Pollenflug beginnt

Heuschnupfen: Mit dieser Technik haben Sie die Allergie im Griff!

Mit den ersten sonnigen Tagen des Jahres beginnt auch das Leid der Allergiker. Der Pollenflug sorgt für laufende Nasen und juckende Augen. Mit der richtigen Technik halten Sie die Allergie im Zaun.

Datum:
Gräser

Mit den ersten sonnigen Tagen des Jahres beginnt auch das Leid der Allergiker.

Taschentuchboxen bereit, denn die Zeit der Allergien beginnt wieder. Die Veränderung des Klimas sorgt dafür, dass sich Flora und Fauna auf die Blütezeit vorbereiten. Der natürliche Vorgang des Pollenflugs und somit der Vermehrung der Pflanzen ist nicht für alle Menschen ein schöner Anblick. Allergiegeplagte reagieren darauf mit Schniefen und Jucken. Moderne Technik-Helfer sorgen zumindest für eine Linderung der Symptome.

Im Netz: Den Pollenflug im Blick

Ein altes Sprichwort besagt: „Vorbereitung ist die halbe Miete”. Beim Kampf mit der Allergie lässt sich diese Phrase ideal als Leitfaden verwenden. Besonders umfangreich und verlässlich stellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Website die Belastung durch Pollen dar. Prktisch: Nutzer können den Gefahrenindex nach Allergenen filtern. Als Datensätze stehen dabei Vorhersagen für den aktuellen und den folgenden Tag zur Verfügung – Freitags sogar ein Ausblick aufs gesamte Wochenende. Ein simpler Farbcode ordnet die Belastungsstärke in Stufen von „keine” bis „hoch” ein.
DWD Pollenkarte

Die Pollenkarte des Deutschen Wetterdienstes zeigt, welche Gebiete besonders stark belastet sind.

Per App: Unterwegs die Belastung checken

Pollen-App

Die Pollen-App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst besitzt auch ein Pollentagebuch.

Noch einfacher ist die Suche nach Belastungsgebieten mit einer speziellen App. Mittlerweile gibt es zahlreiche Programme für Android und iOS in den jeweiligen Stores. Besonders interessant ist dabei die Pollen-App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, welche in enger Zusammenarbeit mit dem DWD entstanden ist. Sie zeigt die durchschnittliche Tagesbelastung durch zuvor ausgewählte Allergene. In einem Pollentagebuch halten Nutzer fest, wie es ihnen am jeweiligen Tag erging. Die eingetragenen Daten bereitet die App in übersichtlichen Grafiken auf. Eine andere App ist Husteblume von der TK.

Luftwäscher: Die Pollen aus der Luft filtern

Philips Luftwäscher

Die Luftwäscher von Philips kontrollieren nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern filtern auch Pollen.

Moderne Geräte für ein besseres Raumklima sorgen dafür, dass in den Räumen des Hauses eine Zielluftfeuchtigkeit von rund 50 Prozent herrscht. Das ist zu wenig, um gefährliche Schimmelsporen wachsen zu lassen und genug, um Haut- und Schleimhautreizungen vorzubeugen. Die sogenannten „Luftwäscher” haben aber noch einen weiteren Vorteil: Durch das stetige Umwälzen von Luft über einen Wasserbehälter und Filter bleiben Pollen und Hausstaubmilben in den Systemen hängen – die Räume sind somit frei von Allergenen.

Nasenfilter: Innovation aus Dänemark

Rhinix Nasenfilter

Die Nasenfilter von Rhinix stecken in den Nasenlöchern und sollen Pollen filtern.

Erst im vergangenen Sommer stellte das dänische Unternehmen Rhinix eine neuartige Methode vor, um Pollen gezielt auszusperren. Weil ein Großteil der Allergene über die Nasenschleimhäute in den Körper gelangt, soll der Nasenfilter des Unternehmens diese Zone schützen. Eingesetzt in die Nase, soll das kleine Plastikteil für einen beschwerdefreien Frühling und Sommer sorgen. Nach spätestens 24 Stunden muss der Filter ausgetauscht werden. Das Einsteiger-Set ist in den Größen S, M und L erhältlich und kostet 8,99 US-Dollar (rund 8 Euro).

Luftwäscher

Thomas Pitscheneder

von

Redakteur bei COMPUTER BILD. Beschäftigt sich schon seit er denken kann mit Technik und hat deshalb in Berlin Technik-Journalismus studiert.