Tödliches Vergnügen

Rauchen – die Folgen kompakt erklärt

Dass Rauchen Folgen hat, dürfte jedem klar sein. Wie schlimm der Glimmstängel wirklich für den Körper ist, wird aber gern ignoriert. Hier erfährst du es.

Datum:
Rauchen

Rauchen kann schlimme Folgen haben. Oft hilft es beim Aufhören sich dieser Folgen bewusst zu sein.

Natürlich sollst du dein Leben gestalten, wie es dir gefällt. Und dazu gehören eben auch kleine Laster. Rauchen ist jedoch kein marginales Problem, sondern richtet gesundheitliche Schäden an - und das schon ab der ersten Zigarette. Hier findest du die häufigsten Folgen - und keine davon ist wünschenswert.
Wenn du nach einer feuchtfröhlichen Nacht von der Party kommst, kannst du die offensichtlichsten Folgen des Rauchens direkt an dir selbst feststellen: Die Kleidung muffelt wie ein kalter Aschenbecher, der Hals kratzt und der Kopf drückt. Und dazu musst du noch nicht einmal selbst an der Zigarette gezogen haben. Weitaus schlimmer sind jedoch die Schäden, die sich langfristig durch den Tabakkonsum ergeben.

Warum das Rauchen Folgen hat

Tabak besteht aus vielen Stoffen, die gleichzeitig Suchtpotenzial haben und den Körper als Gift angreifen. Klarer Fall: Je mehr du rauchst, desto mehr dieser Stoffe atmest du ein. Teer und andere Restprodukte, die im Organismus eigentlich nichts zu suchen haben, lagern sich an den Bronchien und in den Gefäßen ab und sorgen für schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Krebs ist dabei die bekannteste Folge. Dieser kann sich in allen Teilen des Körpers bilden, weil die Giftstoffe über den Kreislauf in alle Organe transportiert werden. Am häufigsten wird Krebs allerdings an den unmittelbar beteiligten Körperregionen diagnostiziert. Dazu gehören der Kehlkopf, der gesamte Mund- und Rachenraum sowie die Lunge. Aber auch vor Bauchspeicheldrüsenkrebs und Brustkrebs bist du nicht gefeit.

Galerie: Fünf beliebte Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Verstopfte Zellen sorgen für schnelles Altern

Dass Raucher überdurchschnittlich oft älter aussehen, als sie sind, liegt an zwei Dingen. Erstens beschleunigen die Schadstoffe des Rauchs die Alterungsprozesse in der Haut, zweitens bilden sich typische Falten am Mund, die für einen älteren Look im Gesicht sorgen. Übrigens: Auch nikotingelbe Finger machen alt.
Tabakschadstoffe in den Zellen sorgen für noch mehr Probleme: Weil der Schadstoff- bzw. Nährstoffaustausch nicht mehr so gut funktioniert, wird der Kreislauf ausgebremst. Das zeigt sich nicht nur an der bekannten Kurzatmigkeit, sondern auch daran, dass ein Raucher oft kalte Gliedmaßen hat - eine Folge des gehemmten Blutkreislaufs.
Im schlimmsten Fall kann es zu einem Zusammenbruch des gesamten Systems kommen, da verstärkt Blutgerinnsel gebildet werden, die wiederum für Schlaganfälle, Hirnschläge und Herzprobleme verantwortlich sind. Gleichzeitig machst du es Krankheitserregern durch Rauchen besonders einfach, dich anzugreifen. Denn dein Immunsystem ist ja voll und ganz damit beschäftigt, die Giftstoffe im Tabakrauch abzubauen.

Besonderes Risiko für Frauen

Du willst Kinder haben? Ein Grund mehr, das Rauchen gar nicht erst anzufangen. Denn Nikotin und andere Gifte beeinträchtigen den weiblichen Hormonspiegel so stark, dass die Regelblutung unregelmäßig sein und die Fruchtbarkeit sinken kann. Außerdem braucht es eine Weile, bis Giftstoffe abtransportiert werden. Und schon ist auch dein ungeborenes Kind in Gefahr – und zwar von der Sekunde der Befruchtung an. Daneben steigt - vor allem, wenn du die Pille nimmst -, die Möglichkeit, an Osteoporose zu erkranken. Bei dieser Krankheit nimmt deine Knochendichte rapide ab.

Aufhören oder besser gar nicht anfangen

Es gäbe noch zahlreiche weitere Horrorszenarien, für die das Rauchen verantwortlich sein kann. Also fang doch am besten gar nicht erst an. Vergiss nicht: Schon eine Zigarette am Tag kann all diese hier beschriebenen Folgen haben. Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher ist beschwerlich. Schließlich reagiert auch der Körper auf den Nikotinentzug. Einigen hilft Hynose bei der Rauchentwöhnung.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.