Schwanzvergleich am Urinal

pee.win – Wer kann am längsten?

Männer lieben den Vergleich untereinander. Ob auf der Arbeit, in der Freizeit oder am Urinal. Der Wettkampfgeist macht nirgends Halt. Dank pee.win finden Männer leicht heraus, wer am längsten kann. Wir verraten, wie Ihr mehr Spaß beim Pinkeln habt.

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Gamification am Urinal

Gamification am Urinal.

Wenn Männer in lustig, lockerer Kneipenrunde zusammensitzen, entsteht schnell die eine oder andere Schnapsidee. Dirk, Ben, Matthias, Christian und Till merkten eines Tages, dass Sensoren Temperaturen messen können. Ihre Reaktion: Sie wollten draufpinkeln. Ob sie sich zu dem Zeitpunkt in einer Kneipe befanden, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir hörten jedoch von einem leichten Alkoholpegel, der mit im Spiel gewesen sein soll.

Pinkel-Sensoren

Dirk, Till und Christian ließ die Idee nicht los. Sensoren, die das Pinkeln erkennen und auswerten können – das ist mehr als eine Schnapsidee beim Feierabendbier. Moderne Technik erlaubt schon länger, dass mittels Sensoren Herzschlag, Blutdruck und Fieber erfasst werden können. Warum also nicht auch Urin? Sie bastelten von Hand einen Prototyp. Der erste Testlauf auf der Weihnachtsfeier führte zu allgemeiner Belustigung und manchmal feuchten Hosen. „Am Spritzverhalten unseres Sensors müssen wir noch arbeiten“, zogen sie Fazit. Berni stieß zum Team dazu und zimmerte einen Profisensor, der die Spritzansprüche erfüllte, nicht absaufen konnte und gut aussah.
Es war der Start von pee.win und der Gründung des Start-Up Peelytics.
Screenshot der App

Die App bietet eine ausführliche Pinkel-Highscore.

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Dank pee.win finden Männer leicht heraus, wer länger pinkeln kann.

Pinkel-Wettbewerbs-App mit Urinal-Sensor

Der Sensor ist im Urinal montiert. Der entleerungswillige Herr lädt sich die App herunter und erstellt ein Profil. Am Urinal verbindet sich die App via Bluetooth mit dem Sensor und ist startklar. Jetzt heißt es zielen und laufen lassen. Am Ende zeigt die App das Ergebnis an und wer will, kann es direkt mit seinen Freunden teilen. Es heißt nicht mehr, wer hat den längsten, sondern wer kann am längsten. Zusätzlichen Spaß bietet das Sammeln von Punkten, die gegen Prämien eintauschbar sind.

Die Reaktionen der Nutzer

pee.win ist in ein paar Kneipen Heidelbergs erfolgreich im Einsatz. Die Kneipenwirte erfreuen sich größerem Zulauf an der Theke, schließlich muss oben rein, was unten raus soll. Der Spaßfaktor steigt, wenn der Beste in der Happy-Pee-Hour ein Freigetränk gewinnt. Die Nutzer finden es lustig und ziehen sich gegenseitig mit den Ergebnissen auf. Der Wettkampfgeist wird angesprochen und der Spieltrieb wird ausgelebt.

Der Sensor der zweiten Generation ist in normalen Toiletten montierbar.

Und die Frauen?

Die nächste Generation Sensoren ist bereits in der Entwicklung. Sie sind flacher und sollen in normalen Toiletten zum Einsatz kommen. Bisher bleibt dem weiblichen Geschlecht nur das Mitfiebern für den Partner.
Make Peeing great again

Make Peeing great again.

pee.win wird nicht nur Fun-Game bleiben

Das Team von pee.win will weitere Messfaktoren aufnehmen. Die Sensoren sollen Farbe und Menge des Urin messen und die Zusammensetzung ermitteln. Es wäre möglich Krankheitsanzeichen von Diabetes und anderen Erkrankungen zu erkennen und dem Nutzer den Arztbesuch anzuraten. Für Urologen wäre eine Art Pinkeltagebuch bei der Diagnosefindung hilfreich. In einigen Jahren könnte die tägliche Urin-Analyse zum Alltag gehören und bis dahin darf es einfach Spaß machen.
Hier könnt Ihr die App bei Google Play und bei iTunes downloaden.
Cornelia Diedrichs

von

Das Thema Gesundheit beschäftigt mich seit meiner Kindheit. Sie wird schmerzlich vermisst, wenn sie abhanden kommt. Ich beschäftige mich intensiv mit ihrer Bewahrung.

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