Medizinische Forschung

Apple hilft mit dem ResearchKit Krankheiten zu erforschen

Apple präsentierte sein ResearchKit. Der Software-Baukasten macht aus iPhone-Nutzern Probanden für wissenschaftliche Studien. Das Open-Source-Werkzeug stellt Apple Forschern kostenlos zur Verfügung.

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Mit dem Apple ResearchKit entwickeln Wissenschaftler Apps, um Krankheiten zu erforschen.

Mit dem ResearchKit gibt Apple Wissenschaftlern nun einen Software-Baukasten an die Hand, um Krankheiten zu erforschen. Mithilfe eigens programmierter Apps und freiwilliger iPhone-Nutzer sammeln die Forscher medizinische Daten, die unser Wissen über bestimmte Erkrankungen erweitern soll.

Positive Resonanz auf ResearchKit

Die Idee des ResearchKits brachte dem Technik-Konzern Apple bereits viele positive Kommentare in den sozialen Netzwerken ein. Anders als andere Apple-Programme veröffentlichte das Unternehmen die Software als Open Source. Das heißt: Programmierer können das Tool kostenfrei nutzen. So entwickeln sie Apps, die Asthma, Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Parkinson erforschen sollen.

Apples Tool sammelt Daten

Das ResearchKit hilft Forschern, medizinisch relevante Daten per Smartphone-App zu sammeln. Asthma-Patienten steuern GPS-Daten hinzu, um so Auslöser für akute Probleme zu lokalisieren. Für die Parkinson-Forschung sollen Nutzer einen Tipp-Test mit dem iPhone durchführen. Der Selbsttest ist ein Mittel zur Früherkennung der Krankheit. Aber auch Sensordaten zu Bewegungsmustern lassen sich per App erfassen, ebenso wie Gewicht, Blutdruck und Blutzuckerspiegel.

Die Nutzer entscheiden

Die Nutzer entscheiden selbst, ob sie an einer Studie teilnehmen möchten und wie ihre Daten geteilt werden. Weltweit führende Forschungsinstitute haben bereits Apps mit dem ResearchKit entwickelt.
David Huth

von

Ob Gadgets, Apps oder Trends – alles was neu ist, probiere ich aus. An meiner Neugier lasse ich hier bei eVivam andere teilhaben.

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