Krankenhäuser mit Nachholbedarf

Telekom: Gesundheitssystem hinkt bei der Digitalisierung zehn Jahre hinterher

Axel Wehmeier, Chef der Gesundheitssparte Telekom Healthcare Solutions, kritisiert das deutsche Gesundheitssystem. Krankenhäuser hätten bei der Digitalisierung immer noch Berührungsängste.

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Axel Wehmeier

Axel Wehmeier, Chef Telekom Healthcare Solutions, sieht das Gesundheitssystem bei der Digitalisierung schlecht aufgestellt.

Beim Thema Cloud seien in manchen Bundesländern die Rahmenbedingungen unzureichend. Und Krankenhäuser hätten immer noch Berührungsängste, wenn es um Digitalisierung geht. „Das Gesundheitssystem in Deutschland hinkt bei der Digitalisierung im Vergleich zur Autoindustrie mindestens ein Jahrzehnt hinterher“, so Axel Wehmeier, Chef der Gesundheitssparte Telekom Healthcare Solutions. Der Gesundheitssektor ist für das Telekommunikationsunternehmen ein Wachstumsmarkt, weswegen es daran interessiert ist, dort neue Absatzmärkte und Kunden zu erschließen.

Trendwende bei Krankenhäusern in Sicht

Laut der Telekom Healthcare Solutions sei es so, dass immer mehr Krankenhäuser in mobile Systeme investieren. Hier bietet unter anderem auch die Telekom mit iMedOne Mobile ein Produkt an. Das Informationssystem und die dazugehörige App erlaubt es Ärzten, auf dem Tablett Patientendaten wie Befunde und Laborwerte abzurufen. Insgesamt nutzen bereits 35 Kliniken und über 3.000 Ärzte in ihrer täglichen Arbeit iMedOne Mobile.

Patienten wie Ärzte sollen von moderner Technik profitieren

Dass Ärzte heute die privat geschätzten Vorteile von Tablet-PCs im Beruf nutzen wollen, ist keine Neuheit – Papierkram sorgt für einen hohen zeitlichen Aufwand im Arztberuf. Und auch die Patienten legen immer größeren Wert darauf, dass in Krankenhäusern Ärzte moderne digitale Technik einsetzen, bei der keine Akte verlegt werden kann.
David Huth

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Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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