Vernetzte Gesundheit - besser Gesundheit?

Philips: Gesundheitsprodukte im Testvisier

Wir haben uns die Gesundheitsuhr, zwei Blutdruck-Messgeräte, eine Körperwaage und ein Infrarot-Thermometer von Philips näher angeschaut. Warum sind alle Produkte mittels Smartphone-App koppelbar, welchen Sinn macht das?

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Philips Health Gesundheitsprodukte

Vernetzte Fitness-Uhr, Blutdruck-Messgeräte, Körperwaage und Thermometer von Philips.

Die von uns getesteten Philips-Gesundheitsgeräte zeichnet eines gemeinsam aus: Alle Geräte sind mit einer App namens „“ via Bluetooth koppelbar, um die Messwete zu übertragen. Die Smartphone ist sowohl für iOS als auch Android kostenlos verfügbar. Bei den Einzelgeräten handelt es sich um:
  • die Philips Gesundheitsuhr DL8790/00
  • das Philips Blutdruckmessgerät für den Oberarm DL8760/01
  • das Philips Blutdruckmessgerät für das Handgelenk DL8765/01
  • die Philips Körperanalyse-Waage DL8781/01 und
  • das Philips Ohrthermometer DL8740/01.

Vernetzte Gesundheit

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Wir haben uns die Gesundheitsuhr, zwei Blutdruck-Messgeräte, eine Körperwaage und ein Infrarot-Thermometer von Philips näher angeschaut.

Das gleich vorneweg: Die Zahl der Gesundheitsmessgeräte nimmt stetig zu, die mittels Smartphone ansteuerbar sind, um die Messwerte zu übertragen und abzulesen. Der zentrale Gedanke ist, dem Thema Gesundheit eine Art Intelligenz einzuhauchen, die eine Körperwaage alleine oder ein Thermometer so nicht bieten können. Es sind sind eben keine Computer und Kunden würde ein hoher Preis abschrecken, würde man sie zu einem Computer aufbohren. Eine banale Logik, die aber den Grund aufzeigen soll, wozu die Kopplung mit dem Smartphone gut sein soll. Erst durch eine entsprechende Aufbereitung der Daten, eine Anreicherung mit Tipps und womöglich sogar eine Übermittlung der Daten an medizinische Experten – um über reine Software hinaus, menschlichen Rat zu erhalten – birgt viel Potential.
Philips bringt vernetzte Produkte, die für einen gesunden Lebensstil sorgen sollen.

Philips bringt vernetzte Produkte, die für einen gesunden Lebensstil sorgen sollen.

Immerhin nimmt das Thema Gesundheit in einer modernen und zugleich zunehmend alternden Gesellschaft einen wachsenden Stellenwert ein. Zugleich wird über eine Explosion der Gesundheitskosten geklagt. Wie soll man demnach vorgehen? Mehr vorbeugende Maßnahmen treffen? Mehr Effizienz bei der Behandlung und Nachbehandlung erreichen? Die neue, digitale und vernetzte Welt bietet womöglich eine Antwort darauf.
Der erste Schritt ist tatsächlich, dass Produkte auf dem Gesundheitsmarkt herauskommen, die zunächst mit dem Smartphone gekoppelt werden können. Bis wir die Schritte „intelligente Gesundheitsberatung“ oder gar „medizinische Betreuung“ in der breiten Masse auch mit einer hohen Akzeptanz gehen können, wird mit Sicherheit einige Zeit vergehen. Noch sind zahlreiche Hürden in Richtung Datenschutzbedenken, Patientengeheimnis, Sicherheit zu nehmen. Auf breiter Ebene. So zum Beispiel sind außerhalb des medizinischen Gerätesektors keine handelsüblichen Produkte auf dem Markt, deren Daten nicht nur der Nutzer auf seinem Smartphone, sondern gar auch der Arzt auf seinem Computer einsehen könnte. Obgleich es technisch ein Klacks wäre. Wird die Ärztekammer diese Möglichkeiten ins Auge fassen und allgemein für die ärztliche Praxis abnicken? Werden die Gerätehersteller die Daten nicht an Krankenversicherungen verkaufen? Wie werden die Daten gesichert? Fragen über Fragen.
Dies soweit zur Einordnung der neuen, vernetzten Geräte. Wir stehen am Anfang. Einem womöglichen sehr sinnvollen Anfang, eine technische Basis und damit Standards zu schaffen. Nach dem Motto, Körperwaagen ohne Kopplung wird es eines Tages so nicht mehr geben.

Zu den Einzeltests

Kommen wir nun zu den Tests der jeweiligen Geräte. Wie sieht die Kopplung mit der App konkret aus? Was bringt es wirklich, die Daten am Smartphone abrufen zu können? Wie hat das Philips gelöst und umgesetzt? Zu den Testberichten:

Butdruckmessgeräte von Philips

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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