Sportiver Durchblick

Sportsonnenbrillen: Augenschutz beim Training

Worauf ist beim Kauf von Sportsonnenbrillen zu achten? Die besten Tipps für mehr Durchblick, Leistung und Sicherheit.

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Sportsonnenbrillen

Eine gute Sportsonnenbrille ist bruchsicher und hat kein scharfen Kanten.

Sportsonnenbrillen sind weder teurer noch unnötiger Luxus. Sie sorgen für einen gesunden Durchblick und mildern blendendes Sonnenlicht. Sie schützen unsere Augen vor UV-Strahlen – und mitunter vor schweren Verletzungen. Augenärzte und Optiker beklagen, dass zu wenige Menschen beim Sport eine Brille tragen. Viele halten eine Sehhilfe beim Training für störend oder sogar gefährlich. Das Gegenteil ist richtig. Die scharfe und ungetrübte Sicht, zum Beispiel durch störende Lichtreflexe, schützt unsere Sehkraft und uns vor Unfällen beim Training. Weiterer Pluspunkt: Mit der passenden Sportbrille wächst auch unsere Koordinations- und Leistungsfähigkeit.

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Sportsonnenbrillen: Qualitätsmerkmal UV-Schutz

Das A und O von guten Sportsonnenbrillen ist ein ausreichender Schutz vor UV-Strahlen. Nur so sind Sie vor sonnenbedingten Augenerkrankungen und Langzeitschäden sicher. UV-Licht erreicht uns, unabhängig davon, ob die Sonne scheint oder sie sich hinter einer Wolkendecke versteckt. Bei größerer Intensität oder bei längerer Einwirkung führen UV-Strahlen mitunter zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut. Besonders wichtig ist der UV-Schutz deshalb bei Outdoor-Sportarten. Tipp: Optimalen Schutz bieten Modelle mit einem Aufkleber „UV 400“. Das heißt, dass die Gläser UVA-, -B- und -C-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometer blockieren. Die Tönung der Gläser spielt in punkto UV-Schutz keine Rolle.

Sonnenbrille: Sport mit ausreichendem Blendschutz

Gute Sportsonnenbrillen schützen zuverlässig vor Blendung. Reflektierendes Licht führt beim Sport häufig zu schweren Unfällen. Faustregel: Je dunkler die Tönung, desto mehr sichtbares Licht filtern die Gläser. Je nach Sportart und Lichtverhältnis wählen Sie Gläser aus vier Blendschutzstufen. So benötigen Sportler auf Gletschern zum Beispiel Stufe vier. Beachvolleyballer oder Bootssportler sind mit Stufe drei gut versorgt, Jogger dagegen mit dem Level eins bis zwei. Tipp: Fragen Sie im Fachgeschäft, welche Blendschutzstufe für Sie und Ihre Sportart optimal ist.

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Beim Sport: Sonnenbrille mit Sehstärke

Viele Menschen verzichten beim Training auf Ihre Sehhilfe. Ein Trugschluss, der häufig mit schweren Verletzungen am Auge einhergeht. Eine optimale Sehschärfe beim Training schützt aber nicht nur vor Sportverletzungen, sondern steigert auch das Koordinations- und Leistungsvermögen. Sorgen Sie deshalb auch beim Sport für eine scharfe Sicht. Für eine Sportsonnenbrille mit Sehstärke gibt es zwei Möglichkeiten. Innenclips oder eine Komplettverglasung. Allerdings ist eine Komplettverglasung nur bei einer bestimmten Anzahl von Dioptrien möglich. Innenclips gibt es dagegen für jede Art von Fehlsichtigkeit. Weiterer Pluspunkt: Sie sind meist günstiger als Einstärken- oder Gleitsichtgläser. Tipp: Fragen Sie Ihren Optiker, zu welcher Sportsonnenbrille mit Sehstärke er Ihnen rät.

Sport-Sonnenbrille: Polarisierte Gläser

Sie möchten beim Sport auf störende Lichtreflexe verzichten? Kein Problem. Investieren Sie in eine Sportsonnenbrille mit polarisierten Gläsern. Polarisationsfilter verhindern die sichtbare Spiegelung des Sonnenlichts auf glatten Oberflächen. Zum Beispiel von nassen oder flirrenden Straßen und Gewässern. Besonders Wassersportler profitieren von polarisierten Gläsern. So haben Sie sogar bei grellem Sonnenlicht eine entspannte Sicht.

Sonnenbrillen

Britta Peperkorn

von

Erklären ist meine Leidenschaft. Kompliziertes einfach darstellen – am liebsten zu Themen, die mich selbst interessieren: Gesundheit und Fitness.