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Besser trainieren: Welches Yoga-Zubehör brauche ich?

Du kannst verschiedenes Yoga-Zubehör benutzen, um dich besser dehnen zu können oder Übungen angenehmer zu gestalten. Die Anschaffungskosten sind meistens moderat.

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Yoga Zubehör

Das richtige Yoga-Zubehör ist schnell zusammengepackt.

Wenn Yoga dein neues Hobby ist, lohnt es sich, über das mögliche Equipment nachzudenken. Während die Yoga-Matte zu deiner Grundausstattung gehören sollte, gibt es weiteres Zubehör, das kein Muss ist, dir einzelne Übungen aber erleichtern oder bei der Tiefenentspannung helfen kann.

Fester Untergrund dank Yoga-Matte

Yoga geht überall – das ist ein Reiz, den Yoga ausmacht, egal um welche Yoga-Art es sich handelt. Doch etwas solltest du immer dabei haben: deine Yoga-Matte. Obwohl du viele Übungen, Asanas genannt, im Stehen absolvierst, gehören auch immer Sitz- und Liegepositionen zum Programm dazu. Yoga-Matten sind sehr dünn, weil dein Untergrund zwar ein klein wenig nachgeben, aber insgesamt fest sein soll.
Achte darauf, dass die Matte rutschfest ist, damit du bei leichten wie bei schwungvollen Übungen guten Halt hast. Zwar verwenden die meisten Hersteller Kunststoff, aber wegen des direkten Hautkontaktes solltest du dir eine Matte zulegen, die so schadstoffarm wie möglich ist. Die Preise für Yoga-Matten gehen bei zehn Euro los, je nach Material können sie aber auch bis zu 50 Euro kosten.

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Yoga-Kissen Lotuscrafts

Yoga-Kissen sind meist nicht nur komfortabler, sie ermöglichen außerdem eine stabilere und bessere Haltung.

Meditationskissen und Yoga-Rolle für bessere Haltung

Eine Yoga-Stunde muss nicht unbedingt eine Meditation beinhalten. Aber selbst wenn du lediglich Übungen machst, wirst du immer wieder im Schneidersitz Platz nehmen und darin auch länger verharren. Viele Yogis finden diese Position angenehmer, wenn sie sich ein Meditationskissen unterlegen. Diese können rund oder eckig sein; meistens sind sie mit Naturmaterialien wie Buchweizen oder Dinkel gefüllt. Dadurch passen sie sich deinem Körper, oder genauer gesagt deinem Gesäß, gut an. Durch die Erhöhung kippt dein Becken leicht nach vorne und dein Rückgrat richtet sich auf. In dieser Haltung kannst du tief ein- und ausatmen – das ist besonders wichtig beim Yoga! Du wirst merken, dass diese Haltung auch deine Knie schont.
Eine Yoga-Rolle kann ebenso als Kissen dienen, das du bei verschiedenen Übungen nutzen kannst. Die Rollen sind mit meistens knapp drei Kilo etwas schwerer und kommen auch beim Pilates zum Einsatz. Kostenfaktor: zwischen 20 und 40 Euro.

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Gute Stütze: Der Yoga-Klotz

Kein Muss, aber ein möglicher Zusatzbaustein für das Yoga-Training ist der Yoga-Klotz. Einige Yoga-Lehrer setzen ihn gar nicht ein. Aber ob Anfänger oder Profi, diese Quader, die in der Regel die Form eines Backsteins haben, können alle Yogis bei ihren Übungen benutzen. Du kannst darauf eine gute Sitzposition einnehmen. Zudem kannst du dich durch sein Gewicht in bestimmten Übungen weiter dehnen oder auch sicherstellen, dass du deine Arme oder Beine wirklich parallel zueinander hältst, wenn du ihn dazwischen klemmst. Auch bei komplizierteren Übungen kann er als Stütze dienen.
Viele Yogis benutzen Klötze aus rutschfesten Naturstoffen wie Kork oder Bambus. Diese sind in der Regel zwischen 500 und 800 Gramm schwer. Eine leichte Alternative sind Klötze aus Hartschaum oder anderen Kunststoffen, die meistens weniger als 200 Gramm wiegen und durch ihr Material trotzdem nicht auf dem Boden rutschen. Ob Kork oder Kunststoff: Die Klötze sind äußerst robust und halten lange. Es gibt sie auch in einer Sonderform, den sogenannten Schulterstandplatten, die etwas flacher sind und dir nicht nur beim Schulterstand helfen können.
Yogagurt DoYourYoga

Der Yogagurt gibt Halt und ermöglicht eine intensivere Dehnung.

Weite Dehnung durch den Yoga-Gurt

Um deine Körperteile optimal zu dehnen, kannst du bei vielen Übungen einen Yoga-Gurt einsetzen. Er ist normalerweise wenige Zentimeter breit, über zwei Meter lang und hat eine kleine Metall- oder Plastiköse, mit der du die Länge des Gurts auf deine Körpergröße individuell einstellen kannst. Und natürlich auf die jeweilige Übung: Im Yoga geht es darum, Gliedmaßen und Körperpassagen sanft zu dehnen beziehungsweise die Dehnung nach und nach zu erhöhen.
Der Gurt gibt nicht nur Anfängern Halt. Er kann dir bei leichten wie bei schwierigen Übungen helfen, dich von Mal zu Mal stärker zu dehnen, indem du den Gurt ein bisschen länger oder kürzer einstellst. Auch die Atmung und dein Gefühl für deinen Körpermittelpunkt unterstützt er, wenn du ihn um den Bauch legst. Ein Yoga-Gurt kostet meistens weniger als zehn Euro – eine relativ günstige Investition, die sich lohnt.

Warme Entspannung unter der Yoga-Decke

Zu deinem Yoga-Equipment sollte eine Decke gehören, am besten aus Baumwolle. Zum einen kannst du sie bei Übungen als Polster für empfindliche Körperstellen wie Knie oder Ellenbogen unterlegen. Auch im Yoga-Sitz kannst du sie dir als leichte Erhöhung unter das Gesäß schieben und dadurch aufrecht sitzen – das ist gut für Haltung und Atmung. Darüber hinaus wärmt sie dich aber auch in der Entspannungsphase, wenn du dich am Ende der Übungen auf deine Matte legst. Durch die Wärme kannst du dich noch besser entspannen, wodurch sich Körper und Geist noch wirkungsvoller verbinden.

Abschalten mit dem Augenkissen

Für die Entspannungsphase im Anschluss an deine Yoga-Übungen kann ein Augenkissen sehr angenehm sein. Durch die Dunkelheit finden viele Yogis noch besser zur Ruhe. Es gibt sie aus Seide oder Baumwolle, mit duftendem Lavendel oder anderem Naturfüllmaterial darin. Wenn du handwerklich talentiert bist, kannst du dir natürlich auch selbst eines nähen. Wichtig ist nur, dass das Kissen leicht und hautverträglich ist, damit es angenehm auf deinen Augen ruht, während du dich entspannst.

Yoga-Zubehör

Kathinka Burkhardt

von

Es sind die einfachen Dinge, die das Leben gesünder machen: regelmäßige Bewegung, gute Ernährung und natürlich Entspannung. Über diese Themen schreibe ich und stelle immer wieder fest: Gesund zu leben, ist gar nicht so einfach!

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