannst du dich gefahrlos in der Sonne aufhalten, ohne die Gesundheit deiner Haut zu gefährden. Der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Mindestwert beträgt sechs, besonders intensive Schutzlotionen können jedoch auch einen Wert von 50+ aufweisen. Dabei sagt der Lichtschutzfaktor lediglich etwas darüber aus, wie stark die Lotion vor den UV-B-Strahlen schützt. Da sich die UV-Strahlen allerdings sowohl aus UV-B-, als auch aus UV-A-Strahlen zusammensetzen, ist der Wert des UV-A-Schutzes ebenfalls wichtig und sollte in etwa einem Drittel des Lichtschutzfaktors entsprechen. Beide Werte lassen sich der Beschreibung auf dem jeweiligen Sonnenschutzpräparat entnehmen.
Helle Haut, viel Schutz
Je höher der Wert, desto länger und intensiver trotzt die Haut den in der Sonne enthaltenen, krebserregenden UV-Strahlen. Denn auch, wenn die eigene Haut einen gewissen Selbstschutz aufrechterhält, so benötigt sie im Durchschnitt nach 20 Minuten Hilfe von außen. Dieser Wert ist nicht allgemeingültig. Je nach Hauttyp kann die Sicherheit des hauteigenen UV-Schutzes variieren. Generell gilt: Je heller die Haut, desto früher benötigt sie intensiven Schutz durch Sonnencremes. Doch nicht nur die Helligkeit der Haut ist entscheidend, auch die einzelnen Körperstellen trotzen der UV-Strahlung auf ganz unterschiedliche Weise. Hier heißt es: Je dünner die Hautschicht, desto anfälliger ist sie für einen Sonnenbrand. So ist die Haut im Gesicht etwa wesentlich gefährdeter, als die an den Oberschenkeln. Es ist angebracht, im Gesicht einen höheren Lichtschutzfaktor zu wählen, als für den Rest des Körpers, damit ein voller Sonnenschutz gewährleistet ist.
Frau cremt Kind ein

Besonders Kinder sind der Sommersonne ausgeliefert, da sie die Gefahren noch nicht selbst einschätzen können. Wenn es brennt, ist es längst zu spät.

Lichtschutzfaktor berechnen
Um für sich selbst zu ermitteln, wie lange jener Sonnenschutz hält, gibt es eine einfache Berechnungsformel: hauteigener Sonnenschutz x Lichtschutzfaktor. Das Ergebnis beschreibt die Anzahl der Minuten, denen man sich gefahrlos der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.
Allergien zwingen zum Umdenken
Der Markt für Sonnenschutzmittel hat sich in den letzten Jahren um ein Vielfaches vergrößert. Nicht nur die gesetzlichen Auflagen für den Mindestwert einer Sonnencreme haben sich geändert; Mittel mit dem früher populären Wert zwei oder vier sind heute nicht mehr als Schutzmittel zugelassen. Auch die Ansprüche der Kunden haben sich geändert. Das starke Wachstum von Allergien und Unverträglichkeiten zwingt die Kosmetikindustrie zum Umdenken. Neben dem Lichtschutzfaktor ist auch die Zusammensetzung der Mittel heute von entscheidender Bedeutung. Kennt man den eigenen Hauttyp, ist die richtige Wahl der Sonnencreme jedoch kaum mehr ein Problem. Je empfindlicher die Haut auf künstliche Wirkstoffe reagiert, desto weniger sollte sie davon enthalten. Der Verzicht auf Parfum, Zusätze gegen Hautalterung oder Farbstoffe machen der Haut den Sommer so angenehm wie möglich. Generell gilt: Je weniger Schnickschnack die Sonnencreme enthält, desto angenehmer ist sie für die Haut und desto weniger unangenehm ist der Kauf fürs Portemonnaie. Ein Gang in die Apotheke oder zum Hautarzt kann helfen, die Bedürfnisse seiner Haut besser kennenzulernen.

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