Kuschelalarm

Darum sind Haustiere so gut für deine Gesundheit

Haustiere gehören seit Jahrtausenden zum Menschen. Doch die stromernden, krabbelnden oder gar schwimmenden Mitbewohner leisten uns nicht nur Gesellschaft, sie sind auch für unsere Entwicklung und Gesundheit von enormer Bedeutung. Lies bei eVivam, wie Tiere unsere Menschlichkeit bewahren.

Datum:
Kuscheln mit dem Stubentiger

Für eine kuschelige Auszeit sind Tier und Besitzer dankbar.

Die Katze ist das beliebteste Haustier Deutschlands. Die fauchenden Stubentiger sind in fast jedem dritten Haushalt zu finden. Doch warum ist das so? Warum liebt der Deutsche seine Katze so sehr? Auch Hunde, Vögel, Nagetiere und Fische sind in vielen Wohnungen zu finden. Dabei finden nicht nur Kinder Gefallen an einem tierischen Spielgefährten. Selbst deren Eltern, Singles oder Rentner haben gern ein oder mehr Tiere um sich. Zahme Ratten, kleine Rennmäuse, Spinnen, Schlangen oder andere Terrarium-Bewohner erfreuen sich nicht minderer Beliebtheit, laden aber nicht so sehr zum Kuscheln ein wie beispielsweise eine Maine-Coon-Katze.

Haustiere als heimliche Therapeuten

Der Kuschelfaktor ist tatsächlich für viele ein ganz besonders wichtiger Aspekt. Ob zum Aufwachen am frühen Morgen oder nach einem stressigen Arbeitstag: Haustiere können die Stimmung zu jeder Zeit aufhellen. Sie leisten jedoch noch weit mehr, als ihren Besitzern manchmal bewusst ist. Katzen und Hunde sind erstaunlich sensibel, was die Gefühle und Stimmungen ihrer Herrchen betrifft. So merkt dein Hund ganz genau, wenn es dir nicht gut geht und leistet dir ganz ohne Aufforderung genau im richtigen Moment Gesellschaft. Auch Katzen haben hierfür ein Gespür, kämpfen jedoch an erster Stelle mit ihrem Ego. Nicht umsonst heißt es, dass Hunde Herrchen und Katzen Bedienstete haben. Das richtige Haustier passt sich mit seinen eigenen Marotten an die des Herrchens oder Frauchens an. Bist du bei schlechter Stimmung lieber einen Moment allein, bringt es dich wohl eher zum Lachen, wenn deine eitle Katze später ihre Aufmerksamkeit einfordern kommt. Brauchst du einen Seelentröster, dann ist ein ruhiger, familienfreundlicher Hund oder eine sehr verschmuste Katze der perfekte Begleiter.
üben fürs Kind

Für viele Paare ist das Kümmern um einen Hund der erste Schritt zur Gründung einer Familie.

„Mama, ich will ’ne Katze!“

Eltern unterschätzen die klassischen Haustierwünsche ihrer Kinder leider oft. Es ist auf der einen Seite immer wichtig, dass ein Tier zum Lebensstil passt, aber die Wirkung, die ein Tier auf Kinder hat, geht über ein simples „Oh wie süß!“ hinaus. Das Kümmern und Pflegen, Füttern und Erziehen eines Haustieres fördert die sozialen Kompetenzen eines Kindes und hilft beim Umgang mit anderen Kindern. Wenn du schon ein Haustier hast, ist auch kommender Nachwuchs kein Grund, das Tier wegzugeben. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen können Hund und Katz an den neuen Mitbewohner gewöhnt werden. Hast du schon ein Kind, kann es hilfreich sein, dem Erstgeborenen Kind ein Haustier in seine Obhut zu geben, wenn fest steht, dass noch ein weiteres Kind folgen soll. Wichtig ist dann natürlich immer das Alter deines Kindes. Die Pflege eines Hundes ist nichts für ein Zweijähriges. Doch schon Hamster, Meerschwein oder Fisch eignen sich für die Kleinen. Ein toller Nebeneffekt eines Aquariums im Wohnzimmer: Es erzeugt eine ungemein entspannende Stimmung.

Galerie: Die Macht der Haustiere – was sie wirklich für uns tun

Haustiere als Freund und Lebensretter

Haustiere therapieren nicht nur unbewusst ihre Besitzer. Sie kommen auch ganz gezielt als Begleiter für Menschen mit Assistenzbedarf zum Einsatz. Sei es ein Blindenhund, der über Straßen, durch Geschäfte und den Alltag führt, oder ein Servicehund, der für seinen Besitzer in Schule oder Alltag hilft. Diese Hunde genießen eine sehr gute Erziehung, die strengen Maßstäben unterliegt. Sie müssen schon Kindern mit sensorischen oder neurologischen Erkrankungen helfen und mit eventuellen motorischen Schwierigkeiten ihrer Besitzer umgehen können. Dabei spielen die Freundschaft und die Beziehung von Besitzer und Hund eine ganz besondere Rolle, denn sie schaffen ernormes Vertrauen ineinander.

Vollzeitjob mit Haustier?

Warum uns Tiere so gut tun? Sie reden nicht und sind schon mit einer kleinen Streicheleinheit, einem Leckerli oder dem Spaziergang durch den Park zufrieden. Gerade Katze und Hund zeigen ihrem Besitzer ganz klar, wann sie sich wohl fühlen und wann nicht. Diese Vertrauensbeziehung setzt aber eins voraus: die wohl überlegte Anschaffung eines Haustieres. Hast du genug Zeit für ein Tier? Hast du ausreichend Platz für Equipment wie Toilette, Schlafstelle oder Kratzbaum? Hast du Geduld für die Erziehung? Und, ganz wichtig, kannst du dir ein Haustier wirklich leisten? Tiere brauchen nicht nur Futter und Liebe. Tierarztkosten entstehen nicht nur für Impfungen. Überlege dir gut, ob Sonderausgaben für Untersuchungen oder Operationen drin sind. Gerade Rassetiere sind oft anfällig für Krankheiten, manchmal auch chronische. Wenn du Vollzeit arbeitest, überlege, ob du deinen Hund mit zur Arbeit nehmen kannst. Eine Katze kann ein paar Stunden allein sein, einem Hund gefällt das gar nicht. Und ganz wichtig: Hast du eine Tierhaarallergie? Viel zu oft kommen Tiere ins Tierheim oder werden ausgesetzt, weil die Besitzer plötzlich merken, dass sie allergisch reagieren. Wenn das bei dir so ist, kann ein Terrarium eine tolle Alternative sein.

Alles zur Pflege deines Haustieres

Katharina Mittag

von

Wasser statt wandern, Frischluft statt Wohnzimmermief und Kiwi statt Kartoffelchips – so fangen Gesundheit und Fitness bei mir an. So schön das Elbsandsteingebirge auch ist, nach dem Studium der Angewandten Linguistik in Dresden zog es mich von der Elbquelle an die Mündung, sodass ich seit 2013 im schönen Hamburg verwurzelt bin.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.