Erektile Dysfunktion

Erektionsstörung: Wenn der Mann im Bett nicht mehr kann

Bleibt die Erektion des Penis aus, ist der Leidensdruck für Betroffene groß. Die Erektionsstörung ist bei Männern weitverbreitet. eVivam erklärt dir, was du dagegen tun kannst.

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Mann Erektionsstörung Potenzstörung

Viele Männer haben mit Erektionsstörungen zu kämpfen. Sie ist oft der Verbote für Herzkreislauferkrankungen.

Knapp jeder zehnte Mann in Deutschland hatte schon Probleme mit der Standfestigkeit im Bett. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Köln. Es dürften aber noch mehr Männer sein. Falsche Scham hält Betroffene zurück, sich professionelle Hilfe zu suchen. Dabei hat die Erektionsstörung häufig körperliche Ursachen, die du nicht auf die leichte Schulter nehmen solltest.

Das Symptom Erektionsstörung

„Die Erektionsstörung ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom“, sagt der Urologe und Spezilist für Männergesundheit Dr. Stefan Lohmann von der Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V. (DGMG). Wenn der Penis länger als drei Monate nicht mehr steif wird oder der Mann die Erektion nicht aufrechthalten kann, dann sprechen Mediziner von einer erektilen Dysfunktion. Befriedigender Geschlechtsverkehr ist nicht möglich, was Beziehungen belastet.

Auslöser für die Probleme

Auslöser für die Erektionsstörung sind vor allem hoher Blutdruck, hohe Blutzuckerwerte und Blutfette, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie Rauchen. Auch Medikamenten wie Antidepressiva oder Mittel gegen Bluthochdruck sind mitunter schuld. Dass die Probleme so eng mit dem Herz-Kreislauf-System zusammenhängen, erklärt sich dadurch, dass der steife Penis 20 Mal mehr Blut benötigt. Die Arterien müssen sich um das Fünffache erweitern.

Frühwarnsystem vor einem Herzinfarkt

Deshalb nennt Dr. Stefan Lohmann die erektile Dysfunktion „Frühwarnsystem“. Die Erektionsstörung kann der Vorbote für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt sein. Wissenschaftler aus Großbritannien, Italien, Griechenland und den USA haben in einer Meta-Analyse mit Daten aus mehr als 100 Studien herausgefunden, dass zwei Drittel der Männer mit einer Herzerkrankung vorher schon eine Erektionsstörung hatten.

Psychische Auslöser

Rein psychische Auslöser für eine Erektionsstörung finden sich vor allem bei jüngeren Männern. Dennoch sagt Dr. Stefan Lohmann, dass durch die Probleme im Schlafzimmer auch bei Älteren „eine Versagensspirale in Gang gesetzt wird“, die die Situation für die Betroffenen verschlimmert.

Sport statt Viagra

Wichtig ist es, sich ärztlichen Rat einzuholen. Ein Mediziner kann untersuchen, ob eine Herzerkrankung vorliegt. Der Urologe Dr. Stefan Lohmann hat bei seinen Patienten aber gute Erfahrungen mit Sport gemacht. „Umso mehr Sport jemand macht, desto weniger Viagra muss der Arzt dem Patienten verschrieben“, sagt er. Vier Stunden Sport pro Woche sollen bereits helfen, eine Erektionsstörung zu überwinden. können bei psychischen Auslösern aber eine „Krücke“ sein, die „sexuelle Selbstbewusstsein wieder stärkt.“

Therapien gegen Erektionsstörung

Eine Therapie mit sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) kann sofort helfen. Ist die Ursache für die Erektionsstörung ein zu niedriger Testosteronspiegel, dann ist eine Ersatztherapie mit dem Hormon angebracht. „Das ist aber nur sinnvoll, wenn tatsächlich ein Mangel nachgewiesen
David Huth

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Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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