Wintersport

Wintersport: Neue Trends und Klassiker

Der Winter wird kommen. Zeit also, die Ski auszupacken und nach einer Piste zu suchen. Oder doch lieber nach dem Zugdrachen zu greifen? Neben den Klassikern gibt es auch neue Trends, die den Wintersport mit interessanten Ideen bereichern.

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Wintersport: Trends und Klassiker

Trends gibt es nicht nur am Starnd, sondern auch beim Wintersport.

Für viele Menschen ist der Winter eine Belastung. Es wird früh dunkel, es ist kalt, nass und man muss ständig Angst vor einer Erkältung oder Grippe haben. Nun ist der Winter ja eine Jahreszeit, mit der man sich abfinden muss. Warum also nicht das Beste daraus machen und die verschiedenen Wintersportarten ausprobieren? Bei den Deutschen steht immer noch Skifahren unangefochten an Nummer eins der beliebtesten Sportarten im Winter. Aber wie wäre es mal mit Snowkiting? Oder Schneeschuhlaufen? Die ganz Mutigen wagen sich sogar an Ice Cross. Hier sind die beliebtesten Wintersportarten der Deutschen und die neusten Trends für diesen Winter, mit denen du garantiert fit bleibst.

Die Klassiker

Skifahren
Skifahren ist nach wie vor der beliebteste Wintersport der Deutschen. Das liegt auch an der langen Tradition, die der Spaß auf zwei Brettern hierzulande hat. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts zog es die ersten Skifahrer in die Alpen, um dort ihrer Passion nachzugehen. Anders, als man vielleicht annehmen möchte, ist Skifahren auch sehr gesund. Es stärkt die Beinmuskulatur und den Kreislauf und mit mindestens 800 verbrauchten Kalorien pro Stunde, braucht es sich nicht hinter anderen Sportarten zu verstecken. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn Schneeverwehungen können so manche Vertiefung oder einen Felsen verdecken. Trauriges Beispiel ist Michael Schumacher, der 2013 einen folgenschweren Unfall aufgrund eines vom Schnee bedeckten Felsen erlitt.
Snowboarden
Auch Snowboarden steht hierzulande hoch im Kurs. Anders als beim Skifahren, benötigst du beim Snowboarden schon eine ordentliche Portion Fitness. Es ist gerade die Kombination aus Position beim Fahren und der Verbindung beider Beine auf einem Untergrund, der Snowboarden so risikoreich macht. Lösen sich bei einem Sturz nicht beide Beine rechtzeitig vom Board, sind Verdrehungen im Knie und damit Bänderrisse vorprogrammiert. Das Problem ist die Energie, welche, anders als beim Skifahren, nicht abgeleitet werden kann. Deswegen gilt hier besonders vorher schon die Beinmuskulatur zu trainieren und die Bänder damit zu stärken. Bist du ein Neuling, solltest du dich trotzdem nicht davon abhalten lassen. Die richtige Ausrüstung ist genauso entscheidend, wie Fitness.
Rennrodeln
Rodeln hört sich nach einer Sportart für Kinder an, ist es aber ganz und gar nicht. Das zackige Tempo, welches professionelle Schlitten entwickeln können, ist nicht zu unterschätzen und die anschließende Kletterei zurück zum Ausgangspunkt beansprucht jeden Muskel im Körper. Gerade bei tiefem Schnee weiß man am Ende des Tages, was man geleistet hat. Hier treffen sich Spaß und Fitness auf halber Strecke. Doch auch hier gilt: Vorsicht vor Schneeverwehungen. Mit vollem Schwung gegen einen Felsen zu fahren oder in eine verwehte Vertiefung zu stürzen, hat schon so manchen ins Krankenhaus gebracht.

Neue Trends

Snowkiten
Snowkiten eignet sich sowohl in den Bergen als auch auf freier Fläche. An einen Drachen gespannt, lässt du dich geschmeidig über die verschneite Fläche ziehen. Klingt gut? Ist es auch. Doch so einfach, wie sich das anhört, ist es dann doch nicht. Es bedarf nämlich einer gehörigen Portion Koordination, um den Drachen in die gewünschte Richtung zu lenken. Als Fan neuer Sportarten sollte man sich Snowkiten trotzdem nicht entgehen lassen. Hier geht die Fitness nicht nur in die Beine, sondern auch direkt in die Arme. Ein Training für den ganzen Körper ist garantiert. Dieser neue Wintersport hat mittlerweile auch die Skigebiete erreicht und es werden immer öfter Kurse angeboten. Hat man das nötige Kleingeld beisammen, sollte man sich diesen Spaß nicht entgehen lassen. Profis erreichen übrigens eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern und Sprünge von über 100 Metern.
Wintersport: Trends und Klassiker

Schneeschuhlaufen sieht leichter aus, als es ist.

Schneeschuhlaufen
Zugegeben, Schneeschuhlaufen sieht ein bisschen albern aus. Mit den großen Schneeschuhen und den Stöcken siehst du ein wenig ungelenk aus. Nichts desto trotz ist Schneeschuhlaufen von allen hier vorgestellten Wintersportarten wohl die kräftezehrendste. Das schnelle Wandern ist an Nordic Walking angelehnt, aber durch den Schnee um ein Vielfaches anstrengender. Auch Schneeschuhlaufen wird mittlerweile in den meisten Skigebieten angeboten. Es lohnt sich also, es einmal auszuprobieren. Und nach einem Tag Wandern im tiefsten Schnee, wird man sich abends doppelt auf einen warmen Glühwein am Kaminfeuer und das anschließende Bett freuen. Definitiv nichts für Weicheier!
Ice Cross
Für die ganz Verwegenen gibt es seit ein paar Jahren Ice Cross. Auf einer abgesperrten Piste rasen immer vier Wagemutige auf Schlittschuhen um die Wette. Trotz starker Protektoren und Helmen, sollte man sich bei dieser Sportart auf blaue Flecken gefasst machen. Denn Stürze gehören hier genauso dazu, wie die wahnwitzige Geschwindigkeit. Für Anfänger ist diese Sportart nichts und du solltest definitiv sehr gut auf Schlittschuhen unterwegs sein. Dafür bekommst du wohl den Adrenalin-Kick deines Lebens. Ice Cross ist eher in den skandinavischen Ländern beheimatet und dürfte in den bekannten Reisegebieten um die Alpen nur schwer zu finden sein. Definitiv ein Wintersport für Abenteuerlustige.
Egal für welchen Wintersport du dich entscheidest, fit bleibst du so auf jeden Fall. Und nichts stärkt den Kreislauf und das Immunsystem besser, als eine ordentliche Portion Sport. Und wenn es dabei noch solch einen Spaß macht, umso besser!

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