Ausgeschwitzt

miraDry: Diese Behandlung beendet das Schwitzen

Starkes Schwitzen unter den Achseln ist unangenehm und geht mit lästigen Flecken und Geruch einher. miraDry soll schon nach einer Behandlung dauerhaft Schluss damit machen.

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schwitzender Mann

Ohne OP und Botox verhindert miraDry Achselschweiß.

Antiperspirante, Botulinumtoxin, Saugkürretage, Laserlipolyse – es gibt viele Methoden um gegen starkes Schwitzen anzukämpfen. Doch mit diesen schaltet man die Schweißdrüsen nur vorübergehend aus oder entfernt sie im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs, der wiederum einige Risiken mit sich bringt. Mit miraDry haben Ärzte eine dauerhafte Lösung gefunden, bei der kein invasiver Eingriff nötig ist.

Schweißfrei wohlfühlen

Schweiß ist keine angenehme Angelegenheit. Noch weniger, wenn er einem im Alltag in die Quere kommt. Für zwei Prozent der deutschen Bevölkerung stellt er sogar eine sehr große Belastung dar. Diese zwei Prozent leiden unter Hyperhidrose, einer Krankheit, die für ein krankhaftes, übermäßiges Schwitzen sorgt. miraDry ist eine Thermotherapie, die Dermatologen verwenden, um ein solches Schwitzen in den Griff zu bekommen.

Mit Betäubung: Wie miraDry funktioniert

Mit einer lokalen Anästhesie betäubt der behandelnde Arzt den Achselbereich, bevor er das Handstück des Gerätes nach einer festgelegten Vorgehensweise über einen vorher markierten Bereich führt. Mit präzise gesteuerter elektromagnetischer Energie bestrahlt das Gerät die Schweißdrüsen. Dabei saugt es die Haut an und gibt Energie ab, die es durch ein hydrokeramisches Kühlsysten direkt in die Hautschicht lenkt, in der sich die Schweißdrüsen befinden. Die dabei entstehende Hitze sorgt dafür, dass die Drüsen absterben und sich nicht wieder regenerieren. So erhält man ein bleibendes Ergebnis.
miraDry Handstück

Mit dem miraDry Handstück folgt der Arzt einem markierten Bereich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Das miraDry Verfahren besteht aus ein bis zwei Behandlungen in einem Abstand von drei Monaten. Bereits eine Behandlung, die lediglich 60 Minuten dauert, führt zu einer sofortigen Schweißreduktion von 82 Prozent. Zusätzliche positive Nebeneffekte sind, dass gleichzeitig der Schweißgeruch verschwindet und sich außerdem die Behaarung im Achselbereich um 70 Prozent verringert. Nach dem ersten Arztbesuch sind 90 Prozent der Patienten so zufrieden, dass sie auf die zweite Behandlung verzichten.

Keine Narben, keine Schmerzen, kein Risiko ...

Die Behandlung ist laut mehrerer Studien sicher und für die meisten Patienten nahezu schmerzfrei, kommt aber nicht ganz ohne Nebenwirkungen aus. Dazu gehören vorübergehende Rötungen, blaue Flecken, Druckempfindlichkeit, leichte Schwellungen und ein schwaches Taubheitsgefühl. All das klingt allerdings nach kurzer Zeit ab. Unmittelbar nach der Behandlung kann der Patient bereits die Klinik verlassen und in seinen gewohnten Alltag zurückkehren.
miraDry Vergleich

Vier Wochen nach der Behandlung: 39-jährige Patientin im Anschluss an 30-minütiges Fahrradfahren (rechts im Bild die mit miraDry behandelte Achsel).

... das kostet

Günstig ist miraDry allerdings nicht. Nach der Gebührenordnung für Ärzte beläuft sich der Preis für zwei Behandlungen auf ungefähr 2.800 Euro. Die Krankenkassen übernehmen bislang keinen Anteil.

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Antiperspirante

Sabine Stanek

von

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