Hatschi – Hau ab!

Erkältung im Frühjahr – die 7 besten Tipps machen fit

Ausgerechnet bei den ersten warmen Sonnenstrahlen hat es Sie voll erwischt: Eine Erkältung im Frühjahr. Diese Hausmittel wirken bei Schnupfen und Husten.

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Bei Temperaturschwankungen hat eine Erkältung im Frühjahr leichtes Spiel.

Oh nein! Der Hals kratzt und die Nase läuft. Warum fangen wir uns eine Erkältung im Frühjahr besonders leicht ein? Morgens auf dem Weg zur Arbeit ist es kühl, in der Mittagspause schwitzen wir in der prallen Sonne – und am Abend kehrt der Frost zurück. Bei diesen Schwankungen hat eine Erkältung leichtes Spiel, besonders wenn Drinnen nach wie vor trockene Heizungsluft herrscht. Nach der kalten Jahreszeit fühlen sich die milderen Temperaturen außerdem viel wärmer an, als sie tatsächlich sind. Wer sich jetzt nicht warm genug anzieht, riskiert Halsschmerzen und eine laufende Nase. Nicht immer lassen sich die Symptome eindeutig zuordnen. Steckt hinter dem ständigen Niesen eine Allergie oder Erkältung? Vielleicht handelt es sich auch um eine Reaktion auf Pollen. Wer jedes Jahr im Frühling mit einem Schnupfen kämpft, sollte mit einem Allergie-Test für Klarheit sorgen.

Hausmittel bei Schnupfen: Ordentlich Dampf

Machen Sie Dampf. Ein Kopfdampfbad desinfiziert, dämmt Entzündungen ein und löst zähflüssigen Schleim. Geben Sie hierfür einen Esslöffel Salz in einen Topf mit kochendem Wasser. Ideal sind auch Zutaten wie Kamille oder ätherische Öle wie etwa Teebaum- oder Pfefferminzöl. Halten Sie Ihren Kopf zehn bis 15 Minuten über den Dampf und decken Sie ihn mit einem großen Handtuch ab. Atmen Sie dabei durch die Nase ein und durch den Mund aus. Auch hustengeplagte Erkältungsopfer profitieren vom Inhalieren. Ein gewöhnungsbedürftiges, aber sehr effektives Hausmittel bei Schnupfen ist außerdem eine Nasenspülung. Damit befeuchten Sie die Schleimhäute, waschen Keime heraus und lösen verhärtete Krusten.

Was hilft bei Husten?

Dieser Zaubertrank hat es in sich – und zählt zu den bewährtesten Hausmitteln bei Halsschmerzen und Husten. Zwiebelsaft mit Honig beruhigt die Bronchien, befreit die Atemwege und lindert die Schmerzen. Die ätherischen Öle, Polyphenole und Flavone rücken Viren und Bakterien zuleibe und haben eine entzündungshemmende Wirkung. Für den potenten Sirup schneiden Sie einfach eine Zwiebel in Würfel und kochen sie mit 150 Milliliter (ml) Wasser kurz auf. Leicht abkühlen lassen und zwei Esslöffel Honig einrühren und anschließend durch ein Sieb gießen. Tipp: Nehmen Sie mehrmals täglich einen Teelöffel zu sich.

Hühnersuppe bei Erkältung


Der Virenkiller Hühnersuppe schmeckt toll, wärmt und wirkt. Die Geheimwaffe des heißen Trunks ist ihr Eiweißstoff Cystein. Er wirkt entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen und kurbelt gleichzeitig die Immunkraft an. Löffeln Sie am besten mittags und abends je einen Teller.

Die Erkältung mit Ingwer bremsen

Die scharfe Knolle wirkt wie ein Antibiotikum – nur ganz natürlich. Ingwer heitzt unseren Körper von innen auf, regt die Durchblutung an und stimuliert das Immunsystem. So haben es Krankheitserreger schwerer, sich in den Schleimhäuten festzusetzen. Für einen frischen Tee übergießen Sie fünf Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser.


Erkältung im Frühjahr: Viel trinken

Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit. Im Frühling ist es morgens noch kühl, in der Mittagspause bringen uns 20 Grad ins Schwitzen und im Büro ist nach wie vor trockene Heizungsluft angesagt. Dieses Auf und Ab macht uns zu schaffen, besonders die feuchtigskeitsarme Luft in vielen Gebäuden trocknet die Schleimhäute aus. Trinken hält die Schleimhäute feucht und hilft beim Abtransport des Schleims aus den Atemwegen. Geht eine Erkältung außerdem mit Fieber einher, benötigen Sie einen halben Liter Wasser mehr. Richtschnur sind mindestens 1,5 Liter Wasser oder Kräutertee.

Erkältung und Raumklima

Meiden Sie trockene Heizungsluft. Viren überleben in einer trockenen Umgebung viel länger als in feuchter Raumluft. Und: in trockenen Schleimhäuten haben Viren leichtes Spiel. Für ein gesundes Raumklima sorgen feuchte Tücher oder eine Schale Wasser auf der Heizung. Auch Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Tipp: Lüften Sie mehrmals täglich, damit die Raumluft nicht zu stickig wird. 


Kurieren Sie die Erkältung aus

Stopp! Bei einer Erkältung ist Ruhe die beste Medizin. Damit das Abwehrsystem wieder auf die Beine kommt, braucht der Körper Zeit. Planen Sie also genug Schlaf ein und nehmen Sie sich eine gut eingepackte Auszeit – im Bett, auf der Couch oder bei einem entspannenden Erkältungsbad.

Erkältungsmittel und Bücher zum Thema Erkältung

Britta Peperkorn

von

Erklären ist meine Leidenschaft. Kompliziertes einfach darstellen – am liebsten zu Themen, die mich selbst interessieren: Gesundheit und Fitness.