Haare waschen für Anfänger

Die Haare richtig waschen – so bekommst du eine Wallemähne

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Du hast die Haare schön... Allerdings nur mit der richtigen Pflege.

Du kennst ihn auch, den gefürchteten Bad-Hair-Day? Egal, wie du kämmst und zupfst, die Haare haben heute einfach ihren eigenen Willen. Sie haben jedoch häufig oder gar nicht Schuld an der Misere. Die Art, wie du deine Haare wäschst, ist entscheidend
Blumig duftendes und frisches, glänzendes Haar, das lieben wir. Doch das Ergebnis nach dem Waschprogramm ist häufig ein anderes. Vor allem auf Dauer kann die falsche Pflege dein Haar nachhaltig schädigen. Den ersten Fehler begehst du schon, wenn du so heiß duschst, dass dein Spiegel im Bad kräftig beschlägt. Klar, eine heiße Dusche ist entspannend, aber sie löst nicht nur die natürliche Schutzbarriere deiner Haut auf, sondern auch deine Kopfhaut wird erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Zudem entzieht heißes Wasser dem Haar Feuchtigkeit, es wird schnell spröde und im schlimmsten Fall sogar splissig. Lauwarme Temperaturen sind besser geeignet.

Haare richtig waschen – so schäumst du deinen Schopf am besten ein

Du bedeckst deine Haarpracht komplett mit Schaum? Was sich gut anfühlt, bewirkt genau das Gegenteil. Zu viel und zu heftiges Einschäumen entfernt das Fett nicht nur am Ansatz, sondern auch in den Spitzen. Die Folge sind trockene Längen, die strohig und stumpf aussehen. Damit deine Mähne gesund bleibt, aber nicht fettig wird, reicht es vollkommen aus das Shampoo nur am Ansatz aufzutragen. Wer mag, kann in den Längen – und zwar nur in den Längen – eine Spülung einarbeiten, damit es beim Kämmen nicht ziept.

Haare richtig waschen – vom Winde verweht

Nach dem Waschen greifen wir oft zum Föhn. Hohe Temperaturen schaden deinem Haar allerdings und entziehen ihm noch mehr Feuchtigkeit. Besser ist es, deine Haare an der Luft trocknen zu lassen und falls es gar nicht geht, sie nur mit der Kaltstufe des Föhns zu behandeln. Auch das Rubbeln mit dem Handtuch ist oft weniger nützlich, als wir denken – es sorgt für Spliss. Wickle deine Haare einfach in das Handtuch ein und trage einen Turban.

Haare richtig waschen – wie oft denn nun?

Viele Menschen waschen ihre Haare täglich. Bedenke, dass häufiges Haarewaschen deiner Kopfhaut aber fett entzieht, was wiederum zu einer übermäßigen Neuproduktion von Talg führt. Hast du also schnell fettige Haare, könnte eine No-poo-Kur die Lösung für dich sein. Experten berichten, dass sich Haare, die sechs Wochen lang nur mit lauwarmen Wasser behandelt werden, wieder völlig regenerieren. Nach der Kur kannst du dein Haar übrigens wieder mit Shampoo pflegen, jedoch nicht mehr täglich und am besten nur mit silikon- und parabenfreien Produkten. Zwei bis drei Haarwäschen pro Woche gelten als ideal. Du musst für dich entscheiden, wie oft dein Haar eine Wäsche verträgt.

Haare richtig waschen – die Sache mit dem Shampoo

Shampoo ist nicht gleich Shampoo. Nur wer sein Haar kennt, weiß, welches Shampoo das richtige ist. Grundsätzlich halten die meisten Shampoos, was sie versprechen – sie müssen nur auf deinen Haartypen abgestimmt sein. Shampoo für trockenes Haar sollte also auch wirklich nur bei solchem angewandt werden. Das trifft natürlich auch auf alle anderen Produkte zu. Eine Überpflege ist in jedem Falle beinahe genauso schädlich wie tägliches Waschen.
Wer hätte gedacht, dass man beim Haarewaschen so viel falsch machen kann? Alle Tipps lassen sich jedoch leicht im Alltag anwenden. Wenn du dein Shampoo nur im Ansatz verteilst, auf den Föhn verzichtest und deinem Haar auch mal eine Auszeit vom ständigen Waschen gönnst, wirst du bald merken, wie es sich verändert. Ein Versuch schadet keinesfalls.

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