Wetterumschwung

Wetterfühligkeit – wenn der Körper streikt

Wetterfühligkeit ist ein reales Phänomen. Stören Regen und Sonne deinen Organismus? Hier erhältst du die besten Tipps und Tricks gegen unangenehme Symptome!

Datum:
Wetterfühligkeit

Bei Wetterfühligkeit müssen es nicht immer gleich Tabletten sein.

Wenn der Kopf drückt, kommt Regen, wenn das Bein kribbelt, gibt es Schnee? Wetterfühligkeit ist eine biologische Tatsache und für Betroffene oft unangenehm. Hier erfährst du, wie du der Natur ein Schnippchen schlägst.
Der Körper ist dafür gemacht, unter vielen Umweltbedingungen zu funktionieren. Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit wechseln ständig. Meistens bekommt der Organismus dies nicht mit. Sensible Naturen reagieren jedoch empfindlich auf bestimmte Wetterphänomene. Die Wetterfühligkeit zeigt sich in verschiedenen Varianten und ist manchmal ein Warnsignal des Körpers. Doch meist lässt sich das Unwohlsein mit einfachen Tricks beheben.

Warum Wetterfühligkeit manche trifft – und andere nicht

Welche Symptome zur Wetterfühligkeit gehören, lässt sich nicht genau eingrenzen. Manche schlafen bei bestimmten Windrichtungen schlecht, andere werden vor einem Gewitter gereizt. Wieder andere bekommen diffuse Kopfschmerzen, wenn das Wetter besser oder schlechter wird. Schuld daran ist der Körper, der auf die einhergehenden Veränderungen von Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit nicht schnell genug reagieren kann.
Nicht jeder ist betroffen, denn ein gesunder Körper passt sich schnell (und unbemerkt) neuen Wetterbedingungen an. Wer allerdings zum Beispiel durch Asthma, Migräne oder Rheuma vorbelastet ist, fühlt bei Wetterveränderungen eine Verschlimmerung seiner Symptome. Auch ein niedriger Blutdruck kann für Phänomene der Wetterfühligkeit verantwortlich sein. Ein Luftdruckwechsel führt in diesem Fall oft zu Schwindel oder allgemeiner Schlappheit.

Wetterfühligkeit: Äußeres Hoch = inneres Hoch?

Im Allgemeinen gehen Mediziner davon aus, dass ein einbrechendes Tiefdruckgebiet am häufigsten für Wetterfühligkeit verantwortlich ist, während ein Hoch für Hochstimmung im Organismus sorgt. Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei manchen zeigt sich Kopfschmerz dann, wenn das Wetter besser wird.
Zudem sorgt nicht jedes Hoch für angenehme Grundbedingungen. Darum sind Wetterfühlige im Herbst oder Frühling meist am wenigsten belastet, während es im Sommer oder Winter unter extremeren Bedingungen zu verstärkten Symptomen kommt.

Was kannst du bei Wetterfühligkeit tun?

Wenn du dich selbst beobachtest und bei Wetterumschwüngen Symptome feststellst, dann ist das kein Beinbruch. Ein gesunder Körper kann sich gegen die Wetterfühligkeit abhärten. Wichtig ist, dass du dich bei allen Wetterlagen vor die Tür begibst. Gib dem Organismus dabei Zeit, sich an verschiedene Umweltbedingungen zu gewöhnen.
Auch typische Abhärtungsmethoden, wie Wechselduschen oder Sport an der frischen Luft, sollen helfen. Bist du durch bestimmte Krankheiten oder Allergien vorbelastet? Dann kommt es weniger darauf an, die Symptome der Wetterfühligkeit zu beherrschen, als die Ursache im Griff zu haben. Mit anderen Worten: Halte dich lieber an die Therapiemaßnahmen, die dein Arzt empfiehlt und mute dir nicht unnötig neue Belastungen zu.
Wichtig ist in jedem Fall, dass du bei Kopfschmerz und Co. nicht gleich zu Tabletten greifst, sondern zunächst mit einer ausgewogenen Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und einem Spaziergang dagegen angehst. Ist es dir zu kalt, sorge für Wärme und andersherum.
Es kommt darauf an, ob es sich bei deinen Symptomen um reine Wetterfühligkeit oder um die sogenannte Wetterempfindlichkeit als Ausdruck einer Krankheit handelt. In jedem Fall heißt es ruhig Blut bewahren und sich im Alltag so wenig wie möglich davon beeinflussen lassen.
Zum einen ändert sich das Wetter sowieso ständig. Außerdem klingen manche Phänomene mit der Zeit ab. Sorge dafür, dass du fit und aktiv bleibst. Den Rest erledigt ein gesunder Körper von allein.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.