Geheime Beschützer

Ein Blick in die Mundhöhle

Zunge, Speichel und Co. finden oftmals keine große Beachtung. Dabei gelten die wertvollen Helfer als wichtigster Schutz für die Mundhöhle. Sie stärken den Zahnschmelz und stoppen die Verbreitung von Karies.

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Die Mundhöhle

Ein gesunder Mund ist ein hübscher Mund.

Die Zunge ist ein wahrer Alleskönner. Sie hilft uns bei der Zerkleinerung der Nahrung, koordiniert das Sprechen und leistet einen wichtigen Beitrag beim Saugen. Man kann also behaupten, dass die Zunge schon seit unserer Geburt wichtige Unterstützungarbeit leistet. Dabei ist gerade der Tastsinn der Zunge besonders wertvoll. Mit ihm werden Knochensplitter oder Gräten frühzeitig erkannt und wandern so nicht in den Magen. Auch die Geschmacksknospen auf der Zunge haben einen bedeutenderen Wert als den rein kulinarischen. Durch sie erkennen wir giftige oder verdorbene Nahrung. Der Geschmackssinn kann also ein wahrer Lebensretter sein. Und ist doch nur ein Teil des Instruments Zunge.
Die Mundhöhle

Gut für den Geschmackssinn, schlecht für die Mundflora: süßes Gebäck.

Ebenso wichtig: Der Speichel

Auch wenn Speichel manchmal lästig sein kann (täglich fließen etwa ein bis eineinhalb Liter Speichel durch unseren Mund), ist er für die Mundhöhle mindestens ebenso wichtig wie die Zunge. Er spaltet komplexe Verbindungen wie Kohlenhydrate bereits frühzeitig und trägt so zu einer leichteren Verdauung bei. Zudem bilden seine antibakteriellen Eigenschaften die erste Hürde für Krankheitserreger. Um den Rundum-Schutz komplett zu machen, stärkt Speichel die Zahnsubstanz, da er alle wichtigen Mineralien für unsere Zähne beinhaltet. Ein Mangel an Speichel macht sich durch erhöhte Schwierigkeiten beim Sprechen, Essen und Schlucken bemerkbar. Dauerhafte Mundtrockenheit kann außerdem ein Anzeichen für Diabetes sein. Auch beim Speichel gilt: Ohne ihn hätten wir ein Problem.

Gut für uns, gefährlich für andere: Die Mundflora

Obwohl nur wenige Keime in unserem Mund direkt krankheitsauslösend sind, ist der Biss eines Menschen doch um einiges infektiöser als der eines Hundes. Allerdings ist ein großer Teil der Bakterien und Pilze in unserer Mundhöhle sehr wichtig im Kampf gegen Karies. Dabei ist die Mundflora so individuell wie der Mensch selbst und ganz auf die Bedürfnisse des eigenen Mundes abgestimmt. Einmal im Ungleichgewicht, können Karies und Zahnfleischentzündungen entstehen. Ungleichgewicht entsteht unter anderem durch zu viel zuckerhaltige Nahrung. Zucker dient Bakterien als Nahrung und wird zu Säure abgebaut. Diese Säure wiederum zerstört die Zahnhartsubstanz. Karies entsteht. Zähneputzen und eine ausgewogene Ernährung tun also nicht nur uns, sondern auch unserer Mundflora gut.
Den kompletten Bericht mit Bilderstrecke kannst du auf der Webseite von proDente einsehen.

Alles für die richtige Mundhygiene

Alexander Scherb

von

Technik, Lifestyle und Natur sind meine Leidenschaften. Am besten in Kombination.

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