Eine Frage der Lebensqualität

Tipps für ein gesünderes und schöneres Zuhause

Sich in der eigenen Wohnung wohlfühlen ist nur möglich, wenn man sie sauber und ordentlich hält. Allerdings gibt es Ecken, die besondere Aufmerksamkeit bedürfen.

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Ein gesundes Zuhause verbessert die Lebensqualität

Ein gesundes Zuhause verbessert die Lebensqualität.

Zuhause ist es doch am schönsten. Der Ort, wo man herunterfährt, sich wohlfühlt und entspannen kann. Allerdings braucht dieser Ort Pflege, andernfalls fühlt man sich ganz und gar nicht wohl und teilt ihn vielleicht sogar unabsichtlich mit unliebsamen Mitbewohnern. Nur ein sauberes Heim ist ein gesundes Heim.

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Viele Substanzen in Baustoffen, Wand- oder Bodenbelägen, Farben und Lacken sind gesundheitsschädigend. Achten Sie bei Wandfarben auf schadstofffreie Produkte. Dispersionsfarben saugen im Gegensatz zu Latexfarben Feuchtigkeit auf und sorgen somit für ein besseres Raumklima. Kunststofftapeten sind wenig atmungsaktiv und sollten daher vermieden werden. Besser sind Papier- oder Raufasertapeten.

Grundlegendes überprüfen und ersetzen

Baustoffe, Wand- oder Bodenbeläge, Farben und Lacke können gesundheitsschädigend sein. Beim Renovieren der Wohnung sollte man auf schadstofffreie Produkte setzen. Dispersionsfarben sorgen für ein besseres Raumklima, weil sie Feuchtigkeit im Gegensatz zu Latexfarben besser aufsaugen. Von Kunststofftapeten wird abgeraten, da sie wenig atmungsaktiv sind. Lieber zu Papier- oder Raufasertapeten greifen. Wer in einem vor 1960 gebauten Haus lebt, der hat eventuell noch Bleirohre in der Wasserversorgung. Blei ist ein chronisches Gift, welches sich in Knochen, Zähnen und dem Gehirn ablagert und schon bei Kindern zu Intelligenz-, Lern- und Konzentrationsstörungen führt. Ein Wassertest hilft, einer Belastung durch Blei auf die Spur zu kommen.

Der Fußboden

Die Wahl des Bodenbelages spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der Wohnqualität. Parkett und Laminat zählen mittlerweile zu den beliebtesten Bodenbelägen. Sie sind fußwarm und ihr Anblick wirkt edel. Mittlerweile sieht man von einer Versiegelung ab und empfiehlt die Behandlung mit Naturwachs oder Naturöl. Unversiegelt sind Linoleum und Kork atmungsaktiv und gelenkschonend. Man läuft angenehm darauf. Fliesen und Naturstein sind baubiologisch unbedenklich. Teppiche sind flauschig und fußwarm, allerdings sammelt sich schnell viel Dreck und Staub. Allerdings wirbelt bei Teppich weniger Staub hoch, was für Allergiker manchmal doch die bessere Wahl ist. So oder so sollten Allergiker täglich fegen oder saugen. Für das Kinderzimmer sollte auf Kork gesetzt werden, es federt Stürze und hat keine giftigen Ausdünstungen.

Abstauben verlängert das Leben

Für die Innenstädte gibt es einen Grenzwert für Feinstaubbelastung. Wusstest Ihr, dass laut einer Studie des deutschen Allergie- und Asthmabundes die Feinstaubbelastung in jeder dritten Wohnung den Wert für Innenstädte überschreitet? Das ist nicht unproblematisch, da die Feinstaubpartikel eingeatmet werden und tief in die Lunge eindringen können. Allergien, Asthma und ein höheres Risiko für Kreislauferkrankungen und Infarkte sind die Folge. Hier hilft es regelmäßig dem Staub den Kampf anzusagen und am besten mit einem allergikerfreundlichen Staubsauger zu saugen. Mit einem staubanziehenden Staubwedel oder feuchtem Tuch die Möbel abwischen.

Nächtliche Bettgenossen

Gemütlich legt man sich ins frisch bezogene Bett und denkt sich: Nun kann ich friedlich schlafen. Selbst wenn der Bettbezug frisch gewaschen wurde, liegt man nicht allein im Bett. Allein im Kopfkissen tummeln sich 10.000 Milben. Dagegen hilft auch das Waschen des ganzen Kopfkissen nicht. Was jedoch hilft ist Spray aus Neembaum. Auf Kissen und Matratze gesprüht kann das Bett bis zu einem Jahr milbenfrei halten. Allerdings sollten Matratzen egal welcher Art nach ungefähr acht bis zehn Jahren ausgetauscht werden.

Nützliche Mitbewohner

Für bessere Luft in der Wohnung empfiehlt es sich Grünpflanzen anzuschaffen. Sie sehen nicht nur schön aus, sie filtern auch Gifte aus der Luft, reinigen sie und geben Feuchtigkeit und Sauerstoff frei. Ja man muss sie gießen und gelegentlich umtopfen und zurecht schneiden, aber ihre Vorteile überwiegen und dazu machen sie die Wohnung gemütlicher.

Der Küche als Keimfalle

Das wohl mit größte Bakterienbiotop in den Haushalten ist der Kühlschrank. Hier leben auf jedem Quadratzentimeter über 10 Millionen Keime. Kaum vorstellbar, dass da unser Essen lagert. Um ein wenig Herr über die Keime zu werden, sollte der Kühlschrank jeden Monat mit warmen Spülwasser ausgewischt werden.
Putzlappen, Spülschwämme und Küchenhandtücher sind gleichermaßen Keimlager, welche am besten alle zwei Tage entweder ausgetauscht oder bei 60 bis 90 Grad gewaschen werden sollten. Die Kohle- und Fettfilter der Dunstabzugshaube sind ebenfalls eine Bruststätte für Keime und Pilze. Einzig ein regelmäßiger Austausch hilft, damit diese nicht durch den Luftstrom in der ganzen Küche verteilt werden.

Die richtige Luftfeuchtigkeit

Damit man weder ein erhöhtes Risiko für Schnupfen und Co. hat oder gar unter Schimmelbildung in den Räumen leiden muss, sollte man sich Feuchtigkeitsmesser in die Wohnung stellen um selbige zu überprüfen. In den meisten Räumen sollte diese zwischen 40 und 60 % liegen. Einzig in Küche und Badezimmer darf bis zu 70% Luftfeuchtigkeit vorhanden sein. Um die Luftfeuchtigkeit im Gleichgewicht zu halten, hilft es regelmäßig zu lüften. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit, vor allem im Winter, helfen Wasserbehälter auf der Fensterbank. Dank dem Heizen verdunstet das Wasser und verbessert das Raumklima.

Fliegengitter sind hilfreich gegen Insekten

Wer Fliegengitter anbringt, hält nicht nur unliebsame Insekten fern. Nachweislich werden 87 % der Pollen draußen gehalten, was vor allem Heuschnupfen geplagte Menschen erfreuen wird.

Gesundheitstipps

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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