Rauchstopp leicht gemacht

Mit dem Rauchen aufhören – so kommst du von Zigaretten los!

20 Millionen Deutsche sind Raucher. Wer versucht, sein Laster aufzugeben, der hat es schwer. Die Rückfallquote ist hoch. eVivam erklärt dir, wie der Rauchstopp gelingt.

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Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der braucht einen starken Willen.

Zigaretten kosten viel Geld und Lebenszeit. Dennoch rauchen laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zirka 30 Prozent der Deutschen – das sind ungefähr 20 Millionen Menschen. Der Weg aus der Sucht ist schwer. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) haben 60 Prozent der Raucher mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Nur knapp 26 Prozent ist es gelungen. Um es zu schaffen, gibt es einige Tipps, die das Risiko eines Rückfalls reduzieren.

Der Wille ist entscheidend

Die Medizinerin Martina Pötschke-Langer vom DKZF sagt: „Der eigene Wille ist von entscheidender Bedeutung.“ Um mit dem Rauchen aufzuhören, musst du es also zunächst wollen. „Ich muss genau wissen, warum und weshalb ich mit dem Rauchen aufhören will“, erklärt Dr. Christoph Kröger, Leiter des Instituts für Therapieforschung in München. Ob du Geld sparen willst, etwas für deine Gesundheit tun möchtest oder ein Vorbild für deine Kinder sein willst, ist dabei egal. Wichtig ist, dass es ein Grund ist, der dich motiviert.

Galerie: Fünf beliebte Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Die Vorbereitung vor dem Rauchstopp

Wenn der Entschluss gefasst ist, dann setz dir ein festes Datum in den nächsten drei Wochen. Es sollte eine möglichst stressfreie Zeit sein. Aber pass auf, dass du durch unvorhergesehene Ereignisse den Rauchstopp nicht immer wieder verschiebst. Und suche dir Unterstützung bei Familie, Freunden oder Experten. Dr. Christoph Kröger hält auch Verhaltenstherapien und Hypnose für sinnvoll. Bei beiden ist es aber wichtig, dass es ausgebildete Psychotherapeuten sind. Von Akupunktur rät er ab.

Mit Gewohnheiten brechen

„Einer der wichtigsten Tipps ist, mit alten Gewohnheiten zu brechen, die mit dem Rauchen verbunden sind“, sagt Martina Pötschke-Langer. Wer immer nach dem Essen, in der Kneipe oder bei der Tasse Kaffee raucht, der hat es in diesen Situationen besonders schwer. Sie solltest du vermeiden. Geht das nicht, dann lenk dich ab. Einen Apfel zu essen, ein zuckerloses Kaugummi zu kauen oder ein Glas Wasser zu trinken, kann bereits helfen. Auch Sport und Entspannungsübungen sind nützlich.

Den Nikotinentzug überstehen

Wenn der Körper kein Nikotin mehr bekommt, machen sich Symptome wie Unruhe, Reizbarkeit und Unwohlsein bemerkbar. Nach zehn Tagen ist diese Phase überstanden. Durchhaltevermögen ist gefragt. Führe dir immer vor Augen, welche positiven Effekte der Rauchstopp hat. So steigt die Lebenserwartung mit rund zehn Jahren deutlich an, weil das Risiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sinkt. Hier können Apps helfen, die dich mit solchen Hinweisen motivieren. Mit diesen Tools kannst du auch auf Kleinigkeiten sparen, die du dir vom nicht verrauchten Geld kaufst. So belohnst du dich. Auch Hilfsmittel wie Nikotinpflaster erleichtern den Entzug. Und wenn du doch rückfällig wirst, dann gib nicht auf.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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