Jeden Monat wieder

Menstruationsbeschwerden endlich lindern

Menstruationsbeschwerden müssen dein Leben nicht allmonatlich behindern. Hier erfährst du, was dir bei Regelschmerzen am besten hilft.

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Menstruationsbeschwerden

An manchen Tagen möchte man am liebsten im Bett bleiben – doch das muss nicht sein.

Die Hormonschwankungen vor und während der Menstruation macht vielen Frauen zu schaffen. Unterleibsschmerzen, Migräne, Kreislauf-Probleme bis hin zur Ohnmacht und/oder massive Blutungen schwächen das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Was von Mutter Natur als notwendig angedacht, zeigt sich oftmals als krankmachendes Szenario.
Seit Menschengedenken suchen Frauen im gebärfähigen Alter nach Heilmitteln und Behandlungen, um die monatliche Unpässlichkeit so erträglich wie möglich zu machen. Und dabei geht es keineswegs nur um die körperliche Einschränkung der Freizeitaktivitäten.

Menstruationsbeschwerden und PMS – wenn Hormone den Körper stärker beeinflussen

Eines vorneweg – du bist keineswegs eine Ausnahme, wenn es darum geht, die Beschwerden während der Periode zu ertragen. Jede dritte Frau und jedes zweite Mädchen kämpfen alle drei bis vier Wochen gegen die Monatsbeschwerden an. Immerhin 10 % aller Frauen sind für 1 – 3 Tage im Monat gänzlich unfähig, dem gewohnten Alltagsablauf zu folgen. Zu den "üblichen Bekannten" wie Unterleibskrämpfen und Reizbarkeit kommen Brust- und Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Betroffene Frauen klagen zudem über Verdauungsprobleme und auffällige Wassereinlagerungen im ganzen Körper. Stimmungsschwankungen und Heißhunger machen die Zeit zusätzlich unerträglicher. Treten die Symptome in den Tagen vor der Menstruation auf, spricht die Medizin vom PMS, dem prämenstruellen Symptom. Ursache sind Gewebshormone, die eine Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bewirken. Dieser massive Hormoneinsatz beeinträchtigt oft den ganzen Körper und damit auch die Seele, wenn man jeden Monat aufs Neue diese speziellen Tage fürchten muss.
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Was ist schon normal?

Keine Frau empfindet wie die andere. In Zeiten vor der hormongesteuerten Verhütung war eine regelmäßige Monatsblutung über die komplette Zeit der Empfängnisfähigkeit übrigens die Ausnahme. Denn zumeist waren die Frauen dieser Epochen entweder schwanger oder sie haben ihr Baby gestillt. In beiden Fällen ist die Periode dabei kein Thema, denn sie findet schlichtweg nicht statt. Mit der modernen Errungenschaft der Anti-Babypille mit all ihren Vorteilen und Nebenwirkungen kamen auch die monatlichen Beschwerden. Und während deine Freundin ohne große Schmerzen oder lange Blutungen durch ihre Tage kommt, leidest du vielleicht außergewöhnliche Symptomen. Dann ist in jedem Fall ein Besuch bei der Gynäkologin anzuraten. Denn nur die Fachfrau (oder der Fachmann) kann klären, in wie weit der Einsatz von Medikamenten erforderlich ist. Über Generationen hinweg haben sich zudem viele Hausmittel bewährt, die einen Versuch wert sind.
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Mit Strom gegen Schmerz: Mit elektrischen Impulsen soll Livia die Verbindung von den Unterleibskrämpfen zum Schmerzzentrum im Gehirn unterbrechen.

Die Kraft von Mutter Natur

Auch wenn die Menstruationsbeschwerden dich nicht zwingen, das Bett zu hüten, können sie deinen Alltag ganz schön auf den Kopf stellen. Zumindest die kleineren Übel lassen sich recht einfach mit erprobten Hausmittel lindern.
  • Wohltuende Wärme einer Bettflasche oder ein Körnerkissen wirkt gegen Krämpfe im Unterleib.
  • Sanfte Sportarten wie Nordic Walking oder Yoga steigern die Durchblutung des Beckenbereichs und reduzieren Schmerzen.
  • Antibabypillen mit dem Hormon CMA (Chlormadinonacetat) schwächen die Heftigkeit der Periode ab.
  • Aromatische Tees aus Schafgarbe, Mönchspfeffer, Gänsefingerkraut, Johanniskraut, Frauenmantel, Kamillenblüten oder Melisse entspannen Körper und Seele.
  • Übungen wie Atemtechniken, autogenes Training und Meditation tun gut.

Periode? Nein danke!

Am besten wäre es natürlich völlig "ohne". Auf Basis der Methode, die Regel zu verschieben, lässt sich das Ganze unter ärztlicher Aufsicht auch komplett unterdrücken. Dies ist immer dann gefordert, wenn die Menstruationsbeschwerden zu massiv ausfallen. Langzeitstudien in den USA haben die Verträglichkeit auf längere Sicht belegt. Auch wenn es nicht jede Frau sich dem regelmäßigen Einsatz von Hormonen aussetzen möchte, für die ganz problematischen Fälle eröffnet es ein neues Lebensgefühl ohne die außergewöhnlich heftige allmonatliche Beeinträchtigung. Lediglich einmal pro Jahr wird eine Menstruationsblutung praktisch zur Kontrolle zugelassen.

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