Endlich wieder selig schlummern

Einschlafprobleme effektiv beheben

Man wälzt sich stundenlang von einer Bettseite auf die andere, die Gedanken im Kopf wollen einfach nicht aufhören zu kreisen und kaum ist man für ein paar Minuten eingenickt, klingelt auch schon der Wecker. Doch Einschlafprobleme müssen nicht sein.

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Frau mit Einschlafproblemen

Nachts wachliegen kann auf Dauer auf die Psyche schlagen. Doch wie schafft man es, endlich wieder friedlich zu schlummern?

Von Einschlafproblemen ist jeder irgendwann im Leben betroffen. Doch wenn dieses Phänomen sich zu einer dauerhaften Störung entwickelt, leidet der Körper langfristig. Die Therapiemöglichkeiten reichen mittlerweile von Homöopathie über die ärztliche Überwachung im Schlaflabor bis hin zu guten alten Hausmittelchen. Doch welche Lösung führt wirklich zu einer langfristigen Lösung und welche davon ist für dich ganz individuell geeignet? eVivam stellt einige Methoden vor, mit denen du in Zukunft endlich wieder zu einem erholsamen Schlaf finden solltest.

Galerie: Mit diesen Tipps zu ruhigem Schlaf

Einschlafprobleme – woher kommen sie?

Wenn du krank bist, dir am nächsten Tag ein besonderes Ereignis bevorsteht oder dich akute, seelische Probleme plagen, liegt die Ursache für deine Einschlafprobleme meist auf der Hand. Das ist auch erst mal nicht weiter schlimm, sofern diese mit der Beseitigung des Problems wieder vorbei gehen. Wer dauerhaft nicht schlafen kann, muss meist tiefer bohren. Eine unpassende oder durchgelegene Matratze, ein falscher Arbeits- oder Essensrhythmus im Alltag, zu langes Fernsehen bis tief in die Nacht: Viele Dinge, die für dich alltäglich sind, können unbewusst dafür sorgen, dass du abends nicht zur Ruhe kommst. In den meisten Fällen spiegeln Schlafprobleme jedoch seelische Belastungen wieder. Da du im Schlaf Dinge verarbeitest, die dich im Alltag beschäftigen, kann das Problem des Nicht-Einschlafen-Könnens darauf hinweisen, dass du Probleme nicht verarbeitet hast und unterbewusst auch nicht verarbeiten willst. Ohne dass du es merkst, fürchtest du dich vorm Schlafen. Derartige Probleme lassen sich jedoch nur dann beheben, wenn du dich aktiv mit dem auseinandersetzt, was dich bedrückt. Hier kann der Besuch bei einem Psychologen hilfreich sein, sofern der mangelnde Schlaf dich dauerhaft belastet und keine Besserung in Sicht ist.
Frau ist müde

Wer nachts nicht genug schläft, wird meist den ganzen Tag über nicht richtig fit. Ein Grund mehr, den Schlafproblemen auf den Grund zu gehen.

Einschlafprobleme mit Ritualen beheben

Wenn wir als Kind nicht einschlafen wollten, kam Mutti meist mit einer warmen Milch mit Honig daher und las uns etwas vor. Sie schuf damit Rituale, mithilfe derer sich Körper und Psyche darauf einstellen konnten, dass es gleich ins Bett geht. Derartige Rituale können auch im Erwachsenenalter dazu beitragen, dass wir einfacher zu einem ruhigen Schlaf finden können. Das allabendliche Fernsehen ist aufgrund des künstlichen Lichts und der hektischen Bilder nicht geeignet. Eine halbe Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen sollte man den Fernseher daher ausschalten. Wesentlich besser geeignet ist das Lesen eines Buchs. Aber auch ein allabendlicher Spaziergang oder ein Bad haben eine äußerst entspannende Wirkung auf den menschlichen Körper. Wichtig ist jedwede Vermeidung von Stress. Dazu gehört auch das Weglassen von zu spätem, zu anstrengendem Sport, der Verzicht auf Alkohol und zu fettes Essen zu später Stunde. Wichtig: Psychische und vor allem organische Probleme lassen sich mit derartigen Methoden natürlich nicht beheben. Auch Schlafmittel – ob auf künstlicher oder pflanzlicher Basis – stellen keine Dauerlösung dar, da die Gefahr der Gewöhnung zu groß ist. Hier empfiehlt sich ein Gang zum Facharzt, der sich mithilfe der Überwachung in einem Schlaflabor einen genauen Überblick über das Schlafverhalten des Patienten machen kann.

Guter Schlaf ist nur die halbe Miete

Patienten, die an Einschlafproblemen leiden, legen den Fokus meist ausschließlich auf das Einschlafen. Wie wichtig der Schlaf selbst und auch das anschließende Aufwachen sind, wird meist unterschätzt. Um den Organismus ausreichend mit Energie zu versorgen, empfiehlt sich für einen erwachsenen Menschen eine durchschnittliche Schlafdauer von rund sieben Stunden. Diese Zeit braucht der Körper, um Kraft zu tanken, die Anstrengungen des Tages im Kopf zu verarbeiten und die einzelnen Schlafphasen einmal zu durchlaufen. Wichtiger als die Schlafdauer ist allerdings die Schlafqualität: Wer jede Stunde einmal aufwacht, kann nicht von der so wichtigen Tiefschlafphase zehren. Wer zu lang schläft, läuft wiederum Gefahr, sich am nächsten Morgen gerädert zu fühlen. Das Aufwachen gestaltet sich gerade bei Berufstätigen häufig als viel zu hektisch. Direkt nach dem Weckerklingen beginnt in der Regel der Tag. Dabei sollte man dem Körper eigentlich genug Zeit gönnen, um ruhig und entspannt, ohne Hektik in den Tag zu starten. Da dies in der Regel aber kaum möglich ist und der Arbeitstag für viele schon beginnt, obwohl der Körper gerne noch schlafen würde, haben einige Firmen mittlerweile sogenannte Wake-Up-Lights entwickelt. Diese imitieren einen Sonnenaufgang, der das Zimmer über etwa eine Dreiviertelstunde nach und nach erhellt. Diese Weckmethode ist wesentlich natürlicher und daher sanfter für den Körper und stellt damit eine tolle Alternative zum Wecker dar.

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