Trockene Haut im Winter pflegen

Einfache und effektive Mittel gegen trockene Haut im Winter

Die Haut spannt, ist gerötet, juckt und sieht grau aus – in den Wintermonaten leiden viele Menschen unter trockener Haut. Das muss nicht sein. Denn es gibt einfache Mittel gegen trockene Haut im Winter.

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Wenn die einer Wüste gleicht, dann ist wahrscheinlich wieder die kalte Jahreszeit angebrochen.

Der lange Winter macht unserer Haut sehr zu schaffen: Kalte Temperaturen, eisiger Wind und die trockene Heizungsluft sind Gift für die Haut. Vor allem empfindliche Haut, Kinderhaut oder reifere Haut brauchen deshalb von Oktober bis in den April hinein eine Extraportion Pflege und Aufmerksamkeit.

Ursachen: Wie entsteht trockene Haut?

Im Winter mangelt es der Haut an Fett und Feuchtigkeit. Das liegt im Wesentlichen an drei Faktoren:
  • Bei Kälte nimmt der Eigenschutz der Haut ab: Der auf der obersten Hautschicht liegende Schutzfilm besteht aus Fett in Form von Talg und Schweiß. Er schützt die Haut normalerweise vor schädlichen äußeren Einflüssen und vor dem Verlust von Feuchtigkeit. Da die Talgdrüsen ihre Produktion im Winter aber herunterfahren, wird der Schutzfilm dünner und durchlässiger. Ab einer Temperatur von – 8 Grad setzen die Talgdrüsen gar kein Fett mehr frei.

  • Hinzu kommt der enorme Feuchtigkeitsverlust, dem die Haut im Winter ausgesetzt ist: Die geringe Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen führt dazu, dass sie mehr Feuchtigkeit über die Oberfläche abgibt und austrocknet.

  • Auch die kalte Luft im Freien entzieht der Haut Wasser. Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut außerdem zusammen, damit sie die Wärme besser speichern können. Die Haut wird dadurch weniger durchblutet und schlechter mit Nährstoffen versorgt. Das macht sie anfälliger und trockener.


Anzeichen für trockene Haut

Die häufigsten Anzeichen für trockene Haut sind:
  • die Haut spannt und juckt

  • es bilden sich gerötete Stellen und kleine Fältchen

  • die Haut fühlt sich rau und spröde an

  • es bilden sich kleine Schuppen

  • die Haut sieht blass und ungesund aus

Fünf Mittel gegen trockene Haut im Winter

Diese fünf Mittel gegen trockene Haut im Winter sorgen für einen strahlend schönen und gesunden Teint:
  • Viel trinken: Wenn die Haut zu trocken ist, braucht sie Feuchtigkeit. Deshalb solltest du auch in den Wintermonaten auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Trinke mindestens zwei Liter Wasser und/oder Kräutertee täglich.

  • Für ein gesundes Raumklima sorgen: Luftbefeuchter und regelmäßiges Stoßlüften verhindern, dass die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen zu sehr absinkt.

  • Cremen und pflegen: Eine auf den individuellen Hauttyp abgestimmte Gesichtspflege sowie eine reichhaltige Bodylotion sind das A und O für gesunde Haut. Im Winter braucht die Haut mehr Fett und Feuchtigkeit; das solltest du beim Kauf von Pflegeprodukten beachten. Creme besonders beanspruchte Körperteile wie das Gesicht und die Hände regelmäßig ein. Zur Trockenheit neigen auch Ellbogen und Knie, da die Haut hier weniger Fettgewebe und damit auch weniger Talgdrüsen besitzt.

  • Vollbäder meiden, duschen reduzieren: Zu viel heißes Wasser schadet der Haut im Winter, denn es lässt sie austrocknen. Dusche deshalb höchstens einmal täglich mit lauwarmem Wasser und verzichte auf Vollbäder. Wer ab und zu ein Bad genießen möchte, sollte rückfettende Badezusätze verwenden.

  • Gesunde, vitaminreiche Ernährung: Genau wie der Rest der Körpers braucht auch die Haut im Winter besonders viele Nährstoffe. Ernähre dich deshalb ausgewogen und gesund.


Sich wohlfühlen in seiner Haut

Wer weiß, dass die Haut im Winter besonders viel Pflege braucht, kann trockene Haut von Anfang an vermeiden. Werden die Tage kürzer und die Temperaturen kälter, ist es Zeit, deine Haut für den Winter zu wappnen: mit reichhaltiger Pflege, vitaminreicher Ernährung und einem gesunden Raumklima.