Wassergehalt in Hirn und Knochen

Wir bestehen aus mehr Wasser, als man denkt! Blubb.

Du wiegst 75 Kilo? Wusstest du, dass 50 Liter nur Wasser sind? Warum der Ausdruck „knochentrocken“ Quatsch und der Begiff „Wasserkopf“ keine Beleidigung ist, erfährst du hier.

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Frau trinkt Wasser

Ohne Wasser kein Leben. Einfache Sache.

Auf der ganzen Welt spielt Wasser eine große Rolle, nicht nur für Menschen, sondern für alle Organismen. Alle bestehen zu einem Großteil aus Wasser. Wie wichtig Wasser wirklich ist und wie viel wir zum Überleben brauchen, hat die AOK Hessen zusammengestellt.

Menschen bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser

Je nach Alter und Geschlecht variiert der Wassergehalt eines Menschen. Während er bei Kindern um die 75 bis 80 Prozent beträgt, liegt er bei Erwachsenen nur noch bei ungefähr 65 bis 70 Prozent. Mit zunehmendem Alter nimmt er weiter ab.
Organe haben einen unterschiedlich hohen Wassergehalt. So bestehen Gehirn und Blut zu 85 Prozent aus Wasser, die Muskeln aus 75 und die harten Knochen sogar noch aus 22 Prozent. Der Ausdruck „Wasserkopf“ ist also eine Feststellung und keine Beleidigung und „knochentrocken“ ist mit einem Anteil von knapp einem Viertel nicht haltbar. Das meiste Wasser befindet sich allerdings in den Körperzellen. Im Körper dient die Flüssigkeit unter anderem als Transportmittel von Sauerstoff und Nährstoffen im Blut und regelt die Körpertemperatur.
Fakten zu Wasser

Da der Mensch keine Wasservorräte anlegen kann, ist es umso wichtiger über den Tag verteilt genug zu trinken.

Automatischer Wasserverlust

Der Körper gibt Anteile des Wassergehalts über diverse Wege ab, beispielsweise über Urin, Schweiß und Atemluft. Es ist wichtig den ganzen Tag über ausreichend zu trinken, um den Wasserhaushalt zu regeln, da der Organismus keinen eigenen Wasserspeicher anlegen kann. Vor allem im Sommer, wenn es warm ist und wir mehr schwitzen, ist ein geregelter Wasserhaushalt wichtig. Also lieber etwas häufiger zur Wasserflasche greifen, als zu selten.
Verliert man akut viel Flüssigkeit oder droht eine Dehydration, wird es gefährlich. Ohne Nahrung kommt ein Mensch längere Zeit aus, doch nimmt er zwei bis drei Tage keine Flüssigkeit oder wasserhaltige Lebensmittel zu sich, besteht Lebensgefahr.
Generell ist ein regelmäßiges und ausreichendes Trinken für die Gesundheit wichtig. Ist die Wasserzufuhr zu gering, können Harnwegsinfekte, Verstopfungen, die Bildung von Nierensteinen oder sogar Herzinfarkte folgen.

Jeden Tag genug trinken

Für einen Erwachsenen zwischen 25 und 51 Jahren empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ungefähr 1,4 Litern. Zusätzliche Flüssigkeit nimmt der Körper über die Nahrung auf. Kinder, Schwangere, stillende Mütter und ältere Personen haben allerdings eine andere Wasserbilanz. Auch für Sportler gelten wegen ihrer erhöhten Muskelmasse andere Richtwerte.

Wasser für alle?

Für uns ist der Zugriff auf sauberes Trinkwasser zum Glück selbstverständlich, aber über 700 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, neben Luft dem wichtigsten Element zum (Über-)leben. Das Projekt Viva con Agua verfolgt die Vision, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. Dort kannst du zum Beispiel das spenden, was du einsparst, wenn du anstatt teurer, schwerer Plastikflaschen einfach Wasser aus dem Wasserhahn trinkst. Sei dankbar, dass das hierzulande geht.
Sabine Stanek

von

Lifestyle, Sport und Technik – auf eVivam berichte ich euch von neuen Trends und Gadgets, die unser Leben noch spannender machen.

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