Schluss mit Pickeln!

Unreine Haut – was wirklich dagegen hilft

Im Teenie-Alter hat man uns gesagt, Pickel und Mitesser wären ein Pubertätsproblem. Doch auch viele Erwachsene haben mit einer unreinen Haut zu kämpfen. Was tun?

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Reine Haut

Wer unter unreiner Haut leidet, ist ein leichtes Opfer der Kosmetikindustrie. Wirklich hilfreich ist es aber, sich gezielt mit den Ursachen auseinanderzusetzen.

Während der Pubertät ließ sich eine unreine Haut noch so schön mit den ständigen Hormonschwankungen erklären. Doch nicht wenige Erwachsene kämpfen auch über die Teenie-Phase hinaus ständig mit Pickeln und Mitessern. Wenn Cremes, Peelings und Gesichtswasser nicht mehr helfen, hat das nicht selten Auswirkungen auf die Psyche. Ein ebenmäßiges Hautbild ist für viele Teil des Schönheitsideals. Um zu wissen, wie man Hautprobleme wie Akne bekämpfen kann, hilft es zu verstehen, wie sie entstehen. Ist man nur leicht bis mittelschwer betroffen, helfen meist schon kleine Änderungen alltäglicher Gewohnheiten, um die Haut endlich wieder strahlen zu lassen.

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Unreine Haut – wie sie entsteht, wie sie wieder geht

Für unreine Haut gibt es verschiedene Ursachen. Faktoren wie eine vermehrte Talgproduktion, ein schwankender Hormonhaushalt, die bakterielle Besiedlung der Haut sowie Verhornungsstörungen der Ausführungskanäle der Talgdrüsenfollikel tragen dazu bei, dass auf der Haut Pickel entstehen. Ein weiterer Auslöser ist ein erhöhter Hautfettgehalt. Aus diesem Grund sollte ein Mittel gegen Akne immer zunächst den Fettgehalt der Haut normalisieren. Dadurch wird Bakterien die Besiedlung der Haut erschwert und Verhornungen können beseitigt werden. Wichtig: Lass deine Haut nicht austrocknen! Wenn du dein Gesicht fünfmal am Tag einem Peeling unterziehst, wirst du schon bald mit einer viel zu trockenen, rissigen Haut zu kämpfen haben, die obendrein auch noch ziemlich schmerzempfindlich ist. Achte lieber auf die Zusammensetzung der Reinigungsprodukte: Gesichtswasser mit Salicylsäure, Azeloglycin, Vitamin B3 und Phytospingosin sind ideal, um das Gleichgewicht der Haut langsam wiederherzustellen. Sie reduzieren den Fettgehalt der Haut, ohne sie auszutrocknen und legen damit den Grundstein für ein ebenmäßiges Hautbild. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Haut eine Grundfeuchtigkeit zugeführt wird, die gerade für Erwachsene mit Akne wichtig ist. Vitamin B3 stabilisiert die natürliche Hautbarriere, wodurch das Feuchtigkeitsvermögen der Haut verbessert wird. Achtung: Nur durch eine Anwendung wird deine Haut nicht automatisch wieder gesund. Eigne dir eine Pflegeroutine mit möglichst wenig wechselnden Produkten an, die du ein- bis zweimal täglich durchführst. Um die richtige Pflege für dich auszuwählen, stehen dir Hautarzt und Apotheker mit Rat und Tat zur Seite.
Akne

Unschön: Wer auch noch nach der Pubertät an schwerer Akne leidet, kann dem nur selten mit handelsüblichen Cremes entgegenwirken. Abhilfe kann meist nur der Hautarzt schaffen.

Reine Haut: Eine gesunde Ernährung ist das A und O

Auch wenn es manch einer nicht wahr haben möchte, mittlerweile ist die früher als Mythos verschriene Aussage, Fast Food und Schokolade würden Pickel verursachen, auch wissenschaftlich belegt. Im Umkehrschluss bedeutet das: Auch eine gesunde Ernährung trägt viel dazu bei, ein gesundes Hautbild zu unterstützen. Das liegt daran, dass bestimmte Bestandteile unserer Nahrung Akne fördern, etwa weil der darin enthaltene Zucker immer wieder unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lässt. Des Weiteren können insbesondere Fast Food, Chips, Schokolade, aber auch Milch- und Weißmehlprodukte das Kollagen in der Haut angreifen und für eine Verhärtung der Hautfasern sorgen. Wenn du also unter einem unreinen Hautbild leidest, solltest du auf eine frische, ausgewogene Ernährung achten. Lass die Finger von Junk Food, iss viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie leicht gegartes Fleisch und Fisch. Übrigens: Auch das Rauchen sowie übermäßiger Alkoholkonsum sind nicht selten Ursachen für Pickel im Erwachsenenalter. Außerdem solltest du dem Drang widerstehen, selbst an deinen Pickeln rumzudrücken. Damit drückst du den Talg meist nur noch tiefer ins Hautgewebe. Das erhöht die Gefahr von Narbenbildung.

Reine Haut durch den Kosmetiker

Was kann ein professioneller Kosmetiker leisten, was man nicht auch alleine zu Hause schaffen könnte? Bei Hautstörungen führen Dermatologen zunächst eine oberflächliche Hautreinigung durch, bei der abgestorbene Hautpartikel gelöst und die Verhornungsstörung am Follikelausgang reduziert wird, sodass der Talg abfließen kann. Anschließend werden Mitesser fachkundig ausgereinigt und Pickel vorsichtig entfernt. Durch das Fachequipment ist diese Art der Behandlung weitaus sanfter als bei unprofessionellen Eigenbehandlungen vor dem heimischen Spiegel. Die Gefahr von Narbenbildung besteht nicht. Anschließend werden beruhigende und entzündungshemmende Substanzen auf die Haut aufgetragen, sodass sich die Haut entspannen kann. Schon nach einer Behandlung sieht die Haut meist deutlich reiner aus. Allerdings solltest du dich vorab über die Seriosität des Kosmetikstudios erkundigen. Gerade bei Hautbehandlungen ist die Sauberkeit von Praxis und Equipment besonders wichtig. Auch Hautärzte bieten neben gesundheitlicher Behandlung häufig kosmetische Behandlungen an. Leider werden diese nur in Extremfällen von der Krankenkasse bezahlt.

Gesichtswasser

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