Schon 126 Todesopfer in Deutschland

Grippe/Influenza: 2017 ist es besonders schlimm

Wie jedes Jahr rollt auch 2017 eine Grippe-Welle durch Deutschland. Doch so schlimm wie diesmal war es schon lange nicht mehr. eVivam zeigt, wie Sie das Risiko einer Ansteckung verringern.

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Influenza

Typische Grippe-Symptome: Schnupfen, Kopf- und Halsschmerzen, Fieber, Husten und dichte Nasen-Nebenhöhlen. Gefährlich wird es vor allem durch die hohe Ansteckungsgefahr.

Vor allem in Süddeutschland zwingt sie uns derzeit in die Knie: Influenza, oder auch ganz einfach Grippe. Ausgelöst wird sie durch Viren der Gattung Influenzavirus A und B und ist damit eine der häufigsten Infektionskrankheiten im europäischen Raum. Jährlich erkranken mehrere Millionen Menschen an leichter bis schwerer Grippe. Dabei sind die vielfältigen Symptome mit richtiger Medikation sehr gut zu behandeln. Bleibende Schäden oder gar Todesfälle sind selten. Doch 2017 ist nicht bloß die Anzahl der Erkrankungen besonders hoch. Der Verlauf der Krankheit fällt außerdem unerwartet heftig aus. Das hatten Experten schon lange vor der jährlichen Grippe-Hochsaison vermutet, doch jetzt sprengt das Ausmaß der Influenza-Erkrankungen selbst ihre Erwartungen. Mit ein Grund: Die Grippe-Saison begann diesmal schon Mitte Dezember 2016 – und damit einen ganzen Monat früher als sonst üblich. Woran das liegt? Vor allem die derzeitigen Witterungsbedingungen begünstigen die Ansteckung, aber auch Impfmüdigkeit, obwohl Experten zur Impfung raten. Gefahr droht auch durch die Verbreitung über Wartezimmer und Krankenhäuser. Bislang gibt es 2017 bereits doppelt so viele Krankheitsmeldungen wie im vergangenen Jahr. Und es ist noch nicht vorbei. Erst jetzt erreicht die Krankheit ihren Höhepunkt auch in Norddeutschland.

Galerie: Sieben Tipps, um eine Ansteckung zu vermeiden

Influenza

Wer an einer Grippe erkrankt, gehört ins Bett. Erst, wer auskuriert ist und somit keine Ansteckungsgefahr besteht, sollte sich wieder unter Leute begeben. Aus falschem Stolz zur Arbeit gehen, ist absolut falsch.

Influenza: Ansteckung vermeiden

Das Grippevirus wird in erster Linie durch Tröpfcheninfektion übertragen. Beim Niesen, Husten oder durch ausgestoßenes Nasensekret dringt das Virus des Erkrankten über die Schleimhäute des gesunden Empfängers in die Atemwege und den Blutkreislauf. Aber auch abgestoßene Hautschuppen oder Haare können als Virenträger dienen. Gerade während der Grippe-Hochsaison gilt es, den Kontakt mit Erkrankten möglichst zu vermeiden, um sich nicht zwangsläufig mit der Influenza anzustecken. Damit das gelingt, müssen nur einige Grundregeln beachtet werden. In der Bildergalerie haben wir die wichtigsten zusammengetragen. Auch Senföl kann helfen.

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Antje Wessels

von

Schreiben ist seit jeher meine große Leidenschaft. Es ermöglicht mir, mein Wissen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit dem Leser zu teilen und ihm so regelmäßig neue, faszinierende Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben.

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