3 einfache Schritte

Nichtraucher werden: So klappt es auch bei dir!

Viele wollen es. Viele scheitern. Nichtraucher zu werden, ist nicht einfach. Doch mit drei bewussten Schritten ist es sehr wohl möglich.

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Nichtraucher werden kann jeder – und bleiben

Wer Nichtraucher werden will, muss sich bewusst sein, warum er das will. Sonst wird er immer wieder zu seinem Laster zurückkehren.

Hat es zu Neujahr wieder einmal nicht geklappt mit dem Nichtraucherwerden? Dann kommt jetzt eine neue Chance. Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai zeigt noch einmal deutlich auf, welchen Risiken sich Raucher täglich aussetzen. Doch warum scheitern eigentlich so viele, die mit dem Rauchen aufhören wollen? Ist es der schwache Wille? Wer dauerhaft den Glimmstengel aus seinem Leben verbannen will, sollte sich ganz klar sein, warum er dies tun will. Halbherzigkeit ist der Tod jedes Vorsatzes. Was sind die Folgen des Rauchens? Was bedeutet das für mich? Interessiert mich das überhaupt? Nichtraucher werden ist nicht einfach. Gute Gründe sind der erste Schritt zum Erfolg. Der zweite: Wissen, was beim Entzug passiert. Wer vorbereitet ist, kann damit besser umgehen. Schritt drei: Motivation halten und notfalls Hilfe holen.

Schritt 1: 5 gute Gründe, um Nichtraucher zu werden

  • Ein gesundes Herz: Beim Rauchen werden die Blutgefäße schlechter mit Sauerstoff versorgt. Es entstehen Ablagerungen. Gefäße verengen. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigen. Wer auf Zigaretten verzichtet, tut aktiv etwas für sein Herz.
  • Besser atmen: Lungenkrebs und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) werden durchs Rauchen begünstigt. Die Hälfte aller Raucher bekommt irgendwann den berüchtigten Raucherhusten. Die enzündeten Bronchien führen langfristig zu einer irreparablen Schädigung der Lunge.
  • Weniger Falten: Durch Nikotin verliert die Haut an Elastizität. Das resultiert in Tränensäcken und Lippenfältchen. Wer Nichtraucher wird, bekommt wieder glattere Haut. Und die gelben Finger verschwinden auch.
  • Schöne Beine: Verengte Gefäße sorgen bei Rauchern für schlechtere Durchblutung in den Beinen. Im schlimmsten Fall müssen Teile des Beins sogar amputiert werden. Bei Nichtrauchern reguliert sich das System wieder und das sieht man auch den Beinenvenen an.
  • Besser denken: Die Giftstoffe in Zigaretten schädigen das Gehirn langfristig und beschleunigen den Abbau von Gehirnzellen. Wer lange geistig fit bleiben will, sollte daher auf die Glimmstengel verzichten.

Schritt 2: Was passiert beim Nikotinentzug?

Nikotin beeinflusst Körper und Geist auf sehr unterschiedliche Weise. Zunächst setzt es im Gehirn Adrenalin, Dopamin und Serotonin frei. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt. Wir haben das Gefühl, mehr leisten zu können. Gleichzeitig stellt sich ein Zufriedenheitsgefühl ein. Das sorgt dafür, dass wir auf dieses Gefühl nicht mehr verzichten wollen. Die psychische Abhängigkeit ist beim Nichtraucherwerden daher am schwierigsten zu bekämpfen. Die körperliche Abhängigkeit hält dagegen nur circa zehn Tage an: Unruhe, Hungergefühl, Konzentrationsschwäche – damit müssen Raucher beim Nikotinentzug in den ersten Tagen rechnen. Ein starker Wille ist hier gefragt. Doch es gibt auch kleine Tricks, die das Nichtraucherwerden erleichtern.

Schritt 3: 5 Tipps, um Nichtraucher zu werden

  • Während des Nikotinentzugs neue Gewohnheiten schaffen. Aber bitte die Zigaretten nicht durch Süßigkeiten ersetzen! Lieber regelmäßig Spazierengehen, Freunde treffen, selbst kochen – das beschäftigt und motiviert.
  • Hohl dir Hilfe! Vielen Menschen können leichter mit dem Rauchen aufhören, wenn sie kleine Hilfestellungen haben. Das kann ein abendliches Telefonat mit Freunden sein. Auch Nichtraucher-Apps können die Motivation anstacheln. Ob Hypnose oder E-Zigaretten wirklich gut sind, darüber wird heiß diskutiert. Wenn du eh skeptisch bist, lass es lieber sein. Günstig ist es jedenfalls nicht. Ansonsten können auch Nikotinpflaster oder Kaugummis beim Reduzieren unterstützen.
  • Fülle täglich ein Sparschwein mit dem Geld, das du ansonsten für Zigaretten ausgegeben hättest. Setzte dir ein klares Ziel damit, z.B. Traumurlaub in Kanada. Bei einer Schachtel am Tag kann da schon ein schönes Sümmchen bei rauskommen.
  • Führe schon vorab ein Nichtrauchertagebuch ein. Vermerke hier, wann genau du immer Lust auf eine Zigarette bekommst. Rauchst du gerne in Gesellschaft? Rauchst du in der Mittagspause? Hierbei lernst du viel über dich selbst und wie du am besten die Lust nach Nikotin bekämpfen kannst.
  • Belohne dich selbst regelmäßig nach Etappenzielen. Das Belohnungsgefühl spielt beim Rauchen eine große Rolle. Warum also nicht beim Nichtrauchen? Setze dir Ziele, die du einhalten kannst. Belohne dich anschließend z.B. mit einem schönen Bad oder einem faulen DVD-Abend auf der Couch mit gesunden Snacks.

Galerie: Fünf beliebte Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören

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